Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone >

Das Samsung Galaxy S9 im Test: Hatten wir das nicht schon mal?

...

Galaxy S9 im Test  

Samsungs sensibles Flaggschiff kommt am Freitag

13.03.2018, 20:35 Uhr | Till Simon Nagel, dpa-tmn

Das Samsung Galaxy S9 im Test: Hatten wir das nicht schon mal? . Die Rückansicht des neuen Samsung Galaxy S9: Die Position des Fingerabdrucksensors ist sehr günstig für Rechtshänder. (Quelle: dpa/tmn/Franzika Gabbert)

Die Rückansicht des neuen Samsung Galaxy S9: Die Position des Fingerabdrucksensors ist sehr günstig für Rechtshänder. (Quelle: Franzika Gabbert/dpa/tmn)

Das Galaxy S9 bringt im Gewand des Vorgängers S8 mehr Leistung und eine neue Kamera. Die Verbesserungen müssen Nutzer allerdings im Detail suchen. Es soll ab Freitag in Deutschland verkauft werden.

Hatten wir das nicht schon mal? Die Form ist gleich, das Material fühlt sich gleich an. Das Größenverhältnis des Displays, schön gerundete Kanten, ein Display, das an den Rändern gefühlt ins Nichts davon fließt – ja, hatten wir alles schon. Samsungs neue Spitzenmodelle Galaxy S9 (5,8 Zoll Display, 4 GB RAM) und das größere 9+ (6,2 Zoll, 6 GB RAM) gleichen ihren Vorgängern nahezu bis ins kleinste Detail.

Doch zum Glück gibt es einen Unterschied: Langte man beim S8 als Rechtshänder noch regelmäßig beim Entsperren des Telefons auf die Kameralinse, liegt der Fingerabdrucksensor nun endlich unterhalb der Kamera. Ein Fehler beseitigt, so sieht Modellpflege aus.

Die Rückansicht des neuen Samsung Galaxy S9: Die Position des Fingerabdrucksensors ist sehr günstig für Rechtshänder. (Quelle: dpa/tmn/Franzika Gabbert)Die Rückansicht des neuen Samsung Galaxy S9: Die Position des Fingerabdrucksensors ist sehr günstig für Rechtshänder. (Quelle: Franzika Gabbert/dpa/tmn)

Ein Glück für Smarthphone-Fotografen

Die einzige große Neuerung – neben der üblichen Leistungssteigerung – ist die überarbeitete Kamera. Zwölf Megapixel löst der Sensor der Hauptkamera des S9 auf, beim S9+ kommt noch eine zweite Kamera mit ebenfalls zwölf Megapixeln und zweifacher Vergrößerung hinzu. Gute Bilder schießt man mit beiden, die zweite Linse des S9+ ermöglicht aber bessere Aufnahmen von entfernten Motiven und macht schönere Porträts. Das kleinere S9 schwächelt hier mit seinem selektiven Fokus etwas.

Spannend ist die Technik der dynamischen Blende. Bei Tageslicht und hellem Kunstlicht öffnet die Blende mit f2.4, bei wenig Licht wird auf eine zweite Blende mit f1.5 umgeschaltet. So gelangt mehr Licht auf den Sensor, auch Nachtbilder sollen gut aussehen. Im Profimodus können Smartphonefotografen auch – leicht umständlich – alle Werte selbst einstellen.

Es gibt zahlreiche Kamera-Effekte

Schon das Galaxy S8 war in Sachen Fotografie weit vorn, beim S9 ist aber noch mehr drin. Zum Beispiel die Superzeitlupenfunktion: Nutzer können in diesem Modus Clips von 0,2 Sekunden Länge drehen – allerdings mit 960 Bildern pro Sekunde. Schnelle bewegte Szenen damit beinahe zum Stillstand zu verlangsamen, macht höllisch Spaß, damit es immer zuverlässig klappt, ist aber einiges an Übung nötig.

