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Stiftung Warentest: Notebook-Reparatur oft teuer und langsam

Notebook-Reparaturen oft teuer und langsam

24.06.2010, 13:11 Uhr | t-online.de, t-online.de

Stiftung Warentest: Notebook-Reparatur oft teuer und langsam. Computer-Montage bei IT-Hersteller Dell (Foto: dpa).

Computer-Montage bei IT-Hersteller Dell (Foto: dpa). (Quelle: dpa)

Die Qualität des Reparatur-Service kann ein Faktor für die Wahl eines Notebook-Fabrikats sein. Dass diese Qualität sich von einem zum anderen Hersteller oft deutlich unterscheiden kann, hat nun die Stiftung Warentest herausgefunden. So kann es bei den Angeboten mancher Hersteller mehrere Wochen dauern, bis ein defektes Notebook repariert ist. Andere Dienste unterscheiden sich oft erheblich im Preis, einfache Reparaturen können beim einen Hersteller schon mal einige hundert Euro teurer sein als bei der Konkurrenz.

Bei einem Notebook-Notfall kann es schon einmal länger dauern, bis das gute Stück vom Hersteller repariert zurück geschickt wird. Das ergab ein aktueller Vergleich der Stiftung Warentest, die pro Anbieter drei mit kleineren Macken präparierte Notebooks ins Rennen schickte. Die eingebauten Fehler waren eine verschmutzte DVD-Linse, eine fehlende Taste und eine funktionsuntüchtige Netzwerkbuchse. Für die Reparaturen benötigten die Hersteller Samsung- und Medion bis zu vier Wochen, während Apple- oder HP-Kunden innerhalb von fünf Tagen mit der Reparatur rechnen konnten. Und das auch noch zu deutlich niedrigeren Preisen, schreibt die Juli-Ausgabe von test.

Massive Unterschiede beim Reparatur-Preis

Während die Reparaturen von minimalen Defekten bei HP im Schnitt 78 Euro kosteten, mussten die Testkunden bei Fujitsu 233 Euro berappen. Zudem kann schon der Anruf bei der Hotline richtig teuer werden. Bei Toshiba fielen im Schnitt 4,75 Euro an, bei Medion 6,90 Euro. Generell tauschten die Anbieter lieber die kaputten Komponenten aus anstatt sie zu reparieren, was oft teurer wird. So tauschte nur Sony die defekte Netzwerkbuchse aus. Andere Hersteller wechselten gleich die komplette Hauptplatine. Das kostet schnell 250 bis 400 Euro, Investitionen, die sich bei einem älteren Notebook nicht immer lohnen. Kunden sollten deshalb nachfragen, ob es nicht auch preiswertere Alternativen zum Austausch gibt.

Mangelnde Kommunikation der Hersteller

Überhaupt haperte es im Test auch mit der Kommunikation zwischen Herstellern und Kunden. So machten Acer, Medion und Samsung keinerlei Aussagen darüber, wie lange die Reparatur dauern wird. Ein Anbieter stellte sich dem Problem erst gar nicht: Asus verweigerte zweimal die Reparatur-Annahme und konnte deshalb im Test nicht bewertet werden. Der ausführliche Bericht Notebook-Reparaturservice ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test zu lesen oder online unter www.test.de abrufbar.

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