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Smartphones und Tablets bremsen PC-Markt aus

Krisenstimmung  

Smartphones und Tablets bremsen PC-Verkäufe

06.10.2014, 15:26 Uhr | dpa

Smartphones und Tablets bremsen PC-Markt aus. Tablet (Quelle: imago images/Science Photo Library)

Tablets und Smartphones laufen den PCs und Notebooks den Rang ab. (Quelle: Science Photo Library/imago images)

Der anhaltende Boom bei Smartphones und Tablets geht weiterhin zu Lasten von PC-Verkäufen. Insgesamt ist der Absatz von Notebooks und Desktop-Rechnern im vergangenen Jahr um zehn Prozent eingebrochen. Das Ende von Windows XP sorgte allerdings kurzfristig für Aufschwung.

Das PC-Geschäft schwächelt seit über zwei Jahren, weil sich Kunden statt neuen Notebooks oder Desktop-PC lieber Smartphones und Tablets kaufen. Diese übernehmen zunehmend Funktionen, für die früher ein PC zum Einsatz kam. Sony und Samsung haben bereits angekündigt, den Verkauf von Notebooks in Deutschland komplett einzustellen.

Ende von Windows XP sorgt für kurze Erholung

Derzeit sorgt allerdings das Ende von Windows XP noch für einen leichten Anstieg der Verkäufe von PCs und Notebooks. Der nötige Wechsel auf ein neueres Betriebssystem hat viele gewerbliche Nutzer veranlasst, auch die Hardware zu erneuern. In den USA und Europa gab es dadurch eine überraschend hohe Nachfrage.

Bestenfalls Vorjahresniveau halten

Marktforscher rechnen jedoch bestenfalls damit, dass der PC-Absatz auf dem Vorjahresniveau von rund 315 Millionen Geräten bleibt. Denn in den Entwicklungsländern überspringen viele Menschen den PC-Kauf und holen sich gleich günstige Smartphones oder Tablets.

Während der Gesamtmarkt schwächelt, konnten die drei großen Anbieter Lenovo, Hewlett-Packard und Dell zuletzt deutliche Zuwächse verbuchen. Der chinesische Hersteller Lenovo hielt zuletzt rund ein Fünftel des Marktes. Durch den Kauf eines IBM-Bereichs baute er sein Server-Geschäft aus und ist dabei, den Handy-Hersteller Motorola zu übernehmen.

Neue Übernahme im PC-Markt?

Der einstige Marktführer HP kam zur Jahresmitte auf einen Anteil von rund 18 Prozent. Der Computerkonzern will sich laut Medienberichten aufspalten. In einer Firma solle das Geschäft mit PCs und Druckern zusammengefasst werden, in der anderen das mit Geräten für Unternehmen und Dienstleistungen, berichteten das "Wall Street Journal" und das Technikblog "Re/code".

Die Trennung könnte eine neue Fusionsrunde im PC-Geschäft auslösen. Lenovo oder der US-Rivale Dell könnten an einer Übernahme interessiert sein. "Re/code" berichtete jedoch, dass HP seinen PC-Bereich beiden Unternehmen bereits angeboten und einen Korb erhalten habe.

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