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DVB-T2 sendet erstmals "Full HD"-Fernsehen in Deutschland

Ende Mai kommt Full HD  

Mit diesen Programmen startet DVB-T2 HD

22.03.2016, 16:34 Uhr | dpa, t-online.de

DVB-T2 sendet erstmals "Full HD"-Fernsehen in Deutschland. Die Medienanstalten werden zunächst die Ballungsräume mit DVB-T2 versorgen. (Quelle: dpa)

Die Medienanstalten werden zunächst die Ballungsräume mit DVB-T2 versorgen. (Quelle: dpa)

Der ZDF-Verwaltungsrat hat die Einführung von DVB-T2 HD abgesegnet. Ab dem 31. Mai sollen die ersten Sender über das Antennenfernsehen übertragen werden. Die Öffentlich-Rechtlichen werden ihr Programm erstmals in "Full HD"-Qualität ausstrahlen.

Die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 erfolgt in mehren Stufen und soll bis Mitte 2019 abgeschlossen sein. Die erste Phase ab dem 31. Mai leiten die Programme Das Erste, ZDF HD, RTL, ProSieben, SAT. 1 und VOX ein. Im Frühjahr 2017 soll der Regelbetrieb mit rund 40 Programmen aufgenommen werden, die genaue Auswahl steht jedoch noch nicht fest. 

DVB-T2 wird überraschend scharf

Während die groben Eckdaten des Zeitplans bereits seit Längerem bekannt sind, überraschte das ZDF mit der Ankündigung von Full HD (1920 × 1080 Pixel) mit 50 Bilder pro Sekunde (1080p50). Bisher wird das deutsche Fernsehprogramm nur im einfachen HD mit einer Auflösung von 1080 × 720 Pixeln und in Halbbildern (1080i) übertragen. Die Bildqualität beider Formate ist Full HD deutlich unterlegen. 

Allerdings werden zunächst nur relativ wenige Zuschauer in den Genuss von DVB-T2 HD kommen. Denn in der Startphase sind nur folgende Ballungsräume dabei: Bremen/Unterweser, Hamburg/Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover/Braunschweig, Magdeburg, Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Düsseldorf/Rhein/Ruhr, Köln/Bonn/Aachen, Rhein/Main, Saarbrücken, Baden-Baden, Stuttgart, Nürnberg und München/Südbayern. Bis 2019 soll das ganze Bundesgebiet versorgt werden.

Nicht alle Geräte unterstützen DVB-T2

Ab 2017 müssen sich die Nutzer zudem darauf einstellen, dass die Privatsender verschlüsselt werden. Dann lassen sich etwa die RTL-Sender nur mit einer kostenpflichtigen Smartcard anschauen. Bislang empfangen rund vier Millionen deutsche Haushalte das digitale Antennenfernsehen DVB-T – allerdings in SD-, noch nicht in HD-Qualität.

Wer das neue Antennenfernsehen sehen möchte, benötigt einen HEVC/H.265-kompatiblen Fernseher. Dabei handelt es sich um ein Kompressionsformat, das die Übertragung von Videoinhalten mit einer Auflösung von bis zu 8192 × 4320 erlaubt. In der Regel sind UHD-Fernseher und 2015 erschienene Modelle bereit für DVB-T2. Ältere Geräte lassen sich auch mit einem Receiver nachrüsten. Diese sind bereits für weniger als 50 Euro erhältlich

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