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Die besten Mittelklassegrafikkarten

Vergleichstest Grafikkarten  

Die besten Mittelklassegrafikkarten

20.04.2009, 17:36 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

. Die besten Grafikkarten bis 200 €: High-End-Leistung zum Sparpreis (Foto: pcwelt)

Die besten Grafikkarten bis 200 €: High-End-Leistung zum Sparpreis (Foto: pcwelt)

Wieder ein Kampf zwischen den großen Grafikchip-Schmieden AMD und Nvidia: AMD hat hat sein bisheriges High-End-Modell, den ATI Radeon HD 4870, ordentlich übertaktet und ihn unter dem neuen Namen 4890 auf den Markt gebracht. Somit fiel der Preis des 4870ers, woraufhin Nvidia mit dem Geforce GTX 275 nachziehen musste – dieser ist ebenfalls eine aufgebohrte Grafikkarte mit neuem Aufkleber: Die Geforce GTX 260 ist nun als 275er zu haben.

Bei so viel Trubel rund um kryptische Grafikchip-Bezeichnungen ist eine Übersicht hilfreich. Die Auswahl der leistungsfähigsten Chips bis und über 200 Euro haben wir in der folgenden Tabelle für Sie zusammengestellt. Bei den angegebenen Preisen handelt es sich übrigens um eine aktuelle Straßenpreisermittlung, nicht um die Preise der getesteten Modelle. Die Angaben geben eine Einschätzung, wie viel Geld Sie derzeit für ein aktuelles Mittelklasse- respektive High-End-Modell ausgeben müssen.

Hersteller / Modellbezeichnung

ATI Radeon HD 4850

ATI Radeon HD 4870

ATI Radeon HD 4890

Nvidia Geforce GTX 275

Nvidia Geforce GTX 285

Nvidia Geforce GTX 295

Grafikkartenpreis

ab 120 Euro

ab 140 Euro

knapp 200 Euro

ab 210 Euro

ab 285 Euro

ab 420 Euro

Speicher / -Typ

ab 512 MB / GDDR3

ab 512 MB / GDDR5

1024 MB / GDDR5

896 MB / GDDR3

1024 MB / GDDR3

2x 1024 MB / GDDR3

Anzahl Shader

800

800

800

216

240

2x 240

Bildrate in Crysis
bei höchster Bildqualität
in der Auflösung
1280 x 1024 Pixel

ab 23 Bilder/s

ab 28 Bilder/s

ab 33 Bilder/s

ab 31 Bilder/s

ab 35 Bilder/s

ab 45 Bilder/s

Das können Grafikkarten bis 200 Euro

Von der Hardware-Seite gesehen erhalten Sie zwei digitale Schnittstellen (meist in Dual-DVI-Ausführung) sowie einen analogen Videosignal-Ausgang. Auf der Software-Seite steht Ihnen beispielsweise die Möglichkeit der Wiedergabe von HD-Videos von Blu-ray-Medien offen. Ebenfalls kann jedes Modell alle 3D-Spiele aus der vergangenen DirectX-9-Zeit auf flüssige Bildraten beschleunigen, in jeder Auflösung, bis hinauf zu 2560 x 1600 Bildpunkten und bei höchster Bildqualität. Aktuelle 3D-Titel mit DirectX-10-Technik laufen bei den Grafikkarten bis 200 Euro auch mit 1600 x 1200 beziehungsweise 2560 x 1600 Bildpunkten ruckelfrei. Ausnahmen sind die besonders aufwändigen DirectX-10-Spiele Far Cry 2 und Crysis: Mit keinem aktuellen Modell sind 2560 x 1600 Bildpunkte ruckelfrei zu sehen, also schneller als mit 25 Bildern/s. Wie schnell die einzelnen Chips in dem Spiel Crysis bei 1280 x 1024 Pixel waren, erfahren Sie im Diagramm.

Teils sehr hohe Systemvoraussetzungen

Leistungsaufnahme
Die aktuellen Mittelklassegrafikkarten sind sehr leistungsfähig. Oft verbraten sie aber auch eine Menge Leistung. Daher muss auch das PC-Netzteil entsprechend stark sein. Selbst für die Einstiegsmodelle der Mittelklasse, die mit den Grafikchips Geforce 9600 GT oder Radeon HD 4850 arbeiten, sollte Ihr PC ein Netzteil besitzen, das 350 bis 400 Watt liefert. Um die stärkeren Modelle mit Geforce-9800-GTX- oder Radeon-HD-4870-Chip anzufeuern sollte Ihr PC mit einem 450-Watt-Netzteil ausgestattet sein.

Hitzeentwicklung
Die vom Netzteil aufgenommene Leistung setzen Grafikchips größtenteils in Wärme um und geben diese über Kühlkörper wieder ab. Bei Leistungsaufnahmen von über 150 Watt ist klar, dass der PC über eine gute Belüftung verfügen muss, um nicht zum Backofen zu werden. Wir empfehlen deswegen einen leisen Gehäuselüfter einzubauen. In den meisten Gehäusen ist dafür ein Platz im Innern, an der Gehäusefront ganz unten vorgesehen. Flüsterleise 120-Millimeter-Lüfter, die gerade mal eine Lautstärke von 10 dB(A) oder weniger erzeugen, sind schon für 7 Euro erhältlich.

Mittelklassegrafikkarten: Die aktuelle Top 5

Neben der 3D-Leistung unter DirectX 9 und 10 gehen viele weitere Testkriterien in die Gesamtnote ein, etwa Ausstattung, Handhabung und Service. Hier finden Sie die fünf Grafikkarten bis 200 Euro mit dem beste Gesamtergebnis.

Platz 1: Palit Geforce GTX260 Sonic 216 SP
Diese Karte ist mit ihrem großen Doppellüfter-Design deutlich leiser als das Referenzmodell von Nvidia, welches nur auf einen Lüfter zurückgreifen kann. Im Windows- und (HD-)Video-Betrieb arbeitete sie kaum hörbar. Unter Last trat die Karte sanft aus der allgemeinen Geräuschkulisse hervor – unangenehm laut oder störend war sie jedoch in unseren Tests nicht.
Fazit: Flotte Grafikkarte für den Einstieg in den High-End-Bereich. Das getunte Modell besticht durch hohe Leistung und einen besonders leisen Lüfter – vergleichbare Konkurrenzprodukte sind deutlich lauter.

Platz 2: Zotac Geforce GTS 250
Der Grafikchip Nvidia Geforce GTS 250 ist das kleinste Modell aus Nvidias aktueller Geforce-GTX-200er-Serie. Es basiert auf dem G92b-Chip, ist also eine Neuauflage des Geforce 9800 GTX+. Er besteht aus 754 Millionen Transistoren, die im 55-Nanometer-Verfahren hergestellt sind.
Fazit: Mitteklassegrafikkarte mit viel Leistung für alle aktuellen 3D-Titel (DirectX 9 und 10) – ihre Kraft reichte allerdings nicht für alle Auflösungen, wenn Sie höchste Bildqualität wünschen. Die Karte war angenehm leise. Ihre Ausstattung ist in Ordnung.

Platz 3: Xpertvision Geforce 9800 GTX
Auf dieser 27 Zentimeter langen, vier Zentimeter breiten (zwei Slotbleche) und elf Zentimeter hohen Grafikkarte sitzt die Urversion des Grafikchips Geforce 9800 GTX. Er ist also noch in der 65-nm-Technik hergestellt worden und nicht wie die Geforce-9800-GTX+-Modelle im 55er-Verfahren.
Fazit: Leise Grafikkarte, die allerdings etwas teuer ist. Gut geeignet für 3D, DirectX 10, HD-Video & Co. Sie kann nahezu alle aktuellen Spiele bis zur 1600er-Auflösung anfeuern. Warten Sie mit dem Kauf noch etwas, denn der Preis dieses Modell könnte demnächst deutlich fallen.

Platz 4: Evga e-Geforce 9800 GTX+
Der große Unterschied zwischen Geforce-9800-GTX- und Geforce-9800-GTX+-Chips ist der Fertigungsprozess: Die Plus-Version ist im 55-nm-Verfahren gefertigt, die Schaltkreise des Vorgängers sind 65 nm groß. Bei der neuen Variante werden höhere Taktraten für den Grafikchip (740 statt 675 MHz) und den Grafikspeicher (1836 statt 1688 MHz) möglich.
Fazit: Hübsche und leise arbeitende Grafikkarte mit viel Kraft für alle aktuellen 3D-Spiele und Reserven für kommende Titel. Der Preis ist zwar recht hoch, aber im Verhältnis zur Leistung gesehen durchaus angemessen.

Platz 5: Palit Radeon HD4870 Sonic Dual Edition
Diese Grafikkarte hat eine ganze Fülle von Besonderheiten, die im Lüfterkonzept, im Speicherausbau, im Schnittstellenangebot und in Form einer Extrafunktion zu finden sind. Letztere besteht aus einem Schalter am Grafikkartenslotblech.
Fazit: Für ein Einkern-Modell sehr hohe 3D-Leistung – optimal bis 1600 x 1200 Pixel. Die Schnittstellenausstattung ist umfangreich. Das Lüfterkonzept arbeitete leise. Der Preis ist angemessen.

Fazit

Die neuen Grafikchips haben den Markt ordentlich aufgemischt. So bekommen Sie immer mehr Leistung für immer weniger Geld. Unsere Einschätzung: Die hochpreisigen Geforce-GTX-275er und -285er-Chips werden in den nächsten Wochen deutlich im Preis fallen, um AMDs 4870er- und 4890er-Chips Marktanteile abzuzwacken. In den nächsten Tagen kommt übrigens auch noch AMDs neuer Grafikchip Radeon HD 4770 auf den Markt – das erste Modell, das im 40-Nanometer-Verfahren hergestellt ist.

Alternativen

Wenn Sie einen Monitor jenseits der 20-Zoll-Klasse nutzen, genügt eine Mittelklasse-Grafikkarte nicht mehr, um aktuelle Spiele ruckelfrei darstellen zu können. Sie benötigen zwei Mittelklassekarten, oder ein Modell aus der High-End-Klasse. Falls Sie jedoch lediglich eine DVI-Buchse oder eben zwei solcher Anschlussmöglichkeiten benötigen, genügt eine beliebige Einsteiger-Grafikkarte (ab 30 Euro erhältlich).

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