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Facebook-Party-Alarm in Ahrensburg: 20.000 Gäste im Anmarsch

Facebook  

20.000-Gäste-Facebook-Party: Stadt droht Geburtstagskind

10.06.2011, 10:00 Uhr | dpa, t-online.de, t-online.de, dpa

Facebook-Party-Alarm in Ahrensburg: 20.000 Gäste im Anmarsch. Wird die Schlosswiese in Ahrensburg bald von 20.000 Party-Gästen überflutet? (Screenshot: t-online.de)

Wird die Schlosswiese in Ahrensburg bald von 20.000 Party-Gästen überflutet? (Screenshot: t-online.de)

Die nächste Facebook-Party rollt an: Kaum haben sich die Wogen um die auf Facebook angekündigten Geburtstagsfeier der 16-jährigen Thessa in Hamburg geglättet, kündigt sich für Ahrensburg ein Massenandrang von Partygästen an. Ein Jugendlicher hat über Facebook 20.000 Menschen zu seiner Geburtstagsparty auf die Schlosswiese eingeladen. Doch die Stadtverwaltung droht damit, ihn zur Rechenschaft ziehen und nicht ungeschoren davon kommen lassen.

Riesenspaß oder grober Unfug: Ein 17-Jähriger aus Pinneberg hat über Facebook 20.000 Menschen zu seinem 18. Geburtstag am Freitag auf die Schlosswiese in Ahrensburg in Schleswig-Holstein eingeladen. Stadtverwaltung und Polizei rechnen mit 1500 bis 5000 Teilnehmern und bereiten sich entsprechend auf die Party vor. Am Pfingstwochenende findet in der norddeutschen Kleinstadt zudem ein Stadtfest mit etwa 40.000 Besuchern statt.

Vorbereitungen für Facebook-Party werden getroffen

Die Polizei geht die Facebook-Party allerdings gelassen an. "Aufgeregtheit hilft nicht weiter. Wir gehen davon aus, dass der überwiegende Teil der Gäste friedlich feiern wird", sagte der Chef der Ahrensburger Polizei, Rolf Meyer, am Donnerstag. Dennoch bereite sich die Polizei in Abstimmung mit der Ordnungsbehörde der Stadt und den Rettungsdiensten auch auf mögliche Zwischenfälle vor und forderte zusätzliche Einsatzkräfte an.

Gastgeber soll die Zeche zahlen

Der junge Pinneberger, der zu der Riesenparty eingeladen hat, scheint aber kein naiver Teenager zu sein. Er ahnte wohl, dass ihm bei seiner Aktion Ärger ins Haus stehen könne. Daher verschickte der Noch-17-Jährige die Einladung unter falschem Namen und erklärte, dass er keine Haftung übernehmen werde. Für Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach ist die Sachlage damit aber nicht erledigt. Kein Veranstalter könne mit einer solchen Erklärung Haftungsansprüche der Stadt gegen sich ausschließen, erklärte der Verwaltungschef. Stadtsprecherin Birgit Reuter sagte: "Wir haben bereits erste Hinweise auf die Person des Veranlassers dieser Massenparty und werden ihm die Kosten für die Sicherungs- und Vollstreckungsmaßnahmen in Rechnung stellen." Außerdem drohen ihm Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, unerlaubter Straßensondernutzung und Beeinträchtigung des Straßenverkehrs.

Immer wieder Facebook-Partys

Immer wieder sorgen über das Internet initiierte Massenpartys für Aufregung. Im Juni 2009 lud ein damals 26-Jähriger aus Schleswig im Internet zu einer Strandparty auf Sylt ein. Rund 5000 junge Menschen kamen und feierten, dabei kam es zu Alkoholexzessen und Schlägereien. Weil sich der Initiator weigerte, die Kosten von rund 40.000 Euro zu tragen, kam es zum Prozess. Am vergangenen Wochenende strömten rund 1600 "Gäste" nach Hamburg-Bramfeld, nachdem die 16-Jährige Thessa aus Versehen eine Einladung zu ihrer Geburtstagsfeier bei Facebook veröffentlicht hatte. Anfang dieser Woche kursierte im gleichen Netzwerk eine Einladung an mehrere tausend Menschen zu einer zweitägigen Party im Ostseebad Timmendorfer Strand. Diese für September geplante Party sei aber inzwischen abgesagt worden, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Timmendorf, Volker Popp. (Facebook für Kinder: So wird das Netzwerk kindersicher)

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