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Claude Debussy wird 151: Google Doodle als digitale Hommage

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Claude Debussy wird mit einem Google Doodle gefeiert

22.08.2013, 14:38 Uhr | t-online.de

Claude Debussy wird 151: Google Doodle als digitale Hommage. Google Doodle für Claude Debussy. (Quelle: Google)

Das Google Doodle für Claude Debussy ist animiert. (Quelle: Google)

Damit hat sich das Google-Doodle-Animationsteam wieder einmal selbst übertroffen: Den 151. Geburtstag des französischen Komponisten Claude Debussy begeht Google mit einer schicken Animation, die von Debussys Klavierspiel untermalt wird.

Ein altes Auto fährt die nächtliche Silhouette einer Stadt entlang, auf dem Fluss schwimmen Schiffe, im Hintergrund drehen sich Windmühlen. Dazu erklingt "Clair de Lune" (franz. "Mondschein"), der dritte Satz aus der vielleicht berühmtesten Klaviersuite von Claude Debussy, der "Suite bergamasque".

Im Takt des Klavierspiels erleuchten sich die Fenster und dampfen die Schornsteine der Häuser. Eine wundervolle Hommage an Debussys Musik, die als Bindeglied der Romantik mit der Moderne gilt.

Musik spielte im Elternhaus keine Rolle

Claude Debussy wurde am 22. August 1862 im französischen Saint-Germain-en-Laye, einem Ort westlich von Paris, in einfache Verhältnisse geboren. Musik spielte in seinem Elternhaus nie eine übergeordnete Rolle, sein Pate brachte ihm erste Töne auf dem Klavier bei. Eine wohlhabende klavierbegeisterte Frau wurde auf sein Talent aufmerksam und brachte ihn innerhalb von drei Jahren an die Oberklasse des Pariser Konservatoriums unter Antoine Francois Marmontel.

Nach einer Weiterbildung am Konservatorium gewann er 1884 den Prix de Rome, die damals höchste Auszeichnung für einen französischen Komponisten. Der Preis verschaffte ihm kostenlosen Aufenthalt und Studium in der Villa Medici, das er aber vorzeitig abbrach. In der Folge lebte er einen unbeständigen Lebensstil, er hielt sich mit Kompositionen und Musikkritiken ohne feste Anstellung über Wasser. Ähnlich unstet verlief sein Liebesleben mit mehreren Affären und kurzen Ehen. Claude Debussy starb am 25. März 1918 an einer Darmkrebserkrankung.

So entstand die Idee zum Google Doodle

Das Google Doodle soll an besondere Ereignisse, (National-)Feiertage erinnern, oder bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte an deren Geburts- oder Todestagen ehren. Das erste Doodle entstand schon vor der offiziellen Gründung des Unternehmens: Die Gründer Larry Page und Sergej Brin spielten 1998 am Firmenlogo herum, um ihre Anwesenheit beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas darzustellen und somit den Google-Usern ihre Abwesenheit in der Firma zu signalisieren.

Zwei Jahre später baten die Gründer ihren Webmaster Dennis Hwang, damals ein Praktikant, ein Doodle zum Tag des Sturms auf die Bastille zu entwerfen. Das wurde von den Usern so gut aufgenommen, dass Dennis Hwang zum "Chief-Doodler" ernannt wurde. Seitdem erscheinen national und international zahlreiche Doodles, die von einem eigens dafür verantwortlichen talentierten Team von Grafikdesignern und Illustratoren erstellt werden. Mitglieder dieses Teams werden firmenintern "The Doodlers" genannt.

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