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Softwarefehler in Ladesäulen: Andere Marken tanken gratis an Teslas Superchargern

Softwarefehler in Ladesäulen  

Andere Marken tanken gratis an Teslas Superchargern

13.09.2020, 15:43 Uhr | jnm, t-online

Softwarefehler in Ladesäulen: Andere Marken tanken gratis an Teslas Superchargern . Ein Tesla an einem Supercharger in der Schweiz: Die neuesten Ladesäulen betankten versehentlich auch andere Autos – und zwar gratis (Quelle: imago images/Geisser)

Ein Tesla an einem Supercharger in der Schweiz: Die neuesten Ladesäulen betankten versehentlich auch andere Autos – und zwar gratis (Quelle: Geisser/imago images)

Ein Softwarefehler in den Schnellladesäulen von Tesla führt offenbar dazu, dass E-Autos anderer Marken dort aktuell kostenlos laden können. Die Ladebuchsen sind erst seit Kurzem mit anderen Herstellern kompatibel.

Ein Softwarefehler in Teslas Superchargern macht das schnelle Aufladen für Fahrzeuge anderer Hersteller derzeit offenbar nicht nur möglich sondern auch kostenlos. Das berichtet das IT-Magazin Golem.de, das sich auf ein Youtube-Video des Elektroautoverleihers Nextmove bezieht. Eigentlich sollten sich andere Fahrzeuge an diesen Ladesäulen gar nicht laden lassen.

Im Video wird gezeigt, wie ein VW ID.3, ein Hyundai Kona sowie ein Porsche Taycan kostenlos an den Geräten in Berlin Hermsdorf Strom beziehen – ohne dass dafür bezahlt werden müsste. Im Bericht wird noch ein anderes Youtube-Video zitiert. Darin schildert ein verwunderter Tesla-Fahrer, wie ein E-Golf-Fahrer ganz selbstverständlich einen Supercharger ansteuerte, das Kabel einsteckte und offenbar sein Fahrzeug auflud.

Möglich erst durch den neuen Ladestecker

Mechanisch möglich ist das überhaupt erst bei der jüngsten Version der Supercharger, da diese nun einen Ladestecker (CSS-Stecker, Combo 2) nutzen, wie er auch bei anderen Herstellern zum Einsatz kommt.

Die Supercharger-Ladesäulen haben überdies kein klassisches Bezahlsystem mit einer Karten oder einem RFID-Chip, da die Tesla-Fahrzeuge von der Säule erkannt werden – und so direkt über das US-Unternehmen abgerechnet werden kann. Eigentlich hätten die Ladesäulen beim Anstecken eines fremden Fahrzeugs also gar nichts tun sollen. Durch den Softwarefehler liefern sie aber klaglos Strom.

Laut Nextmove sei der Fehler Tesla bekannt und man arbeite bereits an einem Update. Danach werden erneut nur Tesla-Fahrzeuge an den hauseigenen Ladesäulen Strom tanken können.

Die Supercharger von Tesla unterscheiden sich von klassischen E-Auto-Ladesäulen durch ihre hohe Ladeleistung. Die neueste Version kann Fahrzeuge mit einer Spitzenleistung von bis zu 250 Kilowatt betanken. Das jüngste Tesla Model 3 erhalte damit in nur fünf Minuten Strom für eine Reichweite von 120 Kilometern.

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