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iPhone-Wasserschaden: Vorsicht bei freien Werkstätten

Wasserschaden bei iPhone  

Vorsicht bei freien Werkstätten

23.05.2018, 18:17 Uhr | Till Simon Nagel, dpa-tmn

iPhone-Wasserschaden: Vorsicht bei freien Werkstätten. Wasserschaden beim iPhone: Nutzer haben hier die Wahl zwischen Apples Austauschservice und Angeboten freier Werkstätten. (Quelle: dpa/tmn/Franziska Gabbert)

Wasserschaden beim iPhone: Nutzer haben hier die Wahl zwischen Apples Austauschservice und Angeboten freier Werkstätten. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa/tmn)

Wasserschaden beim iPhone? Entweder schicken Besitzer das Gerät zu Apple oder versuchen es bei einer Reparaturwerkstatt. Doch bei solchen müssen Kunden einiges beachten – wenn sie ein intaktes Gerät wiederhaben wollen.

Kurz nicht aufgepasst, Glas umgeschmissen und schon läuft Wasser über das iPhone. Wenn das Gerät jetzt nicht mehr startet, haben Besitzer zwei Möglichkeiten: Entweder nutzen sie den Austauschdienst von Apple, oder sie versuchen es bei einer freien Reparaturwerkstatt.

Einen Wasserschaden zu beheben, kostet da mindestens 40 Euro – ohne Erfolgsgarantie. Das berichtet die Tech-Seite "Mac & i". Soll heißen: Möglicherweise erhalten Kunden das Gerät defekt zurück, zahlen aber trotzdem. Ob die Anbieter gründlich geschaut haben, erfahren Kunden oft nicht.

Reparatur kann teuer werden

Seriösere Anbieter mit gut ausgestatteten Werkstätten verlangten im "Mac & i"-Test ab 70 Euro aufwärts. Sie gehen dabei aber gründlicher auf die Suche nach Korrosionsschäden an Chips, Kondensatoren oder Lötstellen – auch ohne Erfolgsgarantie. Müssen defekte Teile ausgetauscht oder besonders viele Korrosionsstellen repariert werden, kann es noch teurer werden. Gegenüber "Mac & i" nannten Reparaturdienstleister Beträge von 150 bis 200 Euro.

Wer freien Werkstätten misstraut, kann das Smartphone auch bei Apple gegen ein gleichwertiges Gerät eintauschen. Das kostet je nach Modell zwischen 311,10 (iPhone SE) und 611,10 Euro (iPhone X). Auf die Garantie könnten sich Kunden nicht berufen, da Apple sämtliche Flüssigkeitsschäden ausdrücklich ausschließt.

So einen Schaden zu verschweigen, ist dabei schwierig: Ob ein Gerät mit Flüssigkeiten in Berührung gekommen ist, lässt sich beim Aufschrauben leicht erkennen. Im Inneren sind Flüssigkeitsindikatoren verbaut, die sich bei Kontakt verfärben.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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