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Stürzende Kanten nachträglich geradeziehen

dpa, Till Simon Nagel

05.02.2018Lesedauer: 1 Min.
Fotos von Hotels in Las Vegas: Stürzende Kanten kann man geradeziehen.
Fotos von Hotels in Las Vegas: Stürzende Kanten kann man geradeziehen. (Quelle: Simon Nagel/dpa-bilder)
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Schaut man es an, sind die Außenkanten des Hochhauses gerade. Doch auf dem geknipsten Foto neigen sich die Gebäudekanten nach innen? Mit etwas Planung lassen sich diese stürzenden Linien im Vorfeld vermeiden – oder später am Rechner korrigieren.

Auf Fotos sieht es oft aus, als würden die Außenkanten von Gebäuden zur Bildmitte hin stürzen. Besonders hohe Gebäude oder Objekte am Bildrand stürzen bei Fotos aus geringer Distanz und Aufnahmehöhe mit Weitwinkelobjektiven oder Smartphones stark sichtbar. Fotografen haben zwei Möglichkeiten, solch unruhige Bilder zu vermeiden, erklärt die Zeitschrift "c't Digitale Fotografie" (Spezialausgabe "Meisterklasse Reisefotografie" 2018) – zum einen durch die richtige Aufnahmeposition und zum anderen nachträglich am Rechner.

Wenn möglich, wird das Objekt gleich aus größerer Distanz fotografiert. Auch eine höhere Aufnahmeposition mindert den Sturzkanteneffekt. Ist das nicht möglich, kann auch nachträglich am Rechner korrigiert werden. Viele Bildbearbeitungsprogramme bieten eine sogenannte Perspektivkorrektur. Hierbei wird der obere Teil des Fotos nach außen und oben gestreckt, bis die natürlichen Proportionen wieder hergestellt sind.

Bildfläche am Rand geht verloren

Wichtig: Bei dieser Art der Bildkorrektur geht auch Bildfläche an den Rändern des Fotos verloren. Deswegen muss immer genug Raum um das Motiv gelassen werden, sonst können am Ende wichtige Motivbereiche verloren gehen.

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