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Glühende Limonade und geheime Google-Features

Internet-Legenden  

Glühende Limonade und geheime Google-Features

14.02.2008, 16:07 Uhr

Andere Internet-Schwindel verlassen sich auf die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen. Sie präsentieren eine einfache, leicht nachzuahmende Methode für einen aufregenden Effekt. Sie versprechen glühende Flüssigkeiten, die sich aus Limonade herstellen lassen oder den Zugang zu hochgeheimen aber genialen Funktionen einer Website. Auch hier bemerken manche Surfer die Fälschung schnell – bis dahin haben jedoch schon Tausende verzweifelt versucht, die Experimente aus den Videos nachzuahmen.

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4. Die geheime Fernsehfunktion von Google

Einen ausgefeilten Scherz erlaubte sich vergangenes Jahr eine Comedy-Truppe um den Amerikaner Zach Johnson. Die veröffentlicht regelmäßig unsinnige Video-Anleitungen im Netz, mit denen man etwa ein Wochenende in New York mit einem Budget von nur 100 Dollar bestreiten können soll – inklusive dem Feuerwaffen-Freitag, an dem man von der Aussichtsplattform des Empire State Building auf Ziele auf den Dächern der anderen Gebäude schießen können soll. Die Filme sind dabei extrem ausgefeilt und kommen ganz im Stil einer Ratgeber-Fernsehshow daher. Den größten Erfolg erzielte die Truppe jedoch mit einer Anleitung zur Freischaltung von Google TV. Das angebliche Fernsehfeature mit hunderten kostenloser Episoden von TV-Serien sei noch geheim, könne aber durch einen einfachen Trick jetzt schon freigeschaltet werden. Heerscharen von Internetsurfern glaubten den Unsinn und klickten sich auf der Suche nach Google TV stundenlang verzweifelt durch Googles Online-Angebot.

5. Glühende Limonade

Eine ähnlich irreführende Anleitung präsentierte eine anonyme Gruppe jugendlicher Spaßvögel nur wenige Wochen später. In dem Video beschreiben die Jungs, wie sich mit einfachen Haushaltschemikalien aus der Limonade Mountain Dew eine fluoreszierende Flüssigkeit herstellen lässt. Die Aufnahmen zeigen, wie die Limonade zu leuchten beginnt, ein Schnitt oder andere Filmtricks sind nicht zu erkennen. Wieder einmal fiel ein großer Teil der Netzgemeinde auf den Schwindel herein und hantierte in zahllosen Küchen mit Wasserstoff Peroxid und Backpulver, ohne dass ihnen ein Licht aufgegangen wäre. Irgendwann stellten auch die hoffnungsvollsten Hobby-Chemiker fest, dass sie hereingelegt worden waren – die Macher des Videos hatten statt echter Limonade Chemikalien aus Leuchtstäben verwendet.

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