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Ultrabooks - schlank und leistungsstark

Das Ultrabook  

Schlank und leistungsstark: Ultrabooks

08.05.2013, 10:20 Uhr | t-online.de

Ultrabooks - schlank und leistungsstark.

Dünn, leicht, elegant und doch sehr leistungsfähig – Ultrabooks sind nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern können es in puncto Leistung durchaus mit „herkömmlichen“ Notebooks aufnehmen. Doch welche Schwächen haben Ultrabooks und was zeichnet sie aus?

Nicht jedes Notebook darf sich Ultrabook nennen, denn den Begriff „Ultrabook“ hat der Prozessorhersteller Intel schützen lassen. Nur die Geräte, die alle von Intel vorgeschriebenen Kriterien erfüllen, dürfen von ihren Herstellern mit dem Label „Ultrabook“ versehen werden. So darf ein Notebook sich nur dann Ultrabook nennen, wenn es bei einer Bildschirmdiagonale von bis zu 13 Zoll maximal 18 Millimeter dick ist. Beim 14-Zoll-Display darf die Dicke 21 Millimeter betragen. Sollte ein Ultrabook über Touchscreen verfügen, sind zwei Millimeter mehr erlaubt.

Beim Gewicht ist die Obergrenze für ein Ultrabook mit 1,5 Kilogramm festgelegt. Eine Akkulaufzeit von mindestens fünf Stunden ist ebenfalls Pflicht. Eine weitere Voraussetzung ist die schnelle Betriebsbereitschaft nach dem Beenden des Standby-Modus. Es dürfen maximal 7 Sekunden vergehen, bis das Ultrabook aus dem Ruhezustand in die Betriebsbereitschaft wechselt. Außerdem muss ein Notebook mit einem energieeffizienten Prozessor aus dem Hause Intel ausgerüstet sein, um sich Ultrabook nennen zu dürfen.

Ideal für mobilen Gebrauch

Da Ultrabooks deutlich leichter und kompakter als herkömmliche Notebooks sind, eignen sie sich besonders gut für den mobilen Einsatz. Durch die leistungsstarken Prozessoren und die eingebauten SSD-Speicher verfügen Ultrabooks über eine hohe Rechenleistung und schnellen Datenzugriff. Beim integrierten Datenspeicher sollte darauf geachtet werden, ob es sich um eine echte SSD-Festplatte oder nur um eine herkömmliche, rotierende Festplatte mit SSD-Unterstützung handelt. SSD-Platten sind deutlich schneller, aber auch teurer.

Ultrabook und Tablet – zwei in Einem

Touch-Funktionen und flexible Displays, die sich drehen und klappen lassen, waren bereits bei einigen Ultrabooks der ersten Generation vorhanden und brachten viel Spaß beim Arbeiten mit sich. Mittlerweile gibt es mehrere Geräte, bei denen der Bildschirm vollständig von der Tastatur getrennt werden kann. Somit verschwimmt die Grenze zwischen Notebook und Tablet und man hat gleich zwei Geräte in einem.

Hier besteht Entwicklungspotenzial

Leider sind Ultrabooks für aufwendige 3D-Spiele weniger geeignet, da in ihnen lediglich ein Grafikchip und keine eigenständige Grafikkarte verbaut ist. Der integrierte Grafikchip reicht lediglich für ältere Spiele bei reduzierter Auflösung. Nur wenige Modelle wie das Samsung 530U4E-S02DE sind bereits mit einer dedizierten Grafikkarte ausgestattet, wodurch die Grafikleistung deutlich erhöht wird.

Auch was die Ausstattung angeht, sind Ultrabooks den großen, dickeren Notebooks unterlegen. DVD-Laufwerke, HDMI- oder LAN-Anschlüsse wurden bei den meisten Modellen aus Platzgründen ausgelassen, die USB-Schnittstellen sind weniger zahlreich. Bei den Ultrabooks der dritten Generation, die Mitte 2013 an den Markt kommen sollen, sind diesbezüglich einige Änderungen geplant. So sollen die neuen Modelle über Schnittstellen wie NFC, UMTS (3G), LTE (4G) und Thunderbolt (eine Kombination aus einer auf PCI Express basierenden Schnittstelle und DisplayPort) verfügen.

Momentan versuchen manche Hersteller, diesen Mangel mit Adaptern auszugleichen. So werden beispielsweise beim Asus Zenbook zwei Adapter mitgeliefert, die die ansonsten fehlenden Schnittstellen ersetzen sollen. Dabei handelt es sich um einen Ethernet-Adapter für den USB-Anschluss und einen VGA-Adapter für den Mini-VGA-Anschluss.

Geeignet für den mobilen Anwender

Wenn Sie viel von unterwegs arbeiten oder Ihr Notebook einfach gerne immer dabei haben, können Sie mit einem Ultrabook sehr glücklich werden. Bei einem Gewicht von maximal 1,5 Kilogramm sind Ultrabooks ideal für den mobilen Gebrauch.

Suchen Sie aber nach einem Gerät für die Heimanwendung, sind Sie mit den herkömmlichen Notebooks noch besser beraten. Diese verfügen über mehr Speicherplatz, DVD- oder Bluray-Laufwerk, eigenständiger Grafikkarte und mehr Anschlussstellen. Nicht zuletzt sind sie ein gutes Stück günstiger.

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