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Profi-Kameras für den Mann

Fotografie: Top-Kameras von kompakt bis Mittelformat

14.07.2015, 14:34 Uhr | wanted.de - Marc Reisner

Profi-Kameras für den Mann. Mit diesen Profi-Kameras gelingen perfekte Fotos (Quelle: Nikon)

Mit diesen Profi-Kameras gelingen perfekte Fotos (Quelle: Nikon)

Die beste Kameras für jeden Einsatz: Klar - mit iPhone, Galaxy und Co. lassen sich tolle Fotos machen. Aber noch besser werden Aufnahmen mit hochwertiger Optik-Gruppe und spezialisierter Technik. wanted.de sagt, mit welchen Apparaten Sie für welchen Zweck garantiert nichts falsch machen.

Foto-Serie mit 13 Bildern

Zuerst aber eine Warnung: Viele Billig-Modelle für Brust- oder Handtasche taugen oft weniger als die mittlerweile hochgerüstete Smartphone-Konkurrenz. Besser ist es, sich ein vernünftiges Budget zu setzen und sich über Lieblingsmotive und die bevorzugte Fotosituation klar zu werden. Dann ist die passende Kamera schnell gefunden.

Nikon D3300

Eine Spiegelreflex-Kamera als Einsteigermodell? Warum nicht?! Schließlich bietet die handliche Nikon D3300 so ziemlich alles, was ein Allrounder so mitbringen sollte. Das Basisobjektiv Nikkor VR II ist ein handliches 18-55mm Zoom, das in Kombination mit dem neu entwickelten Bildsensor enorm scharfe Bilder auf den Speicherchip lädt. Stefan Schmitt, bei Nikon zuständig für Spiegelreflex-Systeme: "Mit der D3300 und dem VR II bietet Nikon dem Einsteiger eine außergewöhnlich kompakte und leichte Einheit für hochklassige Aufnahmen."

Ein "Guide-Modus" macht es auch Fotografie-Anfängern leicht, Aufnahmen nach Lichtverhältnissen und Motiv zu optimieren. Ob Porträts, Stilleben, Sportfotos oder Landschaften - die Technologie hilft, das Beste aus den Bildern zu machen. Social-Media-Fans können die Shots dann per Funkadapter aufs Handy oder Tablet laden und so auf Twitter, Facebook oder Instagram übertragen.

Sony Cyber-shot RX100 III

Preislich spielt die Sony Cyber-shot RX100 III etwa in der gleichen Liga wie die Nikon. Aber: Es handelt sich um eine Kompaktkamera mit Festobjektiv. Nur ein Zoom mit Brennweiten zwischen 24 und 70 Millimetern also - aber der hat es in sich: Denn die Japaner haben einen 20,1-Megapixel-Bildsensor und mit dem Zeiss Vario-Sonnar T ein Objektiv der Spitzenklasse verbaut. Das ist zudem äußerst lichtstark, so dass die minimale Verschlusszeit von 1/2000-Sekunde und die kleinste Blende 11 gar nicht so selten zum Einsatz kommen. Die maximale Empfindlichkeit liegt bei 25.600 ISO. Kommt die zum Einsatz, entsteht zwar auch bei der RX100 III das gefürchtete Bildrauschen.

Aber: Die Kamera macht selbstständig schnell mehrere Fotos hintereinander und rechnet anhand dieser das Rauschen weg. Apropos Geschwindigkeit: Auch bei Serienaufnahmen zeigt sich die Sony spitze und liefert bis zu zehn Bilder pro Sekunde. Einziger Wermutstropfen: Der Hersteller hat zwar einen Klappblitz mit einer Reichweite von etwa 6,5 Metern eingebaut, auf einen Blitzschuh aber verzichtet.

Fujifilm X100T Wenn Profis nicht ihre komplette Ausrüstung mit herumschleppen wollen, greifen sie häufig zu einer Kompakten der Spitzenklasse. Aber natürlich eignen sich solche Kameras auch als Handwerkzeug für engagierte Amateure. Ab November werden Interessenten mit einem neuen Gerät auf dem deutschen Markt fündig. Dann nämlich erscheint die Fujifilm X100T. Die ersten Daten klingen zunächst nicht sehr beeindruckend: 16,3-Megapixel-Bildsensor, 23mm-Festbrennweite (entspricht 35mm Kleinbild)... Und dennoch: Die Fuji lockt Ambitionierte mit einigen Features, die bei Kompakten sonst ihresgleichen suchen. Da ist zum Beispiel der hybrid-optische Sucher - klares, helles Bild mit eingespiegelten Informationen. Aber auch ein optisches oder ein elektronisches Sucherbild ist möglich, das lässt sich unkompliziert umschalten. Leistungsstark zeigt sich auch der elektronische Verschluss, der Belichtungszeiten bis zu 1/32.000 Sekunde möglich macht. Der extrem schnelle Autofokus arbeitet selbst bei schlechten Lichtverhältnissen präzise und stellt laut Fujifilm innerhalb von 0,08 Sekunden scharf. So werden bis zu sechs Aufnahmen pro Sekunde möglich. Auch die X100T hat WiFi an Bord und besticht - wie alle vorgestellten Geräte - durch ihre außerordentliche Bildqualität. Canon EOS 5D Mark III

Schon seit zweieinhalb Jahren ist die 5D Mark III am Markt - und doch zählt sie zu den absoluten Top-Kameras ihres Segments. Als Vollformat-Spiegelreflex mit 22,3 Megapixeln, Reihenaufnahmen

von flotten sechs Bildern pro Sekunde und einem 61-Punkt-Autofokus bietet sie im Freizeit- und im Reportage-Bereich jede Menge Möglichkeiten. Besonders nach Sonnenuntergang spielt die satt in der Hand liegende Kamera schon im Zusammenwirken mit dem Standard-Kit-Objektiv (24-105mm) ihre Stärken aus. Dafür, dass auch schwierige Aufnahmen im nahezu Dunklen gelingen, sorgt der Autofokus, der in nahezu jeder Situation scharf stellt. Bildrauschen? Fehlanzeige.

Leica M-P Eine Leica ist eine Leica ist eine Leica. So einfach ist das. Viele Profifotografen haben sich eine Leica fürs Leben gekauft. Damit sie auch ein Leben lang hält, haben die Konstrukteure in Wetzlar dem neuesten Modell M-P ein Display aus Saphirglas verpasst. Überhaupt: "Das 'P' im Produktnamen weist auf das besonders dezente und langlebige Kameradesign hin, mit dem sich die Leica M-P in die Linie der auf die Bedürfnisse von Profifotografen konzipierten Leica M-Kameras einreiht", teilt Leica mit. Als Systemkamera stehen für das Gerät zahlreiche Wechselobjektive zur Auswahl: die Leica M-Objektive ohnehin, dazu über einen Adapter die Leica R-Objektive. Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/4000 und 60 Sekunden, der Bildsensor verarbeitet 24 Megapixel. Die Leica M-P ergänzt die aktuelle Reihe der Wetzlarer digitalen Sucherkameras, die bislang aus der Leica M bestand. Kleiner Haken: Wie bei Leica üblich sind die Kameras keine Schnäppchen. Hasselblad CFV-50c

Keine Kamera, sondern "nur" ein Kamerateil: Das Hasselblad CFV-50c ist das neue Mittelformat-Rückteil der Schweden. Der Hammer: So konsequent baut das Unternehmen seine Kameragehäuse, dass das CFV-50c an fast jede seit 1957 produzierte Hasselblad passt. Live-Video, der Einsatz von Prismensuchern und eine digitale Korrektur für viele Carl-Zeiss-Objektive sind nur einige der Features, die das Rückteil mitbringt. Wer also noch irgendwo eine alte Hasselblad im Schrank hat, dabei aber lieber digital fotografiert, für den eröffnet sich jetzt eine tolle Lösung. Eines aber kann einem keine noch so gute Kamera abnehmen: Eine gute Aufnahme wird komponiert und mit Bedacht aufgenommen. Zwar müssen Fotografen im Digitalzeitalter keine Bilder mehr zählen, um das Ende des Rollfilms nicht zu verpassen. Aber es gilt weiter, was Ansel Adams, einer der Größten der Branche, einst sagte: "Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute." Die Technik-Träume für Männer sehen Sie in unserer Fotoshow.

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