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Fernseher auf der CES 2016: Scharfmacher erhalten Erkennungsmarke

Wer hat das beste Bild?  

Fernseher bekommen ein neues Qualitätssiegel

07.01.2016, 15:13 Uhr | fen, t-online.de

Fernseher auf der CES 2016: Scharfmacher erhalten Erkennungsmarke. "Ultra HD Premium" ist der neue Standard für 4K-Fernseher. (Quelle: Hersteller)

"Ultra HD Premium" ist der neue Standard für 4K-Fernseher. (Quelle: Hersteller)

Ultra HD und SUHD, "4K Pro", "HDR Premium" und "HDR plus", "True Black" und "Billion Rich Colors": Die TV-Trends 2016 sind vielfältig. Doch es gibt Hoffnung für verwirrte Kunden, denn eine Allianz hat sich auf Gemeinsamkeiten geeinigt, um besonders gute Fernsehbilder ins Wohnzimmer zu bringen.

Kaum eine Branche verunsichert ihre Kunden mit Schlagwörtern und Verbesserungstechniken so sehr wie die der TV-Hersteller. Schon in den ersten Jahren der LCD-Technik hatte jeder eigene Ideen zur Bildoptimierung, die er natürlich auch als die besten anpries.

Der Leidtragende war der Kunde, weil er nichts miteinander vergleichen konnte. Im Zweifel verschlimmbesserten die Techniken sogar das Bild. Mit dem Logo "Ultra HD Premium" soll sich das ändern. Diese neue Richtlinie steht stellvertretend für das, was uns 2016 erwartet.

Foto-Serie mit 20 Bildern

Ultra HD Premium zeigt, wohin es geht

Die Messlatte für das neue Logo ist hoch: Ultra-HD-Auflösung muss der Fernseher können (3840×2160 Pixel), dazu die HDR-Technik beherrschen. Letztere gibt den Kontrastumfang an, der bei Ultra HD Premium auch noch sehr genau definiert ist. Er muss bei LED-Fernsehern 1000 nits Spitzenhelligkeit bei einem Schwarzwert von 0,05 nits betragen. Dadurch sollen die Bilder realitätsnäher wirken. So wäre es beispielsweise denkbar, dass die Taschenlampe eines Tatort-Komissars den Zuschauer kurzzeitig blendet wie ein echtes Licht.

Da OLED-Geräte eine geringere Helligkeit haben, aber Schwarz besser darstellen, gibt es hier andere Richtwerte. Es gelten 540 nits Spitzenhelligkeit und ein Schwarzwert von maximal 0,0005 nits. Auch die Farbtiefe (10 bit) und der Farbraum (BT.2020) sind in dem Standard definiert.

Logo "Ultra HD Premium" (Quelle: LG)Logo "Ultra HD Premium" (Quelle: LG)

Vertriebskanäle müssen diese Regeln ebenso befolgen, um das Logo tragen zu dürfen – insgesamt 35 Unternehmen von Amazon bis Warner Brothers beteiligen sich. Denn der beste Fernseher nützt wenig, wenn er mit minderwertigen Signalen abgespeist wird.

Kein Allerweltslogo

Mit den Anforderungen wird sich Ultra HD Premium nicht so rasant verbreiten wie etwa "HD ready" , das vor gut einem Jahrzehnt ebenfalls herstellerübergreifend vergeben wurde, aber nur geringe Anforderungen an die Technik stellte. Schon wenige Jahre nach der Einführung war "HD ready" eher ein Kennzeichen für Billigware, weil die besseren Fernseher "Full HD" konnten.

Bei Ultra HD Premium steht das nicht zu befürchten, dafür sind die Anforderungen zu ambitioniert. Nur die besten Modellreihen werden sich mit dem Logo schmücken können, LG und Panasonic werben bereits damit für ihre Modelle, die ab etwa 3500 Euro kosten. Viele andere Hersteller haben derzeit noch gar kein passendes Gerät im Sortiment. 

Deutsche Hersteller nicht dabei

Die deutschen Edelhersteller Loewe, Metz und Technisat fehlen bei der UHD-Allianz. Das muss nichts heißen, denn auch in der Vergangenheit haben alle gezeigt, dass technische Daten allein noch kein Garant für gute Qualität sind. Gerade Loewe und Metz agieren eher konservativ und übernehmen nicht jeden Techniktrend.

Andererseits sollte die Allianz um das neue Premium-Label den Eindruck vermeiden, als ginge es nur um die bessere Vermarktung ihrer teuersten Geräte-Baureihen. Vielen Kunden wäre geholfen, wenn fortschrittliche Technik einwandfrei als solche erkennbar ist und die Hersteller ihre halbgaren Techniken nicht mit Phantasiebezeichnungen anpreisen.

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