Die Kamera-Effekt auf dem neuen Samsung-Galaxy S9: Die Kamera hat wesentliche Vorteile gegenüber der der Vorgänger. (Quelle: dpa/tmn/Franziska Gabbert)Der Kameraeffekt auf dem neuen Samsung-Galaxy S9: Die Kamera hat wesentliche Vorteile gegenüber dem Vorgänger. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa/tmn)

Freunde animierter Sprachnachrichten und von Effekten in erweiterter Realität (AR) dürften Freude am Kameramodus AR-Emoji finden. Hier lässt sich ein eigener Emoji-Avatar für Nachrichten erstellen oder man lässt sich von der Kamera eine Maske verpassen, die Gesichtsmimik – mal mehr und mal weniger gekonnt – auf kleine Kätzchen, Hasen oder andere Charaktere überträgt. Apples Animojis lassen grüßen.

Eine weitere Neuerung des S9 sind die verbesserten Lautsprecher. Wer es mag, kann Samsungs neuesten Streich dank Dolby Atmos und Stereoton auch als kleines Soundsystem für unterwegs nutzen – mit überraschend basslastigem Klang.

ANZEIGE Galaxy S9 bei Amazon kaufen

Genügend Speicher für eigene Apps

Das installierte Android 8 bietet kaum Anlass zur Klage, mit vorinstallierten Nutzlosprogrammen halten sich die Koreaner angenehm zurück – von den üblichen Facebook-Apps und dem nicht deinstallierbaren Officepaket einmal abgesehen.

Knapp 50 Gigabyte (GB) Speicher stehen beim ersten Einschalten noch zur freien Verfügung – per Mikro-SD-Karte sind beim S9+ bis zu 400 GB mehr drin. Samsungs hauseigener Sprachassistent Bixby bleibt für deutsche Nutzer mangels Sprachunterstützung weiterhin hauptsächlich uninteressant. 

Die Neuerungen lässt Samsung sich kosten

Fazit: Das Galaxy S9 ist ein flotteres Galaxy S8 abzüglich dessen Fehler. Die einzig spürbare Erneuerung ist die Kamera, die spannende Aufnahmemodi bietet und mit einigen innovativen Konzepten aufwartet. Für aktuelle Nutzer eines S8 oder S8+ fällt der Unterschied allerdings nicht so groß aus.

Samsung bietet das Galaxy S9 für rund 850 Euro an. Für das größere S9+ mit Doppelkamera werden 100 Euro mehr fällig. Ein S9+ mit 256 Gigabyte kostet 1.050 Euro. Alternativen zum Galaxy S9 sind Googles Pixel-2-Smartphones oder Sonys angekündigtes Xperia XZ2. Die schärfste Android-Konkurrenz kommt derzeit aber aus dem eigenen Haus: Die Modelle Note 8, Galaxy S8 und S8+ sind annähernd gleichwertig und fallen gerade stark im Preis. Wer schon länger mit einem Galaxy S8 liebäugelt, findet es im Onlinehandel aktuell für rund 500 Euro.

Das neue Samsung Galaxy S9: Vom Aussehen ist es seinem Vorgänger Galaxy S8 sehr ähnlich, Veränderungen liegen im Detail. (Quelle: dpa/tmn/Franziska Gabbert)Das neue Samsung Galaxy S9: Vom Aussehen ist es seinem Vorgänger Galaxy S8 sehr ähnlich, Veränderungen liegen im Detail. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa/tmn)

Unzerstörbar ist es jedoch nicht

Wie beim Vorgänger bestehen auch beim Galaxy S9 die Vorder- und Rückseite wieder aus Glas. In der Falltrommel von Stiftung Warentest wies das Galaxy S8 zahlreiche Glasbrüche auf. Beim Kauf sollte man sich also besser auch eine Hülle zulegen. In Sachen Reparierbarkeit gibt es vom Portal "ifixit.com" vier von zehn möglichen Punkten für das Galaxy S9. Positiv fallen den Reparaturaktivisten die modularen Bauteile im Innern auf, die sich leicht tauschen lassen. Das gut verklebte Glas an Vorder- und Rückseite sowie eine verklebte Batterie erschweren allerdings den Zugang.

Verwendete Quellen:
  • dpa-tmn

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
NIVEA Fanartikel für jeden Tag und jede Gelegenheit
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018