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Angelina Jolie und Beyoncé Knowles lassen Sex-Domain xxx sperren

Porno  

Angelina Jolie lässt Sex-Domain sperren

09.09.2011, 10:46 Uhr | Andreas Lerg

Angelina Jolie und Beyoncé Knowles lassen Sex-Domain xxx sperren. Angelina Jolie wehrt sich gegen Sex-Seite mit ihrem Namen. (Quelle: imago images)

Angelina Jolie wehrt sich gegen Sex-Seite mit ihrem Namen. (Quelle: imago images)

Die Pornobranche jubelt, Promis fluchen: Seit dem 7. September können Internetadressen unter dem Kürzel .xxx registriert werden, das für pornographische Inhalte steht. Tausende Show-Stars, Wirtschaftsgrößen und Politiker haben ihre Namen für diese Adressen dauerhaft sperren lassen, um nicht als Publikumsmagnet für Sexseiten missbraucht zu werden.

"Sex sells" heißt eine Marketingweisheit. Doch wenn Sex selbst verkauft werden soll, dann sind die Namen von Prominenten ein bewährtes Mittel, den Umsatz anzukurbeln. Genau das wollen mittlerweile über 4000 Prominente verhindern. Deshalb haben sie ihre Namen dauerhaft für die Nutzung mit der "Porno-Domain" .xxx sperren lassen. Zu ihnen gehören beispielsweise Angelina Jolie, Beyoncé Knowles, Barack Obama oder auch der Immobilien-Tycoon Donald Trump. Das berichtet die britische Zeitung The Guardian.

Auch Städtenamen und Begriffe für .xxx blockiert

Die Blockierung der entsprechenden Namen nimmt das US-Unternehmen ICM Registry vor, das für die Vergabe der Internetadressen mit der Endung .xxx zuständig ist. Sollte jemand versuchen, prominente Namen zu registrieren, würde das sehr schnell unterbunden, verspricht Stuart Lawley von ICM Registry: "Es ist jedem verboten, Vor- und Nachnamen zu registrieren, die nicht seine eigenen sind." Blockiert wurden bereits die Namen von Städten und auch Begriffe, die mit illegaler Kinderpornografie in Verbindung stehen. So wurden auf Veranlassung von Regierungen und Kinderschutzorganisationen bereits 15.000 mögliche .xxx-Domainnamen gesperrt.

Firmen können sich für .xxx registrieren lassen

Seit Mittwoch können Firmen bis 28. Oktober gegen eine Gebühr von knapp 150 Euro ihre Firmennamen für .xxx registrieren lassen, um damit die Domain entweder selbst zu nutzen oder die Vergabe ihres Namens als Internetadresse unter der Porno-Domain zu blockieren. In dieser sogenannten Sunrise-Period können Internetadressen noch nicht frei registriert werden. Statt dessen genießen die Inhaber von Markennamen und anderen Schutzrechten ein Vorkaufsrecht. Nach dieser Phase vergibt ICM Registry die Internetadressen frei. In den ersten zwei Tagen wurden bereits 1500 .xxx-Adressen an 35 Firmen aus der Pornoindustrie vergeben. Bis Januar hofft das Unternehmen, rund 500.000 Domainnamen verkauft zu haben.

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