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24-Zoll-TFT-Monitore im Test

24-Zoll-TFT-Monitore im Test  

Das beste 24-Zoll-TFT-Display

05.07.2010, 12:45 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

24-Zoll-TFT-Monitore im Test. Acer P243Wd: Satte Farben (Foto: pcwelt)

Acer P243Wd: Satte Farben (Foto: pcwelt)

TFT-Monitore mit 24 Zoll Bildschirmdiagonale haben gegenüber den kaum kleineren 22-Zoll-Bildschirmen einen entscheidenden Vorteil: Sie liefern eine Auflösung von 1920 x 1200 oder 1920 x 1080 Punkten und bieten gegenüber der 1650 x 1080-Auflösung der 22-Zoll-Geräte ein deutliches Plus an Darstellungsfläche. Mit dieser Auflösung lassen sich HD-Filme in voller Auflösung abspielen. Aber auch für andere Anwendungen bieten größere Bildfläche und höhere Auflösung deutliche Vorteile. Am Arbeitsplatz lassen sich große Excel-Tabellen besser bearbeiten, zu Hause finden beispielsweise Webbrowser und E-Mail-Client nebeneinander auf dem Bildschirm Platz.

Paneltechnik

Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal bei modernen TFT-Bildschirmen ist die Fertigungstechnik des Panels. Die älteste und einfachste Technik ist Twisted Nematic (TN). Vorteil dieser Technik sind die relativ kurzen Reaktionszeiten von hell auf dunkel und umgekehrt , gut für bewegte Bilder. Nachteil sind die geringen Blickwinkel, in denen diese TFTs farblich korrekte Darstellung bieten. Aktuelle TN-Geräte haben aber aufgeholt und liefern eine gute Bildqualität wie etwa in diesem Test der Benq G2400WD.

Die neueren Produktionsverfahren wie In-Plane-Switching (IPS), Patterned Vertical Alignment (PVA) oder Multi-Domain Vertical Alignment (MVA) liefern deutlich kontrastreichere Bilder, die zusätzlich kaum Probleme beim Blickwinkel haben. Nachteile sind langsamere Reaktionszeiten und der höhere Fertigungspreis. Typischer Vertreter der moderneren Techniken in diesem Test sind der Samsung Syncmaster 245T, der Eizo HD2442W und der Eizo Flexscan S2431W - die drei TFT-Monitore besitzen ein S-PVA-Panel - oder der NEC Multisync LCD2490WUXi mit seinem IPS-Panel.

Kontrast und Helligkeit

Für einen guten Bildeindruck mit satten Farben sind Helligkeit und Kontrast die wichtigsten Parameter. Während der Kontrast für ein kräftiges Monitorbild nicht hoch genug sein kann, sollte die Helligkeit nicht zu stark sein. Für längeres Arbeiten reicht ein Helligkeitswert von 180 bis 220 Candela pro Quadratmeter (cd/m2) und ein Kontrast von etwa 800:1 völlig aus.

Bei der Blickwinkelabhängigkeit gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Panel-Fertigungstechniken. Müssen Sie bei Ihrer Arbeit öfter von der Seite oder von oben auf den Bildschirm sehen, kommt nur ein LCD mit IPS-, PVA- oder MVA-Technik in Frage. Diese TFTs bieten wie in unserem Test der Samsung Syncmaster 245T einen sehr weiten Betrachtungswinkel ohne dass Farbverschiebungen auftreten. Für den normalen Einsatz im Büro oder zu Hause genügen auch die preiswerten TN-LCDs.

Hintergrundbeleuchtung

In immer mehr modernen TFTs lösen LED-Leuchten die herkömmlichen Röhren als Hintergrundbeleuchtung ab. Vorteile der LEDs sind ein geringerer Strombedarf und eine homogener Ausleuchtung des Displays. Auch behalten sie ihre volle Leuchtkraft länger als die Leuchtstoffröhren. Ein Nachteil der LED-Beleuchtung ist derzeit noch ihr höherer Preis. Einziger Monitor in diesem Test mit LEDs ist der Eizo EV2411-WH. Er zeigt ein sehr homogenes Bild und hat einen geringen Stromverbrauch.

