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Untersuchung läuft noch: EU-Kommission wirft Broadcom Schädigung des Wettbewerbs vor

Untersuchung läuft noch  

EU-Kommission wirft Broadcom Schädigung des Wettbewerbs vor

16.10.2019, 12:36 Uhr | dpa

Untersuchung läuft noch: EU-Kommission wirft Broadcom Schädigung des Wettbewerbs vor. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager setzte Broadcom eine Frist von 30 Tagen.

Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager setzte Broadcom eine Frist von 30 Tagen. Foto: Kay Nietfeld/dpa. (Quelle: dpa)

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission wirft dem US-Chiphersteller Broadcom wettbewerbswidrige Nutzung seiner Marktmacht vor und verlangt den sofortigen Stopp der Praktiken.

Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager setzte dem Konzern am Mittwoch eine Frist von 30 Tagen.

Broadcom, ein ehemals asiatisches Unternehmen, das in die USA umgezogen war, ist der weltweit größte Anbieter von Chipsätzen für Digitaldecoder, Modems und WLAN-Geräte. Nach Darstellung der EU-Kommission hat er eine marktbeherrschende Stellung in einigen Marktsegmenten, die er wettbewerbswidrig ausnutze.

Dabei geht es um Klauseln in Verträgen mit sechs seiner Hauptkunden, die quasi Kaufverpflichtungen vorsähen. Bestimmte Vorteile wie Rabatte oder der frühzeitige Zugang zu Technologie würden davon abhängig gemacht, dass ein Kunde bestimmte Komponenten ausschließlich von Broadcom beziehe.

Die Kommission forderte den sofortigen Stopp der Praktiken. "Wenn wir nicht eingreifen, würden diese Praktiken den Wettbewerb wahrscheinlich schwer und irreparabel schädigen", warnte Vestager. "Das können wir nicht zulassen, weil die europäischen Kunden und Verbraucher sonst mit höheren Preisen, einer geringeren Auswahl und weniger Innovation konfrontiert wären."

Die EU-Kommission hatte im Sommer eine Untersuchung eingeleitet. Diese ist noch nicht abgeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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