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Honinbo Shusaku im Google Doodle: Kennen Sie den Go-Meister?

Google Doodle  

Honinbo Shusaku war in "Go" unbesiegbar

06.06.2014, 13:18 Uhr | t-online.de

Honinbo Shusaku im Google Doodle: Kennen Sie den Go-Meister?. Das Google Doodle für Honinbo Shusaku ist im "Go"-Stil gehalten. (Quelle: Google)

Das Google Doodle für Honinbo Shusaku ist im "Go"-Stil gehalten. (Quelle: Google)

Kennen Sie Honinbo Shusaku? Nein? Möglicherweise kennen Sie aber das Brettspiel "Go", das der Japaner mit einer von ihm erfundenen Eröffnung prägte. Suchmaschinen-Riese Google hat zu dessen 185. Geburtstag sein Startseiten-Logo angepasst und erinnert mit einem Google Doodle an Honinbo Shusaku.

Honinbo Shusaku gilt als der größte "Go"-Spieler zur Hochzeit des asiatischen Brettspiels. Er wurde am 6. Juni 1829 in Innoshima geboren. Schon als Sechsjähriger soll Shusaku für seine "Go"-Fähigkeiten bekannt gewesen sein. Als Achtjähriger zog er ins heutige Tokio, wo er von einem Reichen gefördert wurde.

Honinbo Shusaku war unbesiegbar

Shusaku war die zweite Person, die den Rang des Gosei erreichte. Sein Erfolg, 19 Mal in Folge den wichtigen O-shiro-go zu gewinnen, ist bis heute unübertroffen. Shusaku starb mit 33 Jahren an Cholera.

"Go" stammt aus China

"Go" wurde vor 3000 bis 4000 Jahren in China erfunden. Über den Umweg Korea gelangte das Spiel nach Japan, wo es die königliche Familie begeisterte. "Go" ähnelt durch seine simplen Regeln und die komplexen Strategien durchaus Schach. Die von Shusaku erfundene Shusaku-Eröffnung wurde noch bis weit ins 20. Jahrhundert gespielt.

So entstand die Idee zum Google Doodle

Das Google Doodle soll an besondere Ereignisse und (National-)Feiertage erinnern, oder bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte an deren Geburts- oder Todestagen ehren. Das erste Doodle entstand schon vor der offiziellen Gründung des Unternehmens: Die Gründer Larry Page und Sergej Brin spielten 1998 am Firmenlogo herum, um ihre Anwesenheit beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas darzustellen und somit den Google-Usern ihre Abwesenheit in der Firma zu signalisieren.

Zwei Jahre später baten die Gründer ihren Webmaster Dennis Hwang, damals ein Praktikant, ein Doodle zum Tag des Sturms auf die Bastille zu entwerfen. Das wurde von den Usern so gut aufgenommen, dass Dennis Hwang zum "Chief-Doodler" ernannt wurde. Seitdem erscheinen national und international zahlreiche Doodles, die von einem eigens dafür verantwortlichen talentierten Team von Grafikdesignern und Illustratoren erstellt werden. Mitglieder dieses Teams werden firmenintern "The Doodlers" genannt.

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