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Erfindung des Zauberwürfels: Google Doodle ehrt den Rubik's Cube

Rubik's Cube im Google Doodle  

Google gedenkt der Erfindung des Zauberwürfels

19.05.2014, 14:20 Uhr | dpa, t-online.de

Erfindung des Zauberwürfels: Google Doodle ehrt den Rubik's Cube. Das Google Doodle zur "Erfindung des Zauberwürfels" lässt sich durchspielen. (Quelle: Google)

Das Google Doodle zur "Erfindung des Zauberwürfels" lässt sich durchspielen. (Quelle: Google)

An diesem Google Doodle dürfen Sie sich die Zähne ausbeißen: Am Montag hat der Suchmaschinen-Primus seine Startseite mit einem virtuellen Rubik-Würfel bestückt, der sich ebenso wie das Original drehen und wenden lässt. Mit dem Doodle erinnert Google an die Erfindung des Zauberwürfels.

Die Erfindung des Ungarn Erno Rubik kam 1980 erstmals in großer Stückzahl auf den Markt. Seitdem wurden mehr als 350 Millionen Zauberwürfel verkauft. Zum 40-jährigen Jubiläum ehrt Google das Kult-Spiel mit einer Online-Version des Würfels. Ein Klick auf den "Rubik's Cube" in klassischen Google-Farben führt Sie zum Spiel. Der Zauberwürfel wird größer – und die einzelnen Reihen lassen sich in gewohnter Manier drehen.

Google zählt sogar mit, wie viele Züge Sie benötigen, um das Rätsel des Rubik-Würfels zu lösen. So können Sie sich jederzeit wieder selbst herausfordern. Und wie es sich für eine Suchmaschine gehört, ist ein entsprechender Link zur Suchanfrage "Erfindung des Zauberwürfels" im Doodle gleich integriert.

Rubik's Cube: Kompliziertes Rätsel oder einfache Übung

Der Zauberwürfel "Rubik's Cube" bringt viele zur Verzweiflung. Nicht wenige knobeln mehrere Tage oder sogar Wochen, bis alle Seiten des Würfels einfarbig sind. Die Meister unter den Kombinierern lösen das Rätsel aber in unter zehn Sekunden. Den Weltrekord hält derzeit der niederländische Teenager Mats Valk: Im Alter von 16 Jahren löste er den Zauberwürfel bei der Speedcubing Meisterschaft 2013 in nur 5,55 Sekunden. Schneller war bisher nur ein Roboter.

Im Idealfall sind nur etwa 20 Drehungen nötig, um das bunte Durcheinander farblich zu zähmen. Unter "Speedcubern" gibt es Fans, die den Zauberwürfel mit seinen insgesamt 54 Feldern 1000 mal am Tag drehen. Fast unzählige unterschiedliche Positionen sind möglich. Bei Meisterschaften ringen die Experten – meist Mathematiker und Informatiker – in diversen Kategorien (einhändig, mit verbundenen Augen, mit den Füßen) um den Sieg. Zahlreiche YouTube-Videos erklären, wie sich der Rätsel-Würfel mit System knacken lässt.

So entstand die Idee zum Google Doodle

Das Google Doodle soll an besondere Ereignisse und (National-)Feiertage erinnern, oder bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte an deren Geburts- oder Todestagen ehren. Das erste Doodle entstand schon vor der offiziellen Gründung des Unternehmens: Die Gründer Larry Page und Sergej Brin spielten 1998 am Firmenlogo herum, um ihre Anwesenheit beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas darzustellen und somit den Google-Usern ihre Abwesenheit in der Firma zu signalisieren.

Zwei Jahre später baten die Gründer ihren Webmaster Dennis Hwang, damals ein Praktikant, ein Doodle zum Tag des Sturms auf die Bastille zu entwerfen. Das wurde von den Usern so gut aufgenommen, dass Dennis Hwang zum "Chief-Doodler" ernannt wurde. Seitdem erscheinen national und international zahlreiche Doodles, die von einem eigens dafür verantwortlichen talentierten Team von Grafikdesignern und Illustratoren erstellt werden. Mitglieder dieses Teams werden firmenintern "The Doodlers" genannt.

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