Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > News und Tipps >

Pakistan sperrt YouTube und Facebook

Internet-Zensur  

Pakistan sperrt YouTube und Facebook

20.05.2010, 11:57 Uhr | dpa, AFP, AFP, dpa

Pakistan sperrt YouTube und Facebook. Pakistan sperrt Internetseiten YouTube und Facebook. (Foto: dpa)

Pakistan sperrt Internetseiten YouTube und Facebook. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die pakistanische Regierung geht massiv gegen Internetseiten vor und zensiert diese. Mehr als 450 Links seien blockiert worden. Hintergrund sind "zunehmend gotteslästerliche Inhalte" wie Mohammed-Karikaturen auf Seiten wie YouTube und Facebook.

Die Videoplattform YouTube ist am Donnerstag in Pakistan wegen "zunehmender gotteslästerlicher Inhalte" gesperrt worden. Die Entscheidung der pakistanischen Behörden kam nur wenige Stunden nach der Sperrung des sozialen Netzwerks Facebook wegen Mohammed-Karikaturen. Die Telekommunikationsbehörde in Islamabad begründete die Schließung der Seiten in Pakistan damit, dass die Regierung die Betreiber von YouTube und Facebook nicht habe überzeugen können, "herabwürdigende Inhalte" zu entfernen. Da diese angeblich "gotteslästerlichen Karikaturen" inzwischen auf anderen Sites erschienen, wurde in Pakistan auch der Zugang zur Foto-Plattform Flickr und zur Online-Enzyklopädie Wikipedia erschwert. Insgesamt seien über 450 Internetlinks blockiert worden, hieß es.

Proteste wegen Mohammed-Karikaturen auf Facebook

Die Blockade geht auf einen Beschluss eines Provinzgerichtes in der Stadt Lahore zurück, den eine Gruppe islamischer Anwälte erwirkt hatte. Eine Facebook-Community hatte zum Zeichnen von Mohammed-Karikaturen aufgerufen. Damit seien die religiösen Gefühle von Millionen von Pakistanern verletzt worden, sagte der Rechtsvertreter der Klägergruppe. Das Gericht ordnete nun an, den kompletten Zugang zu Facebook zunächst bis Ende Mai zu blockieren. Vor dem Gericht in Lahore im Osten des Landes demonstrierten rund 20 Menschen gegen Facebook. Bereits 2006 hatte der Abdruck von Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung Jyllands Posten zu internationalen Protesten und teils gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > News und Tipps

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: