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Blu-ray Notebooks: Die besten Blu-ray-Notebooks im Vergleichstest

Vergleichstest Blu-ray Notebooks  

Die besten Blu-ray-Notebooks

19.11.2008, 10:25 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Blu-ray Notebooks: Die besten Blu-ray-Notebooks im Vergleichstest. Notebooks für den Blu-ray-Filmgenuss (Foto: Dell)

Notebooks für den Blu-ray-Filmgenuss (Foto: Dell)

Bis vor rund einem halben Jahr waren Blu-ray-Notebooks richtig teuer. Die Hersteller statteten nur ihre besten Multimedia-Maschinen mit einem passenden Laufwerk aus. Diese Laptops besaßen meist ein großes 17-Zoll-Display mit hoher Auflösung, einen leistungsstarken Prozessor, eine rechenstarke Grafikkarte und ein ausgefallenes Design.

Doch seit kurzem gibt es auch Blu-ray-Notebooks, die nicht mehr als 800 Euro kosten. Nicht nur die Laufwerke sind für die Hersteller günstiger geworden. Auch bei den anderen Komponenten muss es nicht mehr das Top-Modell sein. Das Ziel: Blu-ray soll zum Massenmarkt werden.

Erste Sparmaßnahme: Die meisten Blu-ray-Notebooks besitzen nur ein Leselaufwerk: Mit ihnen lassen sich Blu-ray-Filme nur abspielen. Man kann (wieder)beschreibbare Blu-ray-Medien aber nicht für Backup-Zwecke nutzen. Die meisten Anwender brauchen das auch gar nicht: Sie speichern ihre Daten lieber auf eine externe Festplatte als auf Blu-ray-Rohlinge.

Hardware für Blu-ray

Die Wiedergabe von Blu-ray-Filmen benötigt rechenstärkere Komponenten als das Abspielen einer DVD. Denn die Bildinformationen sind bei Blu-ray mit aufwändigeren Codecs komprimiert, die CPU und Grafikkarte mehr fordern.

Ein Doppelkern-Prozessor ist also Pflicht für ein Blu-ray-Notebook. Außerdem besitzen fast alle Blu-ray-Notebooks eine Grafikkarte, die den Prozessor beim Decodieren unterstützt: Dafür genügt schon eine Einsteigerkarte wie die AMD Mobility Radeon HD3450 oder 3470 oder die Nvidia Geforce 9500M GS.

Zum Filme schauen unterwegs sind Blu-ray-Notebooks aber meist ungeeignet: Zum einen wiegen sie oft deutlich über 2,5 Kilogramm. Zum anderen fordert das Abspielen von HD-Material auch im Akkubetrieb hohe Rechenleistung, sodass häufig nach rund einer Stunde ohne Netzstrom Schluss mit dem Filmvergnügen ist. Darüber hinaus bremsen einige Notebook-Hersteller die CPU-Leistung im Akkubetrieb: Der Blu-ray-Film lässt sich dann ohne Netzstrom gar nicht ruckelfrei abspielen.

Ein gutes Display muss sein

Die meisten Blu-ray-Filme liegen im Bildformat 1080p vor, mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten (Full-HD). Auf einem Display, das diese Auflösung nativ liefert, sehen diese HD-Filme am besten aus. Gute Displays mit dieser Auflösung sind aber teuer, entsprechend viel kostet ein Notebook, das damit ausgestattet ist. Günstige Blu-ray-Notebooks besitzen daher ein Display mit kleinerer Auflösung, meist 1280 x 800 Pixel, das für die HD-Auflösung 720p (1280 x 720 Pixel) ausreicht.

Doch den Unterschied zwischen einem 720p- und einem Full-HD-Display nimmt man in der Praxis kaum wahr: Viel wichtiger für den Filmgenuss ist ein helles Display, das einen hohen Kontrast und eine gute Farbdarstellung bietet. Die Farben sind allerdings häufig für die Filmwiedergabe optimiert, also sehr leuchtend, satt und warm. Deshalb eignen sich die Blu-ray-Notebooks nicht unbedingt für die Bildbearbeitung, bei der man eher neutrale Farben bevorzugt. Empfehlenswert ist außerdem ein Display mit einem möglichst weiten stabilen Blickwinkel: So können sich mehrere Personen zum Filmabend ums Notebook versammeln.

16:9 - kinotaugliches Seitenverhältnis

Recht neu auf dem Markt sind Notebooks, die ein Display mit dem Seitenverhältnis 16:9 besitzen. In diesem Seitenverhältnis liegen auch die Filme auf Blu-ray-Medien vor. Bei der Wiedergabe auf diesen Displays sieht man also keine schwarzen Streifen unten und oben am Bildrand - außer die Balken gehören zum Film, wie es häufig beim Kinoformat 2,4:1 der Fall ist.

