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Fotowettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres"

Unterwasserfotograf gewinnt Titel  

Fotowettbewerb kürt Europas beste Naturfotografen

29.10.2013, 14:14 Uhr

Mit einem Unterwasserbild gewinnt der Brite Dr. Alexander Mustard den Fotowettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2013". Unter den weiteren Preisträgern sind auch vier deutsche Fotografen.

Das Siegerbild zeigt die Bewegungsbahnen von Blaurücken-Stachelmakrelen, die in der Nacht über einem Korallenriff jagen. Um die temporeichen Abläufe dieser Jagd im Bild festzuhalten, musste Mustard mehrere Tauchgänge in der Nacht absolvieren: "Ich tat mich schwer mit der fotografischen Umsetzung. Schließlich entschied ich mich, mit langen Belichtungszeiten zu experimentieren, wobei ich ein Unterwasser-Videolicht verwendete, um die Bewegungen der Fische über dem Riff darzustellen."

Der 33-jährige Mustard ist preisgekrönter Meeresbiologe und gilt weltweit als einer der innovativsten und kreativsten Unterwasserfotografen. Als erster Fotograf in der Geschichte des Fotowettbewerbs holt er mit einem Foto aus der Kategorie "Unter Wasser" den Gesamtsieg. Für Jury-Mitglied Angel M. Fitor hat das eine besondere Bedeutung, denn die Naturfotografenszene konzentriere sich sonst vor allem auf die Fotografie an Land: "Diese Entscheidung zeigt, dass die GDT die Unterwasser-Welt als einen wesentlichen Teil der uns umgebenden Natur anerkennt."

Naturschutz sollte an erster Stelle stehen

Außerdem zeige es einen Wandel im Selbstverständnis der Unterwasserfotografen: "Sie fangen an, sich eher als Teil der Naturfotografie zu begreifen, statt als ein Anhängsel der von der Industrie gesteuerten Welt der Taucherei. Unsere sterbenden Ozeane brauchen mehr engagierte Fotografen, Künstler und Fürsprecher, denen der Naturschutz am Herzen liegt, anstatt mehr Touristen auf der Suche nach kurzfristiger Befriedigung ihrer Freizeitbedürfnisse", so Fitor weiter.

Deutsche gewinnt in der Kategorie "Mensch und Natur"

Der Fotowettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird jährlich von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) ausgeschrieben. In acht verschiedenen Kategorien sowie dem "Fritz Pölking Preis" und dem "Fritz Pölking Jugendpreis" können  Arbeiten eingereicht werden. In der Kategorie "Mensch und Natur" konnte sich die Deutsche Fotografin Britta Jaschinski mit dem bedrückenden Porträt eines Orang-Utans, der im chinesischen Zirkus sein Dasein fristen muss, durchsetzten. Drei weitere deutsche Fotografen wurden für ihre Arbeiten mit einer lobenden Erwähnung ausgezeichnet.

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