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Olympia: Wo einst die Weltelite um Gold kämpfte

Verlassen und vergammelt  

Wo einst die Sportelite um Gold kämpfte

04.02.2014, 17:37 Uhr

"Höher, schneller, weiter" lautet das Motto der Olympiasportler. "Gigantischer, innovativer, teurer" - so könnte der Superlativ für das gastgebende Land sein. Rund um den Globus wurden binnen kurzer Zeit Milliardengelder verbaut, um die bislang besten, schönsten und modernsten Olympischen Spiele zu präsentieren.

Der Begriff "Nachhaltigkeit" spielte vor der Jahrtausendwende nur eine geringe Rolle. Was sollte nach den Sommer- oder Winterspielen mit dem Olympischen Dorf passieren, wie sollten die Spielstätten weiterhin genutzt oder möglichst effektiv umfunktioniert werden? In großen Austragungsstätten wie in München, Athen oder Peking spielten diese Fragen offenbar keine Rolle, wie unsere Foto-Serie zeigt.

In Elstal bei Berlin, wo die Nazis 1936 das bis dato wahrscheinlich modernste olympische Dorf der Neuzeitspiele errichteten, stehen heute fast nur noch Betonhüllen - so wie auch von der ehemaligen Olympia-Schwimmhalle. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die Rote Armee auf dem Gelände ein und hinterließ sichtbar ihre Spuren.

Die meisten der 141 Wohnhäuser für Olympioniken wurden für Baumaterial abgerissen. An Schwimmhalle, Speisehaus der Nationen und dem Hindenburghaus arbeiteten sich Zeit und Witterung ab.

Auch andere einst wegen ihrer Modernität gefeierte Olympiastätten, zum Beispiel in München, Athen oder Peking, sind dem Verfall preisgegeben. Ein trauriges Ende für Orte, an denen einst Sportgeschichte geschrieben wurde und Weltrekorde bejubelt wurden.

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