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Apple erkennt Nutzer an den Venen

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Patent für "Vein ID"  

Apple erkennt Nutzer an den Venen

17.05.2018, 09:24 Uhr | t-online.de, hd

Apple erkennt Nutzer an den Venen. Apple iPhone: Nutzererkennung anhand der Venestruktur (Quelle: imago)

Apple iPhone: Nutzererkennung anhand der Venestruktur (Quelle: imago)

Apple hat in den USA ein Patent für ein Verfahren angemeldet, welches Nutzer anhand ihrer Blutgefäße erkennen soll. "Vein ID" soll die Venenstruktur unter der Hautoberfläche erkennen und sicherer sein, als die herkömmliche Gesichtserkennung.

Bereits Ende 2015 hat Apple ein Patent eingereicht, das aber erst an diesem Mittwoch vom US-Patentamt veröffentlicht wurde. Es liefert Hinweise darauf, dass neben der Erkennung des Gesichts- und der des Fingerabdrucks eine weitere Technik zur Marktreife gebracht werden könnte.

Technikkonzerne wie Apple und Samsung melden jedes Jahr Hunderte von Patente an für Erfindungen, die sie vor der Konkurrenz schützen lassen wollen. Nur ein Bruchteil davon wird auch tatsächlich in die Praxis und in neuen Geräten umgesetzt.

Dabei erkennt die neuen Technik die feinen Blutgefäße (Venen), die sich unter der Gesichtsoberfläche oder der Haut der Hand befinden. Das passiert mithilfe einer kleinen Infrarot-Leuchte, einer Infrarotkamera und einem sogenannten Punktprojektor. Dieser wirft unsichtbar 30.000 kleine Punkte auf das Gesicht oder die Hand. Dieses Licht durchdringt die Haut und wird von den Venen reflektiert. So kann die Venenstruktur, die bei jedem Menschen einzigartig ist, erkannt und mit einem gespeicherten Muster verglichen werden.

Die Technik soll laut Apple deutlich weniger fehleranfällig sein als andere Verfahren, besonders dann, wenn sie mit anderen biometrischen Erkennungsverfahren kombiniert wird.

Die Technik kann sogar Zwillinge auseinander halten, die bei der Gesichtserkennung oft falsch erkannt werden. Auch ist die Abtastung per Infrarotlicht kontaktlos möglich und hygienischer als das Scannen des Fingerabdrucks.

Der Hersteller Fujitsu hat ein ähnliches Verfahren entwickelt und setzt dieses bereits in einigen Notebooks als Zugangssicherung ein. Dabei werden allerdings nur die Venen der Hand erkannt und nicht die Gesichtsvenen.

Verwendete Quellen:


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