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Raymond Loewy im Google Doodle: Sein Lucky-Strike-Logo kennen alle

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Raymond Loewy im Google Doodle: Sein Lucky-Strike-Logo kennen alle

05.11.2013, 14:38 Uhr | t-online.de

Raymond Loewy im Google Doodle: Sein Lucky-Strike-Logo kennen alle. Google Doodle für Raymond Loewy. (Quelle: Google)

Das Google Doodle für Raymond Loewy erinnert an die stromlinienverkleidete S1-Dampflokomotive. (Quelle: Google)

Am 5. November 2013 wäre Raymond Loewy 120 Jahre alt geworden. Der Industriedesigner mit österreichischem Vater und französischer Mutter wurde in Paris geboren und gilt als einer der Erfinder des Stromliniendesigns. Ein Google Doodle ehrt den Mann, auf dessen Konto zahlreiche Designs von bekannten Marken gehen.

1919 wanderte Raymond Loewy in die USA aus und eröffnet dort elf Jahre später sein eigenes Designbüro. Sein Markenzeichen wurde die geschwungene Linie, Designs wie vom Sturm geformt. Dieses Design spiegelte sich damals in Zügen, Autos, Traktoren oder Technik-Geräten wieder.

Loewys Lucky-Strike-Logo kennt jeder

Das bekannteste Designwerk von Raymond Loewy ist die stromlinienverkleidete S1-Dampflokomotive, außerdem designte er die Logos des Lebensmittelkonzerns SPAR, der Zigarettenmarke Lucky Strike und die Shell-"Muschel". Loewy entwarf außerdem in den 50er Jahren das Porzellan-Service "Rosenthal 2000" und 1064 eine John F. Kennedy-Gedenkbriefmarke.

Nach seinem Tod blieb sein Name eng mit Lucky Strike verbunden: Die Zigarettenmarke sponserte die erste Loewy-Ausstellung nach seinem Tod in Berlin und verleiht bis heute in Form einer Stiftung den "Lucky Strike Junior Designer Award" in Deutschland - jedoch mehr aus Image- denn aus Wohltätigkeitsgründen.

So entstand die Idee zum Google Doodle

Das Google Doodle soll an besondere Ereignisse, (National-)Feiertage erinnern, oder bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte an deren Geburts- oder Todestagen ehren. Das erste Doodle entstand schon vor der offiziellen Gründung des Unternehmens: Die Gründer Larry Page und Sergej Brin spielten 1998 am Firmenlogo herum, um ihre Anwesenheit beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas darzustellen und somit den Google-Usern ihre Abwesenheit in der Firma zu signalisieren.

Zwei Jahre später baten die Gründer ihren Webmaster Dennis Hwang, damals ein Praktikant, ein Doodle zum Tag des Sturms auf die Bastille zu entwerfen. Das wurde von den Usern so gut aufgenommen, dass Dennis Hwang zum "Chief-Doodler" ernannt wurde. Seitdem erscheinen national und international zahlreiche Doodles, die von einem eigens dafür verantwortlichen talentierten Team von Grafikdesignern und Illustratoren erstellt werden. Mitglieder dieses Teams werden firmenintern "The Doodlers" genannt.

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