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Wikipedia schaltet US-Angebot als Protest gegen SOPA-Gesetz ab

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Wikipedia schaltet Angebot ab

17.01.2012, 09:54 Uhr | AFP, t-online.de, t-online.de, AFP

Wikipedia schaltet US-Angebot als Protest gegen SOPA-Gesetz ab. Wikipedia-Entwurf: So könnte die Startseite des Online-Lexikons am Mittwoch aussehen. (Quelle: Wikipedia / Pretzels)

Wikipedia-Entwurf: So könnte die Startseite des Online-Lexikons am Mittwoch aussehen. (Quelle: Wikipedia / Pretzels)

Wikipedia macht für 24 Stunden dicht – zumindest das US-Angebot der Online-Enzyklopädie. Damit protestieren die Macher der Wikipedia gegen ein geplantes US-Gesetz. Weitere Internetriesen wie Google kündigten bereits ähnliche Aktionen an.

Aus Protest gegen Gesetzesvorhaben im Kampf gegen die Internetpiraterie will das Online-Lexikon Wikipedia sein englisches Angebot für 24 Stunden abschalten. Der Dienst werde am Mittwoch, 18. Januar, vorübergehend eingestellt, teilte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales am Montag (Ortszeit) über Twitter mit.

Wikipedia protestiert gegen SOPA

Hintergrund sind zwei Gesetzestexte zur Bekämpfung der Internetpiraterie, die derzeit im US-Kongress zur Abstimmung stehen und von der Film- und Musikindustrie sowie weiteren Branchen unterstützt werden. Wikipedia ist nun das erste große Internet-Unternehmen, das gegen diesen so genannten Stop Online Piracy Act (SOPA) protestiert.

Google und Co. besorgt über US-Gesetz

In einem offenen Brief hatten die Gründer von Internetriesen wie Google, Twitter, Wikipedia und Yahoo! sich im vergangenen Monat besorgt über die beiden Gesetzesvorhaben gezeigt. Die von den Unternehmen gegründete Interessensgruppe NetCoalition kritisiert, die US-Regierung könne mit SOPA das Internet anhand von Techniken zensieren, die auch von Staaten wie China, Malaysia und dem Iran angewandt würden. Gleichzeitig drohten die Mitgliedsfirmen drastische Protestaktionen bis zum zeitweisen Abschalten ihrer Dienste an, um damit auf die negativen Konsequenzen der neuen Gesetze hinzuweisen. "Sowas ist bisher noch nie passiert. Aber es wird ernsthaft darüber diskutiert", erklärte Markham Erickson, Vorsitzender der NetCoalition, dem US Branchendienst CNet Anfang Januar.

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