Zwar sind moderne TFT-Monitore in Sachen Energiebedarf nicht mehr mit den alten, Strom fressenden Röhrengeräten vergleichbar, aber einer der Hauptverbraucher am Arbeitsplatz sind sie dennoch. Grundsätzlich gilt: Je heller das Bild, desto höher der Stromverbrauch. Unser Test bestätigt dies. Der Benq G2400WD und der Iiyama B2403WS mit ihrer vergleichsweise geringen maximalen Helligkeit verbrauchen im Betrieb nur etwas über 40 Watt.

Fazit

Beim Kauf eines TFT-Monitors kann man heute nicht mehr viel falsch machen. Die Bildqualität auch der preisgünstigen 24-Zoll-Modelle mit TN-Technik reicht für den normalen Arbeitsplatz im Büro oder zu Hause völlig aus. Das beweist der Benq G2400WD, der für unter 300 Euro eine gute Darstellung liefert. Lediglich für spezielle Einsatzzwecke sollte auf Modelle mit modernerer Panel-Technik wie den Eizo Flexscan S2431W zurückgegriffen werden, der für ca. 780 Euro zu haben ist.

Empfehlungen der Redaktion

Testsieger

Der TFT-Monitor Samsung Syncmaster 245T besitzt ein hochwertiges S-PVA-Panel. Im Test überzeugte der TFT-Monitor mit einer sehr guten Bildqualität. Dank zahlreicher Videoschnittstellen lässt sich der Monitor auch als Fernseher oder Video-Bildschirm nutzen.

Preistipp

Der günstige Monitor Benq G2400WD liefert im PC-Einsatz wie bei Videos oder Filmen ein ansprechendes homogenes Bild. Lediglich die Bildhelligkeit ist etwas niedrig, der Kontrast dagegen gut. Der Stromverbrauch ist mit nur 43 Watt im Betrieb sehr niedrig.

Der Testsieger: Samsung Syncmaster 245T

Der TFT-Monitor Samsung Syncmaster 245T basiert auf einen hochwertigen S-PVA-Panel (Super Patterned Vertical Alignment). Der Samsung Syncmaster 245T hat eine Bilddiagonale von 24 Zoll und eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixel bei einem Seitenverhältnis von 16:10. Der TFT-Monitor hat ein schwarzes Kunststoffgehäuse mit sehr schmalem Panelrand.

Das S-PVA-Panel macht sich bei der Darstellungsqualität sehr positiv bemerkbar. Die von TN-Panel bekannte starke Blickwinkelabhängigkeit tritt beim Samsung Syncmaster 245T praktisch nicht auf. Das Bild wirkte in unserem Test sehr scharf. Die Farben wurden natürlich und kräftig abgebildet. Der Syncmaster 245T ist von Samsung auch als Flachbildfernseher konzipiert (siehe Ausstattung). In unserem Test stellte der TFT-Monitor bewegte Bilder in Filmen oder Videos ohne Bildunschärfen und Schlierenbildung dar, selbst wenn sehr schnelle Kameraschwenks zu sehen waren.

Der Samsung Syncmaster 245T besticht durch eine reichhaltige Schnittstellenausstattung. Neben den digitalen HDMI- (mit HDCP) und DVI-Ports gibt es einen analogen VGA-Eingang. Zusätzlich sind Komponenten- S-Video- und Composite-Eingänge vorhanden. Für den Anschluss externer Geräte wie Maus oder Tastatur stehen vier USB-Schnittstellen zur Verfügung. Das Einstellmenü ist klar strukturiert, Änderungen lassen sich schnell vornehmen.

Der Samsung Syncmaster 245T läßt sich ergonomisch optimal an den Arbeitsplatz anpassen. Er ist höhenverstell-, dreh- und neigbar. Auch eine Pivotfunktion für den Betrieb hochkant ist vorhanden. Manko des Samsung Syncmaster 245T ist sein sehr hoher Stromverbrauch von 94 Watt im Betrieb. Auch im Standby-Modus liegt der Bedarf noch bei rund 8 Watt. Schaltet man den Monitor per Netzschalter aus, zieht er noch 1,1 Watt.

