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Jeopardy: IBM-Supercomputer Watson gewinnt TV-Quizshow

Supercomputer Watson  

Supercomputer Watson gewinnt Mensch-Maschine-Duell

17.02.2011, 09:30 Uhr | t-online.de, dpa

Jeopardy: IBM-Supercomputer Watson gewinnt TV-Quizshow. Der Supercomputer Watson siegt in der Spielshow "Jeopardy". (Foto: dpa)

Der Supercomputer Watson siegt in der Spielshow "Jeopardy". (Foto: dpa)

Das Mensch-Maschine-Duell ist entschieden: Der Supercomputer Watson von IBM hat seine beiden menschlichen Gegenspieler in der Quizshow Jeopardy deutlich geschlagen. Nach der ersten Runde bestand noch Hoffnung – Brad Rutter, einer der beiden Jeopardy-Champions, konnte ein Unentschieden erreichen. Doch Runde zwei und drei des Wissensduells gingen klar an den Herausforderer aus Draht und Silizium, der sogar einen erstaunlichen Endspurt hinlegte und die Menschen letztlich chancenlos ließ. Unsere Foto-Show zeigt Impressionen vom Quiz-Duell.

Supercomputer Watson hat seinen menschlichen Gegner keine Chance gelassen. In dem Wettstreit in der US-Quizshow Jeopardy gewann der Computer klar überlegen gegen die beiden Jeopardy-Champions Ken Jennings und Brad Rutter. Watson erhält damit das Preisgeld von einer Million Dollar, das IBM den Wohltätigkeitsorganisationen World Vision und World Community Grid spenden will. Aber auch Jennings und Rutter gehen nicht leer aus: sie bekommen 300.000 beziehungsweise 200.000 Dollar für ihren Einsatz gegen den Computer. Beide wollen jeweils eine Hälfte ihres Gewinns Wohltätigkeitsorganisationen zukommen lassen.

Wie lautet die Frage?

Die TV-Quizshow Jeopardy gibt es in den USA seit 1964 und sie ist seit dem eine der populärsten Sendungen im US-Fernsehen. Der Quizmaster stellt den drei Kandidaten Antworten vor und es gilt, die eigentliche Frage zu erraten. Wer zuerst den Summer drückt und richtig antwortet, gewinnt mehrere hundert Dollar. In der ersten Runde hatten Watson und sein menschlicher Gegenspieler Brad Rutter noch gleichauf gelegen und jeweils 5000 Dollar erspielt.

Watson in der zweiten Runde in Führung

In der zweiten Runde führte die Maschine dann die beiden Menschen vor und erspielte 35.754 Dollar - weit mehr als das doppelte von dem, was beide Männer zusammen einspielten. In der dritten Runde war Rutter bald abgeschlagen, dafür lag aber Ken Jennings lange deutlich vorn. Nach zwei Dritteln der Sendezeit hatte er etwa 17.000, Watson nur gut 12.000 Dollar.

Watson siegte erst im Endspurt

In den letzten Minuten startete der Computer aber seinen Durchmarsch und ließ den beiden Menschen keine Chance mehr. Zuletzt standen 35.754 Dollar auf seiner Anzeige, bei Jennings waren es 10.000 Dollar und bei Rutter 4800 Dollar. Durch den Spielmodus katapultierte sich der Gewinn für Watson sogar zunächst auf 77.000 Dollar und letztlich auf eine runde Million Dollar.

Watson nicht unfehlbar aber deutlich schneller

Watson antwortete zwar ein paar Mal falsch, dafür war er aber deutlich schneller als seine menschlichen Kontrahenten. Letztlich drückte er mit seinem Roboterarm schneller auf den Summer und hatte sehr oft auch die richtigen Fakten parat. Schwächen zeigte er beim Themenkomplex Europäische Union. So wusste er nicht, dass die frühere jugoslawische Republik Slowenien zur EU gehört. Als gefragt wurde, was wegen des Schengener Abkommens nicht mehr kontrolliert wird, war er sich zu 33 Prozent sicher, dass "Reisepässe" die richtige Antwort ist. Die korrekte Antwort "Grenzen" erwog er nur mit 14 Prozent. Bei den Fragen wurde die Wahrscheinlichkeit angezeigt, die Watson für seine drei favorisierten Lösungen jeweils errechnet hatte.

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