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Google Street View Deutschland: Google verpixelt 244.000 Häuser

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Google muss 244.000 Häuser verpixeln

21.10.2010, 12:25 Uhr | dpa, t-online.de, dpa, t-online.de

Google Street View Deutschland: Google verpixelt 244.000 Häuser. 244.000 Bürger haben gegen die Darstellung ihrer Häuser in Google Street View widersprochen (Quelle: dpa)

244.000 Bürger haben bei Google Widerspruch eingelegt. (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

Google muss für seinen Dienst Street View 244.237 Häuser in deutschen Städten unkenntlich machen – so viele Widersprüche sind beim Unternehmen bis jetzt eingegangen. Acht Wochen lang konnten Bürger die Abbildung ihrer Häuser vorab untersagen. Google selbst nannte in einem Blog-Eintrag erstmals konkrete Zahlen und sprach von weitaus weniger Widersprüchen als zuvor angenommen. Die Möglichkeit, die Häuser verpixeln zu lassen, betrifft die Einwohner der 20 deutschen Großstädte, die Google Street View abbilden wird. Das ist allerdings nur das Resultat der Vorab-Widerspruchsfrist; betroffene Bürger können auch jederzeit nachträglich ihre Hausfassaden unkenntlich machen lassen.

Die Vorab-Widerspruchsfrist für die 20 deutschen Großstädte war am vergangenen Freitag abgelaufen. Google hatte das Zeitfenster für Anträge über ein Online-Formular nach Forderungen aus der Politik auf acht Wochen verdoppelt. Unter anderem Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hatte dem US-Konzern wiederholt vorgeworfen, mit Street View die Privatsphäre zu verletzen.

Google verändert die Originalbilder

Nach einem Widerspruch werden die Gebäude in den Panorama-Straßenansichten unscharf dargestellt. Selbst ein Mieter eines Mehrfamilienhauses kann eine solche Verpixelung für das gesamte Gebäude fordern. Die Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden, da Google dafür die Originalbilder verändert. Die Anzahl der Widersprüche entspreche exakt 2,89 Prozent der Haushalte, teilte der verantwortliche Produktmanager Andreas Türk mit. Zwei von drei Anträgen seien über das seit August verfügbare Online-Formular gestellt worden. Die Zahl falle deutlich geringer aus als Umfragen nahegelegt hatten. So hatte eine Emnid-Erhebung im Auftrag der Bild am Sonntag ergeben, 52 Prozent der Deutschen seien gegen die Abbildung ihrer Wohnung oder ihres Hauses in Street View.

Widersprüche werden per Hand bearbeitet

Google betreibe einen großen Aufwand, um die Anträge richtig umzusetzen, schrieb Türk. "Allerdings lässt sich bei derartigen Prozessen nicht garantieren, dass jeder Antrag, der uns erreicht hat, auch vollständig bearbeitet werden kann", schränkte er ein. Zum Beispiel seien in einigen Fällen die angegebenen Adressen nicht eindeutig zuzuordnen, weil Angaben nicht lesbar oder die Beschreibungen eines Gebäudes nicht eindeutig gewesen seien. Die Widersprüche werden einzeln per Hand bearbeitet. Google stellte dafür rund 200 zusätzliche Mitarbeiter ein. Für jedes Gebäude müssen mehrere Bilder verändert werden, damit es aus allen Blickwinkeln nicht zu erkennen ist. Google hatte für Street View die Straßen mit speziellen Kamerawagen abgefahren.

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