Sie sind hier: Home > Digital >

Quiz - Hoaxes: Invasion des Unsinns

Quiz  

Hoaxes: Invasion des Unsinns

07.11.2006, 12:07 Uhr

Hoaxes müllen das Netz zu und stehlen wertvolle Zeit. (Foto: stock.xchng)Hoaxes müllen das Netz zu und stehlen wertvolle Zeit. (Foto: stock.xchng)"Bill Gates verschenkt sein Geld. Und wenn Du nicht dabei bist, wird es Dir später sicherlich leid tun. Also leite diese Mail an möglichst viele Leute weiter.“ Eine E-Mail mit diesem oder ähnlichem Inhalt hat fast jeder schon einmal in seinem Postfach gefunden. Diese Mails versprechen Geld oder behaupten, dass durch Weiterleitungen Spenden für todkranke Kinder zusammen kämen.

Trotz vieler Ungereimtheiten lassen sich etliche Leute dazu hinreißen, sie weiterzuleiten. "Hoax" heißt eine solche Falschmeldung. Das bedeutet soviel wie Scherz oder Schwindel und steckt auch in dem Ausdruck "Hokus Pokus". Ursprünglich waren damit gefälschte Viruswarnungen gemeint, die vor allem unerfahrene Internetnutzer mit besten Absichten weiterleiteten. Inzwischen wird die Bezeichnung als Sammelbegriff für verschiedene Arten von Falschmeldungen im Web gebraucht, die im besten Fall lustig, meistens lästig und im schlimmsten Fall sogar gefährlich sind.

Testen Sie Ihr Wissen Können Sie eine Fälschung erkennen?

Der eigentliche Virus ist der Datenmüll

Hoaxes sind unter anderem an ihren Übertreibungen zu erkennen. So warnen sie zum Beispiel vor reinen Text-Mails, die de facto keinen Schaden anrichten können. Allenfalls das Öffnen von Anhängen kann gefährlich sein. Darum sollte man nur vertrauenswürdige Anhänge öffnen und kein E-Mail-Programm benutzen, das Datei-Anhänge automatisch anzeigt.

Zeitverschwendung deluxe

Die eigentliche "Malware" sind die Scherz-E-Mails selbst. Sie sorgen für unnötigen Datenverkehr und verschwenden die Zeit von jedem, der sie liest. In der Praxis: Wenn an einem normalen Arbeitstag 1000 Büroangestellte einen Hoax bekommen und nur zwei Minuten aufwenden, diese E-Mail zu lesen, gehen dem Unternehmen bereits 2000 Arbeitsminuten – 33 Stunden und 20 Minuten – verloren. Im Regelfall hat ein Arbeitstag acht Stunden, also 480 Minuten. Das bedeutet, dass nur durch das Lesen eines Hoaxes theoretisch die Zeit von mehr als vier Arbeitstagen verloren geht.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal