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"Bug Bounty" Programm: Apple zahlt künftig Geld an gute Hacker

"Bug Bounty" gestartet  

Apple zahlt Geld an gute Hacker

06.08.2016, 10:25 Uhr | dpa

"Bug Bounty" Programm: Apple zahlt künftig Geld an gute Hacker. Wer Apple eine Sicherheitslücke meldet, bekommt unter Umstanden viel Geld. (Quelle: Reuters)

Wer Apple eine Sicherheitslücke meldet, bekommt unter Umstanden viel Geld. (Quelle: Reuters)

Apple hat angekündigt, die Entdeckung von Sicherheitslücken künftig mit bis zu 200.000 Dollar zu belohnen. Damit folgt Apple Konzernen wie Microsoft und Google, die schon länger solche Prämien zahlen. Nach der Veröffentlichung des iOS-Codes war der Schritt überfällig.

Das "Bug Bounty"-Programm kündigte Apple-Sicherheitschef Ivan Krstic auf der IT-Sicherheitskonferenz "Black Hat" in Las Vegas an. "Bug Bounty" meint sinngemäß eine Kopfgeldprämie für Programmierfehler, die von Unternehmen oder Behörden ausgelobt wird, damit entdeckte Sicherheitslücken an die Hersteller gemeldet werden.

Im Gegensatz zur Konkurrenz nimmt Apple im ersten Schritt keine Einreichungen von allen Interessierten an, sondern beschränkt den Kreis der Experten auf diejenigen, die in der Vergangenheit bereits auf Fehler hingewiesen haben. Apple sei aber bereit, im Laufe des Programms weitere Experten hinzuzuziehen.

"Gutes" Hacken lohnt sich

Die höchsten Prämien bis 200.000 Dollar schüttet Apple nach einem Bericht des Portals "TechCrunch" aus, wenn die Hacker Fehler in den Bereichen finden, die für einen sicheren Start der Geräte sorgen ("secure boot firmware"). Bis zu 100.000 Dollar Belohnung können die Experten erwarten, wenn sie einen Weg finden, wie man Daten aus der sogenannten "Secure Enclave" des iPhones anzapfen kann. Dort ist unter anderem die Freischaltinformation für den Zugang via Fingerabdruck gespeichert.

Im Juni hatte Apple auf seiner Entwicklerkonferenz den Systemkern von iOS 10 offengelegt. Ein solches Vorgehen dient der Sicherheit, da unabhängige Programmierer so den Code auf Sicherheitslücken oder eventuelle Hintertüren für Geheimdienste und Polizei überprüfen können. Die Entdecker von Lücken zu belohnen, ist also ein Schritt hin zu mehr Sicherheit.

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