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Wie Sie mit Apps den Alltag organisieren können

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Ganz ohne Zettel und Stift  

Wie Sie mit Apps den Alltag organisieren können

24.05.2018, 10:54 Uhr | Pauline Sickmann, dpa-tmn

Wie Sie mit Apps den Alltag organisieren können. Smartphone zur Organisation: Diverse Orga-Apps ersparen Zettel und Stift. (Quelle: dpa/tmn/Robert Günther)

Smartphone zur Organisation: Diverse Orga-Apps ersparen Zettel und Stift. (Quelle: Robert Günther/dpa/tmn)

Den Einkaufszettel ist verschwunden oder die Terminnotiz vom Zahnarzt verlegt? Im allgemeinen Papierkram verliert man leicht den Überblick. Apps sollen bei besserer Organisation helfen. 

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Verlorene Notizen und vergessene Termine treiben einen im Alltag schnell an den Rand des Wahnsinns. Eine Lösung kann es sein, Papier weitgehend zu verbannen und alles digital zu speichern. Das ist ohne weiteres möglich. Denn fürs papierlose Organisieren fehlt es vom digitalen Einkaufszettel bis hin zur Putzplan-App an nichts.

Als Grundlage können Nutzer die auf jedem Smartphone und Tablet vorinstallierte Kalender-App nutzen – oder auch eine andere Kalender-Anwendung installieren. In jedem Fall werden die Termine – je nach Betriebssystem – über Google- oder Apple-Server synchronisiert.

So lassen sich die Kalender nicht nur im Browser öffnen und bearbeiten, die Termine sind auch auf allen anderen Mobilgeräten aktuell. Vorausgesetzt sie teilen sich dasselbe Konto. Für den Partner, Freunde, Mitbewohner oder Kollegen lassen sich nach Bedarf gemeinsame Kalender erstellen oder freischalten.

To-Do-Listen in App

Doch es gibt noch mehr Organisationstools wie zum Beispiel Evernote. In der kostenlosen Version können Nutzer Notizen erstellen, Webartikel speichern und das alles miteinander teilen. In der Gratis-Version können nur zwei Geräte miteinander synchronisiert und pro Monat nur 60 Megabyte (MB) an Daten bewegt werden.

Wer To-do-Listen schätzt, sollte die Gratis-App Wunderlist ausprobieren. Damit lassen sich Planungen für jede Lebenslage erstellen und teilen, egal ob Urlaubspläne, Einkaufszettel oder Projekte. Nutzer können Fälligkeitsdaten setzen, Erinnerungen einstellen und einzelne Aufgaben kategorisieren oder als erledigt markieren. Das Fachmagazin "PC-Welt" urteilt: "Das Programm überzeugt vor allem durch seine klar strukturierte, einfache Oberfläche."

Intuitive Bedienung

Mit der Anwendungen Trello können Nutzer ebenfalls Listen erstellen – und diese wie auf einer Magnettafel frei verschieben. "Das macht die Bedienung intuitiv und erleichtert den Einstieg in das Programm", findet die "PC-Welt". Jede Liste kann verschiedene Teilaufgaben, Checklisten und Links enthalten. Außerdem lassen sich Dateien bis 10 MB anfügen. Jeder Teileintrag kann mit einer Frist versehen und für andere Nutzer freigeschaltet werden. Einen Überblick über alle Termine gibt es im integrierten Kalender. In der Grundversion ist Trello kostenlos.

To-do-Listen und Kalender in einer App bietet auch Any.do. Die App bündelt Informationen aus den vorinstallierten Anwendungen eines Smartphones.

Familienplanung per App

Famanice will helfen, den Familienalltag zu organisieren: Von der Terminplanung über Einkaufslisten bis zum Stundenplan lässt die App kaum Wünsche offen. Einziger Nachteil: das etwas veraltete Design. In einer werbefinanzierten Version ist die App kostenfrei.

Auch für Wohngemeinschaften gibt es Tools, mit der sich Bewohner Putz- und Finanzpläne am Kühlschrank sparen können und mit deren Hilfe sie den WG-Alltag organisieren können – etwa Flatastic. Auf einer Pinnwand innerhalb der App können Nutzer Mitbewohnern Nachrichten hinterlassen, außerdem gibt es eine Einkaufsliste, einen Putzplan sowie einen Überblick über Finanzen, Verträge und Abos. Die kostenlose, werbefinanzierte App bietet interessante Details. So bekommen Nutzer für das Abhaken von Aufgaben im Putzplan Punkte – so haben alle Mitbewohner einen Überblick, wer wie viel arbeitet.

Dienste auch beruflich nutzen

Viele Tools sind mittlerweile so ausgereift, dass Nutzer fast alle gängigen Alltagsszenerien mit ihnen organisieren können, meint Andreas Weck vom Digitalmagazin "t3n". In der Praxis hätten Anwender aber oft unterschiedliche Ansprüche, nach denen sie Dienste auswählen: "Evernote kann ein besseres Datenschutzkonzept als Google-Dienste vorweisen, da es sich durch In-App-Verkäufe anstatt Werbung finanziert", sagt Weck. "Dafür punktet Google mit einer tadellosen Gerätekompatibilität."

Wer derartige Dienste auch beruflich nutzen möchte, sollte darauf achten, nicht allzu sensible Informationen darin zu speichern, rät Weck. "Einen Projektmanagement-Fahrplan über den Google Calendar zu pflegen, dürfte in den allermeisten Unternehmen nicht besonders problematisch sein. Die Passwörter für Konten oder Postfächer in einem Google Doc abzulegen jedoch schon." Erhöhte Obacht gelte außerdem bei Kundendaten: "Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung spricht da eine sehr deutliche Sprache und kennt harte Sanktionen."

Verwendete Quellen:
  • dpa-tmn

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