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Wer zeigt was?: Champions League im TV kompliziert und teuer

Wer zeigt was?  

Champions League im TV kompliziert und teuer

18.09.2018, 09:29 Uhr | dpa

Wer zeigt was?: Champions League im TV kompliziert und teuer. Die Champions League wird nicht mehr im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.

Die Champions League wird nicht mehr im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Foto: Ina Fassbender. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Fußball-Fans müssen sich umstellen, wenn sie in dieser Saison die Champions League sehen wollen. Das ZDF überträgt keine Spiele mehr.

Durch den neuen Medien-Vertrag der Europäischen Fußball-Union UEFA gibt es die Spiele nur noch beim Pay-TV-Sender Sky und beim ebenfalls kostenpflichtigen Streamingdienst DAZN . Auch bei der Europa League gibt es zwei Anbieter. Für die Freunde des Europapokals wird es unübersichtlich und teuer.

Wie wird die Champions League aufgeteilt?

"Wir konzentrieren uns auf das Beste, unser Partner auf die Breite", beschrieb Sky-Boss Carsten Schmidt den Unterschied zwischen seinem Sender und DAZN. Aufgeteilt werden die Spiele zwischen den beiden Anbietern nach einem komplizierten Schlüssel. Der Pay-TV-Sender setzt vor allem auf die Attraktivität der bei den Kunden beliebten Konferenzen. 40 werden es in der kommenden Saison sein. Reduzieren wird Sky hingegen sein Angebot an Live-Partien auf - im Normalfall - 34 der insgesamt 138 Spiele pro Saison. Es seien "mehr Einzelspiele mit deutscher Beteiligung" als bei DAZN, verspricht Sky. Der Streamingdienst zeigt pro Serie rund 110 Partien.

Wer zeigt die deutschen Spiele in der Gruppenphase?

Beide Anbieter werden jeweils zwölf Einzelspiele mit deutscher Beteiligung an den insgesamt sechs Spieltagen zeigen. Bei Sky sind unter anderem fünf Spiele des deutschen Meisters FC Bayern München und vier von Borussia Dortmund zu sehen. DAZN wird neben anderen Begegnungen vier des Vize-Meisters FC Schalke 04 und fünf der TSG 1899 Hoffenheim übertragen. Bei Sky werden innerhalb der Konferenz Ausschnitte von allen Partien ausgestrahlt.

Wie funktioniert die Aufteilung?

Sky hat den Vertrag mit der UEFA abgeschlossen. DAZN hat eine sogenannte Sub-Lizenz erworben. Wie unübersichtlich das Vertragswerk der beiden Bezahl-Anbieter ist, zeigt sich bereits an den zwölf Spieltagen der Gruppenphase: Neunmal durfte Sky sich eine Begegnung aussuchen und darf diese exklusiv zeigen. Dreimal besaß DAZN dieses Vorrecht.

Was verspricht sich Sky von dem neuen Vertrag?

"Für uns ist das eine große Chance, exklusiv über den großen Fußball zu berichten", sagte Sky-Sportchef Roman Steuer. "Das ist ein Riesenschritt für uns." Ohne frei empfangbare Konkurrenz verspricht sich der Abonnement-Sender neue Kunden.

Was ändert sich für Sky-Kunden?

Der neue TV-Vertrag mit der UEFA dürfte auch für viele Sky-Abonnenten ein Ärgernis sein. Denn deutlich mehr Live-Spiele zeigt der Streamingdienst DAZN. Einige Live-Spiele deutscher Teams sind nicht mehr im Angebot. Kunden, die wie bisher die freie Champions-League-Auswahl haben wollen, benötigen neben dem Sky-Vertrag zusätzlich ein DAZN-Abo.

Welche Möglichkeit gibt es für Nicht-Kunden?

Trotz des neuen TV-Vertrags sind alle Spiele der Bundesligisten in Sportbars mit Sky-Abonnement zu sehen. Sky und DAZN haben sich auf eine entsprechende Kooperation geeinigt. Zunächst gilt diese Regelung für die sogenannten Sky-Sportsbars mit Satelliten-Empfang. Für Kabelkunden sei das gleiche Angebot in Planung, hieß es.

Wo gibt es die Übertragungen der Europa League?

Vom kleinen Europapokal gibt es Bilder im frei zu empfangenden Fernsehen. RTL hat ein Rechtepaket erworben und zeigt jeden Spieltag eine Partie - zunächst über Nitro. An diesem Donnerstag überträgt der Nischensender die Partie von RB Leipzig gegen RB Salzburg. Der Streamingdienst DAZN wird alle 205 Partien der Europa League für seine Abonnenten übertragen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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