Platz 2: Benq G2420HDBL

Der Benq G2420HDBL überzeugt mit einer guten Bildqualität und - dank der LED- Hintergrundbeleuchtung - sehr gleichmäßiger Ausleuchtung. Durch die LEDs ist der Stromverbrauch im Betrieb sehr niedrig. Die Ausstattung des Benq G2420HDBL ist recht mager, dafür der Preis für einen LED-TFT-Monitor sehr günstig.

Platz 3: Dell Ultrasharp U2410

Der Dell Ultrasharp 2410 bietet dank hochwertigem IPS-Panel eine sehr gute Bildqualität mit satten und natürlichen Farben. Die Blickwinkelabhängigkeit ist sehr gering. Dank der guten ergonomischen Eigenschaften eignet sich der Dell Ultrasharp 2410 sowohl als Arbeitsplatz-Bildschirm wie als komfortabler Monitor im Betrieb zu Hause. Durch das komplette Schnittstellen-Angebot eignet sich der Dell Ultrasharp 2410 auch als Video-Bildschirm.

Platz 4: NEC Multisync LCD2490WUXi

Dank seines hochwertigen IPS-Panel zeigt der TFT-Monitor NEC Multisync LCD2490WUXi eine sehr gute Bildqualität. Das helle Bild des 24-Zöllers ist gleichmäßig ausgeleuchtet, die Blickwinkelabhängigkeit sehr gering. Durch die Pivot-Funktion lässt sich der Bildschirm auch hochkant einsetzen.

Platz 5: Eizo HD2442W

Das TFT-Display basiert auf einem hochwertigen S-PVA-Panel. Durch einige zusätzliche technische Raffinessen liefert das 24-Zoll-TFT-Display eine rundherum überzeugende Bildqualität. Der Schirm ist als Multimedia-Display auch für Spieler sowie Film- und Video-Anwender einsetzbar.

Platz 6: Benq G2400WD

Der günstige Monitor liefert im PC-Einsatz wie bei Videos oder Filmen ein ansprechendes homogenes Bild. Lediglich die Bildhelligkeit ist etwas niedrig, der Kontrast dagegen gut. Der Stromverbrauch ist mit nur 43 Watt im Betrieb sehr niedrig.

Platz 7: Asus VK246H

Das 24-Zoll-TFT-Display Asus VK246H eignet sich für alle Einsatzzwecke. Dank guter Bildhelligkeit und hohem Kontrast passt das TFT-Display an den heimischen Arbeitsplatz wie auch auf den Schreibtisch im Büro. Die sehr schnellen Reaktionszeiten machen das Asus VK246H zudem für Hardcore-Spieler interessant. Im Gehäuse des Asus VK246H ist eine Webcam integriert.

Platz 8: NEC Multisync 24WMGX3

Das 24-Zoll-Display NEC Multisync 24WMGX3 glänzte im Test mit einer sehr guten Bildqualität mit kräftigen und natürlichen Farben, einer hohen Bildschärfe sowie einem guten Kontrastverhältnis. Dank zahlreicher Video-Eingänge eignet sich der NEC Multisync 24WMGX3 auch als Multimedia-Bildschirm. Das 24-Zoll-TFT hat eine Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten.

Platz 9: LG W2486L

Das TFT-Display LG W2486L ist eine 24-Zöller im schicken Klavierlack-Gehäuse für den Einsatz zu Hause. Die Bildqualität des LG W2486L konnte durchaus überzeugen. Das Bild ist hell, kontrastreich und zeigt natürliche Farben. Für längere Nutzung am Arbeitsplatz ist der LG W2486L weniger geeignet, da seine ergonomischen Leistungsmerkmale recht dürftig sind.

Platz 10: Asus VW246H

Der Asus VW246H ist ein preiswertes 24-Zoll-TFT-Display für alle Anwendungen. Als Computer-Bildschirm zeigt der Asus VW246H ein ausgewogenes helles Bild mit gutem Kontrast und natürlichen Farben. Auch als Video- oder Spiele-Bildschirm überzeugt der Asus VW246H mit kurzen Reaktionszeiten und guter Farbdarstellung.

Platz 11: Eizo Flexscan S2431W

Der teure Eizo liefert ein sehr gutes Bild als PC-Monitor. Dank S-PVA-Panel ist praktisch keine Blickwinkelabhängigkeit erkennbar. Auch der Kontrast des wuchtigen Modells ist der beste im Testfeld. Panel-typisch ist die Reaktionszeit nur mittelmäßig.

Platz 12: Eizo S2402W

Das 24-Zoll-TFT-Display Eizo S2402W zeigte im Test eine gute Bildqualität. Ein Licht-Sensor steuert automatisch die Bildschirmhelligkeit. Das TFT-Display Eizo S2402W überzeugt auch durch einen niedrigen Energiebedarf und gute ergonomische Leistungsmerkmale. Der Bildschirm lässt sich in der Höhe verstellen und auch hochkant betreiben.

Platz 13: Samsung Syncmaster 2494HM

Der Samsung Syncmaster 2494HM ist dank flexibler ergonomischer Einstellungmöglichkeiten ein 24-Zoll-TFT-Display für den Arbeitsplatz im Büro wie zu Hause. Auch als Spiele-Monitor macht der Samsung Syncmaster 2494HM dank schneller Reaktionszeiten eine gute Figur. Ein gutes Schnittstellenangebot rundet den positiven Eindruck über den Samsung Syncmaster 2494HM ab.

Platz 14: Samsung Syncmaster T240

Der Samsung-Monitor liefert insgesamt ein gutes Bild mit ordentlicher Helligkeit und hohem Kontrast. Die Helligkeitsverteilung ist durchschnittlich. Dank der relativ geringen Schwarz-Weiß-Reaktionszeit bringt das LCD Videos oder Filme ziemlich ruckelfrei aufs Panel.

Platz 15: Eizo EV2411-WH

Das TFT-Display ist das einzige Modell in diesem Test mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung. Dadurch ist das Bild sehr homogen ausgeleuchtet. Ein integrierter Lichtsensor passt die Monitorhelligkeit automatisch an das Umgebungslicht an.

Platz 16: Acer V243HBD

Das TFT-Display zeigte im Test eine überzeugende Bildqualität mit guter Helligkeit und ausreichend Konstrast. Die Farbdarstellúng wirkte natürlich. Der Stromverbrauch war für ein 24-Zoll-Display recht niedrig. In ergonomischer Hinsicht konnte der Acer V243HBD nicht überzeugen - er ist in der Höhe nicht verstellbar.

Platz 17: Acer GD245HQ

Das TFT-Display Acer GD245HQ zeigt schon mit seinem ungewöhnlichen Design, dass er ein Bildschirm für Spieler ist. Durch die verdoppelte Bildwiederholrate ist er auch 3D-tauglich und mit Nvidias 3D-Brille 3D Vision nutzbar. Der Acer GD245HQ bietet eine überzeugende Bildqualität und hat eine auch für Spiele ausreichend schnelle Reaktionszeit, um Bildunschärfen bei schnellen bewegten Bildern zu vermeiden.

Platz 18: Iiyama Prolite B2409HDS

Das TFT-Display Iiyama Prolite B2409HDS ist dank seiner ergonomischen Funktionalität besonders für Arbeitsplätze geeignet. Der 24-Zoll-Bildschirm lässt sich in der Höhe verstellen, ist dreh- und kippbar. Zusätzlich lässt sich das TFT-Display Iiyama Prolite B2409HDS um 90 Grad drehen und hochkant nutzen. Die Bildqualität des Bildschirms ist ordentlich.

Platz 19: BenQ V2420

Das TFT-Display Benq V2420 ist eher ein Bildschirm für den Privatanwender. Längeres Arbeiten könnte wegen der fehlenden ergonomischen Einstellmöglichkeiten schnell ermüden. Die Bildqualität des Benq V2420 liegt auf gutem Niveau.

Platz 20: Acer S243HL

Der Acer S243HL eignet sich dank seines eleganten Designs für den Chefschreibtisch oder repräsentative Zwecke. Die Bildqualität des Acer S243HL liegt auf gutem Niveau. Die Bildschärfe ist hoch, die Ausleuchtung homogen. Dank der LED-Hintergrundbeleuchtung ist das Panelgehäuse sehr dünn.

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