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Digitalkamera: Sony erklärt den High-End-Krieg

Fotografie  

Sony erklärt den High-End-Krieg

12.09.2008, 14:07 Uhr | Bela Beier

Die Mattscheibe hat eine übliche Kreuzmarkierung. Diese kann aber ausgewechselt werden. (Quelle: Hersteller)Die Mattscheibe hat eine übliche Kreuzmarkierung. Diese kann aber ausgewechselt werden.

Vollformatsensoren sind der letzte Schrei - zumindest, wenn man den einschlägigen Magazinen glaubt. Dem Chor der Schreienden hat sich jetzt auch Sony hinzugesellt: Mit der alpha 900 präsentiert der japanische Elektronik-Riese seine erste Profikamera. Nach bisherigen Tests scheint es ein Volltreffer zu sein.

Ein Vollformatsensor bietet ungefähr das Vierfache an Sensoren von semiprofessionellen Spiegelreflexkameras. Damit fängt die Profi-Kamera wesentlich mehr Licht ein und hat obendrauf noch wesentlich mehr Platz auf seinem Sensor. Dabei bietet die alpha 900 knapp 25 Megapixel - professionellen Aufnahmen steht damit nichts mehr im Wege.

Das Besondere an der Sony-Kamera: Der Bildstabilisator ist im Gehäuse untergebracht. Somit muss keine teuere Stabilisatoren-Hardware in die Objektive eingebaut werden. Ebenfalls neu ist der zusätzliche Bildverarbeitungs-Prozessor, der bis zu 5 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung schafft.

Mit der alpha 900 ist nun erstmals auch Sony in der Profiliga der Kameras vertreten. Dies ist vor allem für Fotografen wichtig, die früher mit Minolta fotografiert haben. Deren Kameras zeichneten sich durch eine besonders einsichtige Bedienbarkeit aus – wer mit einer Minolta fotografieren konnte, konnte mit allen Minolta-Kameras fotografieren. Diese Tugend hat Sony übernommen und bis ins Profisegment durchgehalten.

Die Bedienelemente sind so angeordnet, wie man es von der Dynax7 noch kennt. Somit ist praktisch keinerlei Einarbeitungszeit für Minoltaner nötig. (Quelle: Hersteller)Die Bedienelemente sind so angeordnet, wie man es von der Dynax7 noch kennt. Somit ist praktisch keinerlei Einarbeitungszeit für Minoltaner nötig.

Denn mit der alpha 900 erobert sich Sony als Erbe des vor drei Jahren übernommenen Traditionsunternehmens Minolta einen Platz in der obersten Liga der Kamerahersteller. Diese ist allerdings schwer umkämpft. Marktführer Canon und der ewige zweite Nikon bringen im Jahres-Rhythmus neue Profimodelle auf den Markt.

Die D3 von Nikon liegt größtenteils gleichauf mit der Canon EOS 1Ds. Beide Kameras sind zwischen 4.000 und 8.000 Euro zu haben. Genau hier hakt Sony ein: die Preisempfehlung für die alpha 900 sind 2.800 Euro – für ein Profi-Gerät ein Spottpreis. Die Platzhirsche Canon und Nikon werden wohl ein bisschen zur Seite rücken müssen.

Sony Alpha 900  mit dem Batteriegriff (Quelle: Hersteller)Sony Alpha 900 mit dem Batteriegriff

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