Bei der Bildqualität sind allerdings LCD-Fernseher den Notebook-Displays deutlich überlegen: Daher bietet es sich an, das Blu-ray-Notebook an das größere externe Display anzuschließen. Dafür bringen alle Notebooks mit Blu-ray-Laufwerk einen HDMI-Ausgang mit, der den Kopierschutz HDCP unterstützt und somit die Ausgabe an einen passenden externen Monitor unterstützt. Die externe Lösung ist auch für die Tonausgabe zu empfehlen - entweder ebenfalls über HDMI oder einen AV-Receiver, den man mit dem Laptop verbindet.

Die besten Blu-ray-Notebooks

Empfehlung Notebook mit 15,4-Zoll-Display: Dell Studio 15
Sein Display macht das Dell Studio 15 zum idealen Multimedia-Notebook - es ist dank White-LED-Hintergrundbeleuchtung sehr hell, gleichmäßig ausgeleuchtet und bietet einen weiten stabilen Blickwinkel. Seine weiteren Stärken legen weniger bei Rechenkraft und Ausstattung, sondern im formschönen Design und nützlichen Kleinigkeiten wie der beleuchteten Tastatur.

Preistipp: Fujitsu-Siemens Amilo Pi 3540
Für rund 900 Euro bringt das Amilo-Notebook ein Blu-ray-Laufwerk mit und glänzt mit hoher Rechenleistung. Die Bildqualität des 15,4 Zoll großen Displays ist allerdings nicht ideal für HD-Filme. Unser Tipp: Schließen Sie das Notebook per HDMI-Ausgang an einen externen Bildschirm an. Pluspunkt: Beim Filmgenuss stört der leise Lüfter auf keinen Fall.

Alternative: Acer Aspire 5530G-703G32Bi
Noch günstiger zum mobilen HD-Genuss kommen Sie mit dem rund 800 Euro teuren Acer-Notebook. Die Rechenleistung reicht zwar fürs Abspielen der Blu-ray-Filme, liegt aber ansonsten nicht im Spitzenfeld. Der Laptop basiert auf AMDs neuer Puma-Plattform, setzt deren technische Innovationen - zum Beispiel Hybrid-Grafik - aber schlampig um.

Empfehlung Notebook mit 16:9-Display: Acer Aspire 6920G
Die Blu-ray-Fähigkeit sieht man dem Acer-Notebok auf den ersten Blick an - schon das Gehäusedesign wird von der Farbe Blau beherrscht. Das 16-Zoll-Display zeigt eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Seine Stärke liegt vor allem bei der Wiedergabe von Farben.

Alternative: Sony Vaio VGN-FW11M
Im Centrino-2-Notebook von Sony sitzt ein 16,4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten. Richtig gut schnitt dessen Bildqualität im Test aber nicht ab: Die Helligkeit war höchstens mittelmäßig. Die Farbwiedergabe gelang dagegen besser. Dafür punktet das Sony-Notebook mit relativ langer Akkulaufzeit und einem nicht allzu hohen Gewicht - hier schneidet es besser ab als die meisten Blu-ray-Notebooks.

Empfehlung für den mobilen Einsatz: Medion Akoya S5610
Medion stattet das Blu-ray-Notebook mit zwei Akkus aus. Der Hochleistungs-Akku hält bei der HD-Wiedergabe knapp drei Stunden durch. Mit dem Standard-Akku reicht es immerhin noch für 1:45 Stunden Blu-ray-Film. Die Bildqualität des 15,4 Zoll großen Displays geht in Ordnung, auch die Rechenleistung stimmt. Nervig ist allerdings der Lüfter, der unter Last deutlich hörbar ist.

Fazit

Blu-ray im Notebook wird bezahlbar. Schon für unter 1000 Euro bekommen Sie Mobilrechner, die HD-Filme problemlos abspielen. Und neben einem mobilen Blu-ray-Player haben Sie mit diesen Notebooks außerdem noch einen leistungsfähigen Rechner eingekauft - der in vielen Fällen sogar für 3D-Spiele geeignet ist.

Doch der günstige Preis zwingt auch zu Kompromissen: Ein herausragendes Multimedia-Notebook mit 17-Zoll-Display und Full-HD-Auflösung ist für diesen Preis nicht drin. Ist aber auch nicht unbedingt notwendig, denn wer ein ordentliches LCD-TV und einen guten AV-Receiver zuhause hat, nutzt das Blu-ray-Notebook ohnehin nur als Zuspieler und schließt es an diese Home-Cinema-Geräte an.

Der Trend zu Blu-ray wird sich 2009 verstärken: Die Laufwerke werden günstiger - deshalb werden immer mehr Hersteller ihre Notebooks mit Blu-ray ausrüsten. Die Preise der Blu-ray-Filme fallen ebenfalls - immer mehr Anwender werden daher auf Blu-ray umsteigen. Und demnächst werden auch Grafik-Chipsätze leistungsfähig genug für die Blu-ray-Wiedergabe sein: Ein Grafikkarte ist dann nicht mehr notwendig - und das macht ein Notebook noch günstiger.

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