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Kim Schmitz: Megaupload-Gründer auf Kaution freigelassen

Megaupload-Gründer Kim Dotcom auf Kaution freigelassen

22.02.2012, 09:46 Uhr | dpa-afx, dpa

Kim Schmitz: Megaupload-Gründer auf Kaution freigelassen. Kim Schmitz alias Kim Dotcom nach seiner Freilassung vor dem Gerichtsgebäude in Auckland, Neuseeland. (Quelle: dapd)

Kim Dotcom nach seiner Freilassung in Auckland, Neuseeland. (Quelle: dapd)

Gut einen Monat nach seiner Festnahme in Neuseeland ist der deutsche Betreiber der Internetplattform Megaupload Kim Schmitz, alias Kim "Dotcom", gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen worden. Bei einer Anhörung vor einem Gericht in Auckland habe der Richter am Mittwoch keine besondere Fluchtgefahr erkennen können, berichteten neuseeländische Medien. Der Deutsche mit finnischen Wurzeln muss nun auf seinem Anwesen nahe Auckland bleiben, Hubschrauberflüge zu und von dem Gelände sind verboten.

Drei Mitarbeiter des 38-Jährigen, der auch die finnische Staatsbürgerschaft besitzt seinen Namen inzwischen in Kim Dotcom geändert hat, waren schon zuvor gegen Kaution aus der Untersuchungshaft freigekommen, darunter zwei weitere Deutsche. Die vier waren am 20. Januar auf Antrag der US-Behörden von der neuseeländischen Polizei wegen Internet-Piraterie festgenommen worden. Richter Nevin Dawson sieht indes keine Fluchtgefahr bei Dotcom: "Es macht den Anschein, als habe er allen Grund hierzubleiben, mit seiner Familie zusammen zu sein und darum zu kämpfen, sein erhebliches Vermögen zu behalten." Der Deutsch darf sich nun außer in einem Notfall nicht weiter als 80 Kilometer von seinem Anwesen entfernen, Hubschrauberflüge sind dem Flugenthusiasten untersagt.

Auslieferungsanhörung nicht vor August erwartet

Die USA fordern eine Auslieferung der Megaupload-Verantwortlichen. Sie werfen ihnen vor, die inzwischen dichtgemachte Plattform zu einem der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Filmen und Musik gemacht zu haben. Den Rechteinhabern sei so ein Schaden von mehr als 500 Millionen Dollar entstanden. Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück. Die USA haben nun Zeit bis zum 2. März, um die formelle Bitte um Auslieferung einzureichen. Die Ansetzung einer Auslieferungsanhörung wird jedoch nicht vor August diesen Jahres erwartet.

90 Prozent der Megaupload-Nutzer waren Downloader

Die USA werfen Dotcom und seinen Mitarbeitern vor, eine Seite nur zum Zweck der illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke betrieben zu haben. Offiziell handelte es sich bei Megaupload um einen Dienst zur legaler Verbreitung eigener Daten, die zum Beispiel für den Versand per E-Mail zu groß sind. Dagegen sprächen jedoch alleine die Nutzungszahlen der Seite, so das US-Justizministerium. Dort geht man davon aus, dass Megaupload nur 66,6 Millionen registrierte Nutzer hatte und nicht 180 Millionen wie von dem Unternehmen selbst behauptet. Von diesen Nutzern hätten lediglich 5,86 Millionen jemals Daten auf Megaupload.com oder Megavideo.com hochgeladen, während über 90 Prozent der angemeldeten Nutzer die Internetseite dagegen ausschließlich zum Herunterladen von Filmen, Musik und Software genutzt hätten.

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