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Fernsehen verliert Zuschauer, Streaming gewinnt

Studie zum TV-Konsum der Deutschen  

Fernsehen verliert Zuschauer, Streaming gewinnt

04.09.2018, 16:09 Uhr | Esteban Engel, dpa

Fernsehen verliert Zuschauer, Streaming gewinnt. Alter Fernseher: Der TV-Konsum geht zurück, Streaming gewinnt an Bedeutung. (Quelle: imago images/Complize)

Alter Fernseher: Der TV-Konsum geht zurück, Streaming gewinnt an Bedeutung. (Quelle: Complize/imago images)

Streamingdienste wie Netflix und Amazon gewinnen in Deutschland immer mehr Zuschauer, während das klassische Fernsehen über sechs Prozent seiner Nutzer verliert. Die Branche steht vor einem  Umbruch.

Das geht aus dem "Digitalisierungsbericht Video" der Landesmedienanstalten (DLM) hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Fast zwei Drittel (64,9 Prozent) ihrer Fernsehzeit widmen die Deutschen dem klassischen, sogenannten linearen TV. Video on Demand-Angebote (VoD), zu denen auch das Portal Youtube und die Mediatheken von ARD, ZDF und der Privaten zählen, haben einen Anteil von knapp 30 Prozent.

Der Fernsehmarkt sei im Umbruch, sagte die DLM-Vorsitzende Cornelia Holsten. Sendungen, die die ganze Familie vor dem Bildschirm zusammenführten, gehörten der Vergangenheit an. Stattdessen gebe es heute Gutscheinkarten für VoD im Supermarkt.

Sat und Kabel liegen fast gleichauf, IP-TV hat 2018 DVB-T überholt. (Quelle: t-online.de/Statista.de)Sat und Kabel liegen fast gleichauf, IP-TV hat 2018 DVB-T überholt. (Quelle: Statista.de/t-online.de)

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Die wichtigste Fakten:

  • Die traditionelle TV-Nutzung gegenüber 2017 ist um um 6,1 Prozent zurückgegangen, VoD legte um fast 30 Prozent zu.
  • Meistgenutztes Videoportal in Deutschland ist Youtube, das von 34,2 Prozent der Bevölkerung regelmäßig angeklickt wird.
  • Die Mediatheken der TV-Sender erreichen 31,2 Prozent der Bevölkerung.
  • Fast jeder Dritte (29,3 Prozent) nutzt die Angebote von Amazon Prime, Netflix oder anderen kostenpflichtigen Streaminganbietern.

Für den Bericht wurden 7500 Interviews mit Zuschauern geführt.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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