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Full-HD-TFT-Monitore mit HDMI und LED: Die besten Displays 22 bis 24 Zoll

Scharfe Full-HD-Monitore für wenig Geld

29.03.2011, 13:40 Uhr

Full-HD-TFT-Monitore mit HDMI und LED: Die besten Displays 22 bis 24 Zoll. LED-Monitore mit Full-HD und HDMI sind so günstig wie nie (Montage: t-online.de) (Quelle: Hersteller)

LED-Monitore mit Full-HD und HDMI sind so günstig wie nie (Montage: t-online.de) (Quelle: Hersteller)

Der Run auf Flachbildfernseher freut auch Computernutzer: Weil die Produktion für LCD-Panels wie geschmiert läuft, können Monitorhersteller große PC-Bildschirme mit Full HD schon für unter 200 Euro anbieten. Doch stimmt auch die Qualität? Aktuelle Tests von PC-Magazinen zeigen, was die billigen Riesen taugen – die Testergebnisse in der Foto-Show.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Mehr Platz, mehr Komfort: Arbeiten mit einem großen TFT-Monitor macht einfach mehr Spaß, das leuchtet jedem ein. Doch Monitore mit deutlich mehr als einem halben Meter Bilddiagonale waren eben lange ein praktisch unbezahlbarer Luxus. 500 Euro und mehr musste man vor einigen Jahren noch für einen 24-Zöller (61 cm) investieren. Auf den meisten Schreibtischen steht daher immer noch ein günstiger 17- oder 19-Zöller mit maximal 47 cm Bilddiagonale. meist im klassischen 4:3-Format. Aktuelle Flachbildschirme halten sich hingegen an den vom TV bekannten Breitbildstandard 16:9. Der zusätzliche Platz in der Breite lohnt sich, und zwar vor allem bei Videoanwendungen, Fotobearbeitung und Tabellenkalkulationen. Aber auch viele Computerspiele machen auf einem Breitbildschirm mehr Spaß.

Full-HD-TFT für unter 150 Euro

Teuer ist vorbei: Selbst viele der Giganten unter den PC-Monitoren, die 27-Zöller mit ihren fast 69 cm Bilddiagonale, wechseln schon für rund 300 Euro ihren Besitzer. Ein immer noch stattlicher 24-Zöller kostet oft weniger als 200 Euro. Wer sich mit ein paar Zentimetern weniger begnügt, bekommt einen 22-Zoll-Monitor sogar schon für unter 150 Euro. In allen Fällen sollten Sie darauf achten, dass der Bildschirm die aktuellen Standards erfüllt: Full HD, also eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, und ein HDMI-Anschluss.

Bildqualität durchweg gut, aber Patzer beim Stromverbauch

Zwölf günstige Monitore mit 22- bis 24-Zoll-Bild, Full HD und HDMI hat das Magazin PC-Welt in der Ausgabe 4/2011 getestet. Kein Bildschirm kostet mehr als 250 Euro, der günstigste sogar weniger als 140 Euro. Fazit: Alle Geräte liefern durchweg gute Bildqualität und eignen sich für alle Einsatzzwecke. Actionreiche Spiele und Videos, vor Jahren noch eine weit verbreitete Schwäche, meistern alle getesteten Bildschirme ohne Unschärfen. Auch hohe Kontrastwerte von 1000:1 und mehr, früher allein Spitzenmonitoren vorbehalten, sind bereits in der Standardklasse keine Seltenheit mehr. Größere Unterschiede registrierten die Tester aber beim Stromverbrauch. Zehn der zwölf Testkandidaten sind mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgerüstet, die den Verbrauch im Betrieb mit etwa 20 Watt in Grenzen hält. Die beiden Modelle mit konventioneller Hintergrundbeleuchtung (CCFL) genehmigen sich hingegen doppelt so viel wie die LED-Vertreter. Unabhängig davon ziehen fast alle Monitore auch dann noch dann Energie, wenn sie ausgeschaltet sind – immerhin laut Test bis zu 2,3 Watt. Nur der Testsieger NEC Multisync E231W reduziert im ausgeschalteten Zustand seinen Verbrauch auf Null.

Mehr Komfort bei teureren TFT-Monitoren

Wenn gute Qualität schon für unter 200 Euro zu haben ist – warum kosten dann manche Bildschirme bei gleicher Größe mehr als das Doppelte? In allen preiswerteren Computermonitoren steckt ein TN-(Twisted Nematic)-Panel. Prinzipbedingt lässt bei diesem Panel-Typ der Kontrast sichtbar nach, sobald man aus schräger Perspektive auf den Bildschirm blickt. Zwar bescheinigte PC-Welt allen Monitoren im Test eine nur "geringe" Blickwinkelabhängigkeit, dennoch sind die in teureren Modellen verbauten VA- und IPS-Panels hier wie auch bei der Farbdarstellung klar im Vorteil. Wer mehr investiert, darf zudem auch mehr Flexibilität erwarten. Teurere Monitore sind meist in der Handhabung praktischer, denn sie lassen sich drehen und kippen, sogar hochkant betreiben. Billig-Bildschirmen geben sich oft stocksteif. Viele sind nicht mal in der Höhe verstellbar. Ausnahmen in der Preisklasse unter 250 Euro stellen auch hier der Testsieger NEC Multisync E231W und die Nummer 1 der Bestenliste von Chip Test & Kauf, der Benq BL2400PT, dar. Beide Monitore sind äußerst gelenkig.

Tipp: Zwei TFT-Monitore gleichzeitig nutzen

Also neuen Monitor kaufen und alten ausrangieren? Das ist gar nicht nötig. Sehen Sie nach, ob Ihre Grafikkarte zwei Monitoranschlüsse hat. Das ist bei den meisten modernen Desktop-Computern der Fall. Wenn der Platz auf dem Schreibtisch reicht, nutzen Sie einfach beide Bildschirme nebeneinander. Der Zwei-Schirm-Betrieb ist unter Windows völlig problemlos und beschert Ihnen einen Desktop von nie dagewesener Größe. Fenster werden einfach von einem Bildschirm zum anderen geschoben, und selbst riesige Excel-Tabellen lassen sich nun in voller Breite betrachten.

Fazit: Umsteigen auf Full HD ohne Risiko

Die Zeit der 17- oder 19-Zoll-Monitore ist abgelaufen. In der Preisregion um 200 Euro gibt es bereits viele tadellose 23- und 24-Zoll-Monitore, die nicht nur mehr Platz, sondern auch eine Bildqualität liefern, die kaum noch mit der früherer Generationen vergleichbar ist. Dank Full-HD-Auflösung und Breitformat passen die neuen Monitore auch wesentlich besser zu einem modernen Multimedia-PC. Wer Wert auf ein hochwertiges VA- oder IPS-Panel legt, muss allerdings genau hinschauen. Bildschirme mit diesen Panel-Techniken sind seltener und meist teurer. Eine Ausnahme stellt der Benq BL2400PT dar. Die einstigen Discounter-Schnäppchen hingegen haben allenfalls noch als Zweitmonitor eine Berechtigung.

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