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Gründermesse "Bits & Pretzels": Unterhaltungen mit Sprachassistenten in fünf bis zehn Jahren

Gründermesse "Bits & Pretzels"  

Unterhaltungen mit Sprachassistenten in fünf bis zehn Jahren

30.09.2019, 17:03 Uhr | dpa

Gründermesse "Bits & Pretzels": Unterhaltungen mit Sprachassistenten in fünf bis zehn Jahren. Der Lautsprecher Amazon Echo - mit dem Alexa Voice Service - wurde auf der IFA in Berlin gezeigt.

Der Lautsprecher Amazon Echo - mit dem Alexa Voice Service - wurde auf der IFA in Berlin gezeigt. Foto: Britta Pedersen/Illustration. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Amazon arbeitet daran, seinen Sprachassistent Alexa für längere Gespräche mit Nutzern fit zu machen. "In fünf bis zehn Jahren werden Sprachassistenten mehr Unterhaltungen führen", sagte Amazons Geräte- und Dienstechef Dave Limp am Montag auf der Gründermesse "Bits & Pretzels" in München.

Aktuell seien die Interaktionen noch eher auf einzelne Aufgaben fokussiert.

Limp räumte ein, dass es ein Fehler gewesen sei, die Nutzer nicht ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass einige Alexa-Mitschnitte von Mitarbeitern ausgewertet werden. Zugleich verwies er darauf, dass der Konzern inzwischen für Klarheit gesorgt habe. "Ich hoffe, dass wir eines Tages keine Beteiligung von Menschen brauchen werden", sagte er. Noch sei das nachträgliche Anhören von Mitschnitten aber notwendig, um zum Beispiel schnell die Erkennung neuer Sprachen zu verbessern. Bei Mitarbeitern landeten nur rund 0,1 Prozent der Interaktionen mit Alexa, betonte Limp.

Amazon - und andere Anbieter von Sprachassistenten wie Apple und Google - waren in den vergangenen Monaten massiv dafür kritisiert worden, dass die Mitschnitte auch von Menschen analysiert wurden, ohne das das den Nutzern bewusst war. Apple und Google kündigten an, künftig zuvor die Zustimmung der Nutzer dafür einzuholen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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