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Druck auf Konkrrenz: Xiaomi stellt günstiges 5G-Smartphone vor

Druck auf Konkrrenz  

Xiaomi stellt günstiges 5G-Smartphone vor

24.02.2019, 19:26 Uhr | dpa

Druck auf Konkrrenz: Xiaomi stellt günstiges 5G-Smartphone vor. Xiaomi-Manager Xian Wang (r) und Christiano Amon vom Chipkonzern Qualcomm präsentieren das Xiaomi-Smartphone Mi Mix 3 5G beim Mobile World Congress in Barcelona.

Xiaomi-Manager Xian Wang (r) und Christiano Amon vom Chipkonzern Qualcomm präsentieren das Xiaomi-Smartphone Mi Mix 3 5G beim Mobile World Congress in Barcelona. Foto: Andrej Sokolow. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi will seine Rivalen mit einem 5G-Smartphone für 599 Euro unter Druck setzen. Das Telefon mit dem Namen "Mi Mix3 5G" ist eines der ersten Geräte, die den künftigen superschnellen Datenfunk unterstützen.

Es soll im Mai auf den Markt kommen. Konkurrent Samsung kündigte vor wenigen Tagen ebenfalls eine 5G-Version seines Top-Modells 10S für den Sommer an, ein Preis wurde aber bisher nicht bekannt.

Das 5G-Netz soll mit deutlich schnelleren Internet-Geschwindigkeiten als bisher sowie kurzen Reaktionszeiten unter anderem Video und Spielen auf dem Smartphone einen Schub geben. In Deutschland steht vor einem Netzausbau noch die Versteigerung der Funkfrequenzen dafür an. Sie ist für Ende März geplant, könnte sich aber wegen Klagen gegen die Vergaberegeln noch verzögern. Xiaomi zeigte am Sonntag bei der Vorstellung des Smartphones auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen Videoanruf über das 5G-Netz des Telekommunikations-Konzerns Orange.

Das 5G-Telefon von Xiaomi greift - wie auch andere aktuell vorgestellte Geräte - auf einen Kommunikations-Chip von Qualcomm zurück. Apple mit seinem iPhone könnte gegenüber dem Lager der Android-Hersteller beim Marktstart mit 5G-Geräten in Rückstand geraten. Denn mit Qualcomm liefert sich Apple einen festgefahrenen Patentstreit - und der 5G-Kommunikations-Chip von Intel soll erst im Herbst herauskommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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