Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Videokameras: Preiswerte Camcorder für Hobby-Filmer

Videokameras  

Film ab: Preiswerte Camcorder für Hobby-Filmer

20.05.2008, 17:38 Uhr | Hifi Test/t-online.de

Camcorder für Hobby-Filmer werden erschwinglich: Den Testsieger von Canon gibt es bereits für 300 Euro. (Foto: Hifi Test)Camcorder für Hobby-Filmer werden erschwinglich: Den Testsieger von Canon gibt es bereits für 300 Euro. (Foto: Hifi Test)Die Geburt des Kindes, der Kuss am Traualtar oder der Sonnenuntergang im Traumurlaub. Camcorder halten die schönsten Momente fest - und das überaus günstig. Denn Filmen ist zu einem preiswerten Hobby geworden. Das wachsende Angebot von hochauflösenden Geräten hat die Preise für Einstiegsmodelle in ungeahnte Tiefen purzeln lassen. Wer auf hochauflösende Aufnahmen verzichten kann, greift zu und spart bares Geld.

Foto-Show Die getesteten Camcorder im Überblick
Foto-Show Luxus-Camcorder im Test

Hochwertige Aufnahmen zum Spar-Tarif

Sparfüchse müssen bei den Einstiegskameras keineswegs auf hochwertige Aufnahmen verzichten. Die Geräte liefern für wenige hundert Euro beeindruckende Aufnahmen in der PAL-Qualität von 720 mal 576 Bildpunkten. Das ist für Röhrenfernseher völlig ausreichend. So glänzt der Testsieger Canon MD235 durch eine hervorragende Bildqualität und kinderleichte Bedienung und bietet damit sehr viel Kamera für 300 Euro. Wer die hochauflösende HDV-Qualität von 1440 mal 1080 Bildpunkten will, muss wesentlich tiefer in die Tasche greifen und benötigt einen entsprechenden Fernseher und Rechner, der die Aufnahmen verarbeiten kann. Die Hifi-Test-Experten haben sechs Einstiegscamcorder unter die Lupe genommen. Im können Sie den kompletten Testbericht als PDF herunterladen.

Leistungsschub bringt Profi-Funktionen

Die Einstiegsmodelle profitieren vom Leistungsschub bei den Profi-Geräten und bieten Funktionen wie die Einblendung von Hilfslinien oder zuverlässig arbeitende Motivprogramme. Vor allem die Gitterfunktion der Modelle von Sony und Panasonic macht die Horizontausrichtung zum Kinderspiel. So bekommt man Top-Funktionen zum Schnäppchenpreis, die den Einsteig in die Videowelt erleichtern, da komplizierte Einstellungen in verwirrenden Menüs wegfallen. Es gilt: Einschalten und loslegen, was die Schnellstart-Funktion der Modelle von Panasonic, Canon und Sony noch begünstigt.

Welches Medium ist das richtige?

Wer einen Camcorder kaufen möchte, muss sich zunächst für ein geeignetes Aufnahmemedium entscheiden. Neben der bekannten MiniDV-Bändern sind immer mehr Geräte mit Medien wie Festplatte oder Speicherkarte ausgestattet. Deren Vorteil: Eine schlanke Bauart und geringe Geräuschentwicklung, die sich auf die Tonqualität auswirkt. Solche Geräte verfügen über eine Speicher von mindestens 30 Gigabyte. So sind Aufnahmen von mehreren Stunden ohne Unterbrechung möglich. Vorsicht aber vor Erschütterungen: Festplatten sind sehr stoßempfindlich. Dieses Problem haben Speicherkarten dagegen nicht. Und da sie noch kleiner sind als Festplatten, sind diese Geräte überaus handlich. Allerdings bieten sie weniger Platz als Festplatten und müssen deshalb regelmäßig getauscht werden.

Schnelles Kopieren auf den PC

Ein weiterer Vorteil von Camcordern ohne Band: Das aufgenommene Video kann bereits in Szenen am Gerät betrachtet werden. Daneben können die Daten rasend schnell auf den Computer überspielt werden. Einer zügigen Nachbearbeitung der Aufnahmen steht dann nichts im Wege. Der Transfer vom Band gestaltet sich dagegen schwieriger: Wer eine Stunde Video auf den Rechner kopiert, muss eine Stunde einkalkulieren, da das Überspielen nur in Echtzeit erfolgen kann.

Nachbearbeitung am Rechner

Geräte mit MiniDV-Bändern bieten dafür eine unkomplizierte Nachbearbeitung am Rechner. Größter Vorteil: Die Hardwareanforderungen sind recht niedrig, sodass auch ältere Computer sie problemlos meistern. Da die Kompressionsrate mit 1:5 überaus gering ist, eignet sich MiniDV besonders für den Videoschnitt, da sich Effekte ohne Qualitätsverlust einfügen lassen. Die Festspeichergeräte können hier ebenfalls punkten, allerdings erfordert das verwendete MPEG-2-Format mehr Rechenleistung als die Aufnahmen vom Band. Zudem verlieren die Aufnahmen mit zunehmender Bearbeitung an Qualität, da die Daten nicht verlustfrei gespeichert werden.

MiniDV überzeugt durch Qualität und Preis

Das Fazit der Hifi-Test-Experten ist eindeutig: Totgesagte leben länger und so präsentieren sich die getesteten MiniDV-Geräte in bester Verfassung. Vor allem der Testsieger von Canon und der Preistipp von Panasonic bieten hohe Qualität zum Discountpreis. Die Panasonic NV-GS90 ist die wohl günstigste Kamera mit optischen Bildstabilisator und überzeugte mit der Möglichkeit, Hilfslinien einzublenden. Die Canon MD235 sichert sich mit hauchdünnen Vorsprung den Sieg vor dem Festspeichergerät von JVC. Vor allem der Preis von 500 Euro der JVC GZ-MG330 war hier ausschlaggebend. Dafür bekommt der Käufer aber eine kompakte Kamera mit 30-Gigabyte-Festplatte, die brillanten Ton und eine gute Bildqualität bietet.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Computer > Hardware

shopping-portal