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Fritz Pölking-Preis 2013: Fotowettbewerb ehrt die besten Natur- und Tierfotos

Fritz Pölking-Preis 2013  

Internationaler Fotowettbewerb ehrt die besten Natur- und Tierfotos

14.10.2013, 11:02 Uhr

Mit der Story "Ein Autofriedhof als Naturraum" gewinnt der Norweger Pål Hermansen den Fritz Pölking-Preis 2013. Der internationale Fotowettbewerb wird seit sechs Jahren zu Ehren des 2007 verstorbenen Fotografen und Verlegers Fritz Pölking von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) gemeinsam mit dem Tecklenborg- Verlag ausgeschrieben.

Natur zu erleben ist für Hermansen eine existenzielle Frage. Ohne die Möglichkeit, sich draußen aufzuhalten, erscheint ihm das Leben nicht lebenswert. Die Interaktion zwischen Mensch und Natur ist deshalb eines von Hermansens fotografischen Lieblingsthemen. Mit seinen oftmals skurril anmutenden Bildern schafft er es, den Blick des Betrachters auf das Wesentliche zu lenken.

Natur pur zwischen rostigem Blech

"Den 60 Jahre alten Schrottplatz in Mittelschweden besuche ich schon seit Längerem regelmäßig. Von Anfang an faszinierte mich der Platz wegen des vielfältigen Lebens – alle möglichen Tiere und Pflanzen haben dort einen Lebensraum gefunden. Es ist ein bisschen wie bei den alten Schiffen, die manchmal versenkt werden, um künstliche Riffe und damit Lebensraum für die Unterwasserwelt zu schaffen. Die Naturschützer der Kommune sähen es gerne, wenn die Autos entfernt würden; die Kulturinteressierten dagegen wollen daraus ein Kulturdenkmal machen. Ich hoffe, dass Erstere bald erkennen, dass sich die Natur hier bereits selbst zu ihrem Recht verholfen hat, und dass sie schließlich mit den Kulturschützern an einem Strang ziehen werden, um ein kombiniertes Natur-Kultur-Denkmal zu schaffen", so Pål Hermansen.

Deutscher gewinnt Jugendpreis

Um Natur und Kultur im weiteren Sinne dreht es sich auch beim Sieger des Fritz Pölking Jugendpreises 2013. Mit "Wildes Ruhrgebiet" erklärt der 19-jährige Hermann Hirsch seine Liebe an die Natur seiner Heimat, dem Ruhrpott. "Das Ruhrgebiet - für viele der Inbegriff der Urbanität. Überall ragen graue Betonbauten, Zechen und Industriegebiete aus dem Boden. Die Natur hat dort kaum Platz sich zu entfalten und wird nur wenig berücksichtigt. Doch wenn man, wie ich, mit offenen Augen durch das Ruhrgebiet läuft, lassen sich an beinahe jeder Ecke wunderschöne Naturoasen mit unerwarteten tierischen Bewohnern finden. Die Natur kehrt zurück."

Mehr zur Gesellschaft Deutscher Tierfotografen unter gdtfoto.de

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