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WhatsApp-Virus? "Martinelli" ist nur ein harmloser Kettenbrief

Warnung vor "Martinelli"  

Angeblicher WhatsApp-Virus ist eine Falschmeldung

12.06.2018, 16:43 Uhr | str, t-online.de

WhatsApp-Virus? "Martinelli" ist nur ein harmloser Kettenbrief. WhatsApp: Über den beliebten Messenger-Dienst verbreiten sich oft nutzlose Kettenbriefe. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

WhatsApp: Leichtgläubige Nutzer verbreiten über den beliebten Messenger-Dienst nutzlose Kettenbriefe. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

Auf WhatsApp verbreiten sich gerade Nachrichten, in denen vor einem extrem aggressiven Smartphone-Virus gewarnt wird. Doch an der Geschichte ist nichts dran: Es handelt sich um einen harmlosen Kettenbrief, den man am besten ignorieren sollte. 

In der Nachricht wird vor einer aggressiven Schadsoftware namens "Martinelli" gewarnt, die sich angeblich über einen Videoclip auf WhatsApp verbreitet. Nach dem Öffnen der Datei, werde das Smartphone innerhalb von nur zehn Sekunden komplett lahmgelegt. Nutzer verbreiten die Meldung leichtgläubig weiter, um ihre Freunde vor der vermeintlichen Gefahr zu warnen. Das ist allerdings völlig überflüssig, denn den "Martinelli"-Virus gibt es gar nicht.

Die falsche Geschichte – man spricht im Internet auch von einem "Hoax" – stammt aus Italien oder Spanien. In diesen Ländern wurde der Kettenbrief bereits millionenfach geteilt und hat sich rasend schnell verbreitet. Der Text wurde auf Englisch und auf Deutsch übersetzt und macht jetzt auch in Deutschland die Runde. Die Polizei in Spanien hatte schon vor Monaten Entwarnung gegeben und den Hoax enttarnt. In Deutschland hat sich das noch nicht herumgesprochen und es wird weiterhin damit Panik verbreitet. 

Wer solch eine Warnung erhält, sollte sie am besten einfach ignorieren oder dem Absender mitteilen, dass er einem Scherzbold aufgesessen ist. Solche nervigen, aber harmlosen Kettenbriefe tauchen bei WhatsApp und in anderen Messenger-Diensten immer wieder auf. Zum Glück sind sie nicht gefährlich. Es gibt aber auch echte Phishing-Versuche per Direktnachricht. Dazu werden die Nutzer aber per Link auf gefälschte Webseiten geleitet und aufgefordert, ihre Zugangsdaten einzugeben.Diese werden dann für kriminelle Zwecke missbraucht.

Verwendete Quellen:

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