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Léon Foucault als Doodle: Google lässt Nutzer heute pendeln

Google Doodle  

Léon Foucault als Doodle: Google lässt Nutzer heute pendeln

18.09.2013, 17:29 Uhr | t-online.de

Léon Foucault als Doodle: Google lässt Nutzer heute pendeln. Google Doodle für Léon Foucault. (Quelle: Google)

Das Google Doodle für Léon Foucault ist animiert. (Quelle: Google)

Ein Google Doodle für die Physik: Mit einem animierten Google-Logo ehrt die Suchmaschine am Mittwoch den französischen Physiker Jean Bernard Léon Foucault, den Erfinder des Foucaultschen Pendels. Mit diesem Pendel erläuterte und bewies er erstmals öffentlich und für wissenschaftliche Laien verständlich die Rotation der Erde.

Den Versuch mit dem Pendel führte Foucault am 3. Januar 1851 im Keller seines Hauses durch. Dabei setzte er ein zwei Meter langes Pendel dicht über dem Boden in Bewegung und es änderte dabei von Zeit zu Zeit seine Richtung. Da keine äußere Kraft auf das Pendel einwirkte, war es die Erde, die ihre Richtung änderte, beziehungsweise die durch die Erdrotation auftretenden Scheinkräfte der Corioliskraft.

Foucault, der das Experiment danach zwei Mal der Pariser Öffentlichkeit vorstellte, war jedoch streng genommen nicht der erste, der dieses Experiment durchführte. Ähnliche Versuche startete der italienische Physiker Vincenzo Viviani bereits 1661.

Foucault-Doodle animiert zum Spielen

Beim Google Doodle für Léon Foucault handelt es sich um ein animiertes Logo. Der Nutzer kann mithilfe von zwei Schiebereglern das Pendel schwingen lassen. Im Untergrund des Pendels ist der Google-Logo versteckt. Außer der Buchstaben G und E lässt sich aber maximal ein O erkennen.

Léon Foucault, der Physik-Autodidakt

Seine schulische Ausbildung erhielt der am 18. September 1819 in Paris geborene Foucault von einem Privatlehrer, da sein Fleiß und Benehmen auf der Schule stark zu wünschen übrig ließen. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium widmete er sich autodidaktisch der Physik. Zu seinen Errungenschaften zählen auch die Messung der Lichtgeschwindigkeit per Drehspiegelmethode und die Entwicklung des Foucaultschen Schneideverfahrens zur Prüfung optischer Flächen. Außerdem gilt er als einer der Erfinder der Schreibmaschine. Drei Jahre vor seinem Tod am 11. Februar 1868 wurde er in die Pariser Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

So entstand die Idee zum Google Doodle

Das Google Doodle soll an besondere Ereignisse, (National-)Feiertage erinnern, oder bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte an deren Geburts- oder Todestagen ehren. Das erste Doodle entstand schon vor der offiziellen Gründung des Unternehmens: Die Gründer Larry Page und Sergej Brin spielten 1998 am Firmenlogo herum, um ihre Anwesenheit beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas darzustellen und somit den Google-Usern ihre Abwesenheit in der Firma zu signalisieren.

Zwei Jahre später baten die Gründer ihren Webmaster Dennis Hwang, damals ein Praktikant, ein Doodle zum Tag des Sturms auf die Bastille zu entwerfen. Das wurde von den Usern so gut aufgenommen, dass Dennis Hwang zum "Chief-Doodler" ernannt wurde. Seitdem erscheinen national und international zahlreiche Doodles, die von einem eigens dafür verantwortlichen talentierten Team von Grafikdesignern und Illustratoren erstellt werden. Mitglieder dieses Teams werden firmenintern "The Doodlers" genannt.

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