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Die Top 5 "Challenges": Diese verrückten Social Media-Trends bleiben unvergessen

Unvergessliche "Challenges"  

5 verrückte Social Media-Trends von früher

03.08.2018, 14:01 Uhr | str, t-online

Die Top 5 "Challenges": Diese verrückten Social Media-Trends bleiben unvergessen. Jugendliche tanzen den "Harlem Shake": Bei dem Tanz geht es darum, sich möglichst wild und verrückt vor der Kamera zu bewegen.  (Quelle: imago images/ZUMA press)

Jugendliche tanzen den "Harlem Shake": Bei dem Tanz geht es darum, sich möglichst wild und verrückt vor der Kamera zu bewegen. (Quelle: ZUMA press/imago images)

Manche sind gefährlich, andere furchtbar lustig – und manchmal erfüllen sie einen guten Zweck: Die Rede ist von sogenannten "Challenges", die sich über die sozialen Netzwerke viral verbreiten. Diese fünf wird man so schnell nicht vergessen. 

Menschen, die wie auf Kommando in wilde Zuckungen verfallen, aus fahrenden Autos klettern, löffelweise Zimt futtern oder sich mit Eiswasser übergießen: Das Internet ist voll von Videos, in denen ganz normale Menschen verrückte Stunts aufführen. Im Netzjargon spricht man von "Challenges", also Herausforderungen.

Häufig läuft das so ab: Irgendjemand mit einer großen Zahl an Followern filmt sich selbst bei einer verrückten Aktion, postet das Foto oder Video in den sozialen Medien und fordert andere heraus, es ihm nachzumachen. Die Aufgaben sind dabei meist nicht wirklich schwierig, im Gegenteil: Die Tatsache, dass im Prinzip jeder ohne besondere Fähigkeiten oder Vorkenntnisse an der "Challenge" teilnehmen kann, macht diese Social Media-Trends gerade so erfolgreich. 

Allerdings ist das nicht immer ungefährlich. Zuletzt warnte die Polizei vor der sogenannten "Kiki-Challenge". Anlass dafür sind tausende von Tanzvideos, für die US-Jugendliche aus fahrenden Autos klettern und dabei zum Teil schlimm verunglücken.  



Und dann gab es noch eine ganze Reihe harmloserer Social-+Media-Trends, an der Menschen auf der ganzen Welt ihre Freude hatten. 

5. Die Mutter aller Internet-Challenges: "Planking"

Laut Wikipedia geht dieses Internetphänomen auf das "Lying Down Game" (Hinleg-Spiel) der Briten Gary Clarkson und Christian Langdon zurück. Die Freunde begannen schon Ende der Neunziger, sich in ihrer Heimatstadt Somerset irgendwo stocksteif hinzulegen und wählten dabei immer gewagtere Orte, zum Beispiel Hausdächer oder spitze Zäune. 

Planking auf der Autobahnbrücke: So wird aus einem harmlosen Internet-Trend eine gefährliche Aktion. (Quelle: imago images/ZUMA press)Planking auf der Autobahnbrücke: So wird aus einem harmlosen Internet-Trend eine gefährliche Aktion. (Quelle: ZUMA press/imago images)

Ende 2007 gründeten sie eine Facebook-Gruppe für ihr Spiel, das schnell Anhänger fand. Auch die Medien wurden auf das kuriose Hobby der Briten aufmerksam. Spätestens seit 2010 kennt das Spiel jeder unter dem Namen "Planking". Leider gab es schon bei diesem frühen Internet-Trend einige Unfälle, nachdem sich junge "Planker" auf der Suche nach möglichst spektakulären Bildern in Gefahr begeben hatten. 

4. Kann nicht jeder: Den "Bottle Flip"

Die Aufgabe: Eine Plastikflasche in die Luft schleudern, so dass sie einen Salto rückwärts macht und auf dem Flaschenboden landet. Der Anlass: Ein Video von einer Talentshow an der Ardrey Kell High School in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina, das mehr als sieben Millionen Mal angeklickt wurde. 

Der Trick des Schülers Michael Senatore ließ das ganze Land staunen und sorgte monatelang für regelrechte Flaschenwurfwettkämpfe auf Schulhöfen, in Büros und natürlich im Internet. Senatore nutzte seine plötzliche Bekanntheit, um unter dem Titel "Flip for a cure" Geld für die Krebsforschung einzusammeln. Passend zur Challenge gibt es inzwischen sogar eine Spiele-App, in der man seine Wurffähigkeiten mit einer virtuellen Flasche üben kann. 

3. Stillgestanden! Die "Mannequin-Challenge"

Für diese Videos braucht man eine Gruppe Menschen, die absolut gar nichts tun. Sie sollen mitten in der Bewegung "einfrieren" und still stehen wie Schaufensterpuppen, wie "Mannequins" eben. Nur die Kamera bewegt sich zwischen diesen Figuren hindurch – wie im Film, wenn der Regisseur die Zeit anhalten will. 

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Wer diesen Trend angestoßen hat, ist unklar. Vermutlich waren es ein paar Schüler an der Ed White High School in Jacksonville in Florida. Die Idee begeisterte zahlreiche Spitzensportler und Popstars so sehr, dass sie sie nachmachten. Anlässlich der "Medal of Freedom"-Verleihung im Weißen Haus stellten sich sogar mehrere Promis gleichzeitig für die Mannequin-Challenge vor die Kamera, darunter die Schauspieler Robert DeNiro und Tom Hanks. 

2. Harlem Shake: Schüttel dich!

Beim "Harlem Shake" geht es darum, möglichst verrückt zu einem bestimmten Song des Musikproduzenten Harry Rodrigues zu tanzen. Die Szene beginnt mit einer einzelnen kostümierten Person, die inmitten gelangweilter oder beschäftigter Menschen auffällig herumzappelt. Dann legt die Musik richtig los und alle rasten aus. Dazu gehören verrückte Kostüme, wildes Zucken und Verrenken und jede Menge sexuelle Anspielungen. Die Botschaft des "Harlem Shake" ist simpel und unwiderstehlich: Lasst uns über die Stränge schlagen – weil es einfach Spaß macht. 

1. What the Fluff: Zaubertricks für den Hund

Für das Haustier ist jeder Mensch ein Magier vom Schlag eines David Copperfields. Das zeigt die "What the Fluff-Challenge" von diesem Sommer. Für diesen simplen Trick lassen Besitzer ihren Hund dabei zusehen, wie sie sich eine Decke oder ein Laken vor den Körper halten. Dann lassen sie die Decke plötzlich fallen verschwinden blitzschnell um die Ecke. Aus Sicht des Haustiers sieht das dann so aus: Der Stoff sinkt zu Boden und der Mensch ist verschwunden.

Die Reaktion der Hunde reicht von völliger Entgeisterung bis zur Beißattacke auf die Decke, die das Herrchen vermeintlich "gefressen" hat. Einige wollen der Sache auf den Grund gehen und rennen los, um den verschwundenen Besitzer zu suchen. Andere fangen an, zu fiepen und zu jaulen. Die wenigsten durchschauen den Trick zwar, doch ihr Spieltrieb kann den Täuschungsversuch gerade noch vereiteln, zum Beispiel, indem sie Herrchen oder Frauchen einfach das Tuch entreißen. 

Verwendete Quellen:

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