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Smarthome: Musikgenuss im ganzen Haus ohne Kabelsalat


Vernetzter Sound  

Bluetooth- und WLAN-Boxen beenden den häßlichen Kabelsalat

04.05.2015, 17:02 Uhr | t-online.de, dpa

Smarthome: Musikgenuss im ganzen Haus ohne Kabelsalat. Bluetooth- und WLAN-Boxen liefern Musikgenuss in jedem Raum. (Quelle: Hersteller)

Bluetooth- und WLAN-Boxen liefern Musikgenuss in jedem Raum. (Quelle: Hersteller)

Die Klangqualität der meisten Smartphone-Lautsprecher lässt stark zu wünschen übrig. Das Handy via Adapterkabel an die Stereoanlage im Wohnzimmer anzuschließen, ist zwar möglich, doch unpraktisch und alles andere als mobil. Wer seine Lieblingsmusik im ganzen Haus, auf der Terrasse oder sogar unterwegs hören will, sollte sich Bluetooth- und WLAN-Boxen anschauen.

Funklautsprecher mit Akku können praktisch überall zum Einsatz kommen, auch dort, wo eine Steckdose fehlt. Einfache Modelle beginnen bei wenigen Euro, die Grenze nach oben ist offen. Worauf kommt es also an?

Guter Klang und Akkulaufzeit

Die drahtlosen Boxen sollten natürlich vernünftig klingen. Dafür es ist ratsam, sich von der Qualität vor dem Kauf selbst zu überzeugen und Probe zu hören. Eine lange Akkulaufzeit, stabile und schnell einzurichtende Schnittstellen für die Verbindung zum Smartphone oder Tablet sind ebenfalls wichtig. Achten Sie auch auf einfache Bedienelemente. Die Auswahl der gewünschten Musiktitel sollte leicht von der Hand gehen, ebenso das Regeln des Klangs.

Damit der tragbare Klangwürfel mehr kann als nur Musik abzuspielen, lohnt es, in Zusatzfunktionen zu investieren. Viele Geräte kann der Nutzer auch als Freisprecheinrichtung verwenden oder über einen AUX-Anschluss Musik aus anderen Klangquellen abspielen. Standard-Anschlüsse sorgen bei Bedarf für den Anschluss an die HiFi-Anlage oder andere analoge Quellen.

Akku sollte austauschbar sein

Je länger der Akku durchhält, desto besser. Ideal ist ein austauschbar Akku, wenn nach einiger Zeit die Kapazität nachlässt. Lautsprecher mit festverbauten Akkus müssen dafür in die Reparatur, was umständlich und teuer ist – ansonsten sind die Lautsprecher nach einigen Jahren nur noch Elektroschrott. Auch ein Netzteil sollte nicht fehlen. Wer fast den ganzen Tag im Garten oder am Strand verbringt und dort Musik hören möchte, braucht mehr Akkulaufzeit als fünf oder sechs Stunden. Sinnvoll, wenn die Box dann zur Not auch mit regulären Batterie-Akkus betrieben werden kann, um die Zeit bis zum Aufladen zu überbrücken.

Einige Hersteller versprechen Akkulaufzeiten zwischen 10 und 20 Stunden. Dabei handelt es sich aber um Maximalwerte. Im Alltagsgebrauch sind diese Werte kaum zu erreichen.

Kommt der Lautsprecher im Freien, in Küche, Bad oder auch mal in der Hobbywerkstatt zum Einsatz, sollte er entsprechend robust und gegen Feuchtigkeit, Staub und Dreck geschützt sein.

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Stabile Datenverbindung ist wichtig

Kritiker bemängeln vor allem bei Bluetooth-Boxen häufig Verluste bei der Klangqualität. Daher ist eine stabile Datenverbindung zum Smartphone oder Tablet wichtig, von dem die Musik übertragen wird. Weiterhin ist ein effizienter Audio-Codec wie AAC oder AptX zu beachten. "Ein AptX-Decoder gibt Musik ohne die bei Bluetooth übliche, zusätzliche Kompression wieder", sagt Roland Stehle von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu).

Praktisch sind voreingestellte Sound-Profile, die der Nutzer wählen kann, oder eine Equalizer-Funktion, mit der sich der Klang manuell nach den eigenen Vorlieben anpassen lässt.

Immer mehr dieser Boxen haben eine nützliche NFC-Funktion. Unterstützen beide Geräte diesen Near Field Communication genannten Standard, lassen sie sich ohne Gefummel im Menü miteinander koppeln. Dann genügt es, die Box mit dem Smartphone zu berühren um die Bluetooth-Verbindung herzustellen.

Einstieg in das mobile Musikvergnügen ist günstig

Der Einstieg in die Welt der tragbaren Bluetooth-Boxen ist mit 20 bis 50 Euro recht günstig. Doch was darf der Käufer von Geräten dieser Preisklasse erwarten? Einige mobile Boxen schaffen bei geringer Leistung eine Lautstärke, die für die leise Beschallung eines Zimmers ausreicht. Dreht der Nutzer die Boxen laut auf, wird das Klangbild oft unschön und ist dann kein Vergnügen mehr.

Wer eine sehr günstige Bluetooth-Box kauft, darf keinen Spitzenklang erwarten. Oft fehlen satte Bässe, der Klang ist bei höheren Lautstärken mager. Für Preise bis 100 Euro bekomme man bereits bessere Modelle mit mehr Leistung und besserem Klang.

Anspruchsvolle Nutzer wollen klare Höhen und satte Bässe. Dafür müssen sie schon 100 bis 200 Euro ausgeben. Luxusmarken sind kostspieliger. Die Stiftung Warentest (test 11/2014) hat WLAN-Boxen zwischen 200 und 700 Euro getestet. Wunder sollte der Käufer aber auch von teuren Modellen nicht erwarten. Sie kommen nicht an die Klangqualität großer Boxen der heimischen Stereoanlage heran.

WLAN-Boxen als Alternative

Wer Räume in seiner Wohnung oder seinem Haus mit fest aufgestellten Boxen ausstatten möchte, die ebenfalls drahtlos von Smartphone, Tablet oder anderen Quellen unabhängig von einer Stereoanlage mit Musik versorgt werden, der findet mit WLAN-Boxen eine gute Alternative. Diese werden auch oft als "Multiroom-Systeme" bezeichnet, weil sie eine Quellen-unabhängige Musikwiedergabe überall im Haus ermöglichen. Diese Boxen brauchen meist einen Stromanschluss und liefern in der Regel einen guten, vollen Klang.

Anbieter wie Sonos, Teufel, Sony, Philips oder Pure bieten solche Systeme ab 200 Euro aufwärts an. WLAN-Boxen werden mit dem heimischen WLAN-Router verbunden. Dann können sie einerseits Musik von Geräten wiedergeben, die im gleichen WLAN eingebunden sind. Also beispielsweise vom Smartphone oder Tablet. Die meisten Systeme haben zudem Streaming-Empfänger eingebaut und können direkt über das Internet Musik von Diensten wie Spotify wiedergeben.

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