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Google Earth: Luftbilder von Laien


Laien-Luftbilder für Google Earth

Andreas Lerg

18.04.2012Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Die Luftbilder per Ballon liefern natürlich sehr viel mehr Details als Satelliten-Bilder.
Die Luftbilder per Ballon liefern natürlich sehr viel mehr Details als Satelliten-Bilder. (Quelle: Google Earth)
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Knackscharfe Luftbilder von den Grundstücken der Nachbarn: Nach Googles neuen Plänen soll jeder Luftbilder zu den Bildersammlungen in Google Earth beisteuern dürfen. Dazu braucht es nicht einmal ein Flugzeug, denn per Luftballon oder Drachen steigen herkömmliche Kameras in luftige Höhen auf und schauen über Zäune, Mauern und Grenzen hinweg aus der Vogelperspektive auf die Erde herunter.

Bisher kamen die Fotos in Google Earth und Google Maps von Satelliten aus dem All oder speziellen Anbietern von Luftbildern. Jetzt fordert Google jedermann dazu auf, selbst Luftbilder zu schießen. Mit einem speziellen Luftballon oder Drachen, entsprechende Bausätze sind für deutlich unter 100 Euro zu bekommen, können ganz normale Kameras bis zu mehrere hundert Meter in Höhen steigen und aus der Vogelperspektive fotografieren. Eine spezielle Online-Software setzt aus einzelnen Aufnahmen komplexe Luftbilder zusammen.


Foto-Show: Luftbildaufnahmen für Jedermann

Mit diesen Ballon-Luftbildern sind auch Details machbar, die ein Satellit nicht liefern kann. Allerdings darf in Deutschland ohne Zustimmung des Besitzers keine Detailaufnahme eines privaten Grundstückes gemacht werden.
Eine Luftbildfreigabe braucht man heute in der Regel nicht mehr, wenn man Luftaufnahmen macht.
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Ballon Kartografie-Bausatz

Google verweist in seinem Latlong-Blog auf das "Ballon Mapping Toolkit" des Public Laboratory of Open Technology and Science. Diese Gruppe hat den Ballon-Kartografie-Bausatz entwickelt, um Luftbilder erschwinglich zu machen. Ein großer Ballon wird mit Helium oder einem ähnliche Gas gefüllt und trägt das Gewicht einer handelsüblichen Kamera. Mit einer stabilen Schnur wird die Höhe geregelt. Die Kamera sollte in der Lage sein, Intervallaufnahmen zu machen, also eine Serie von Aufnahmen mit einer voreinstellbaren Pause dazwischen. Dort wo eine bestimmte Strecke abfotografiert werden soll, nutzen die Luftbildamateure meist einen Drachen, der hinter einem Auto oder auch Boot her geschleppt wird.

MapKnitter richtet Foto geografisch aus

Die so aufgenommenen Fotos können dann mit einer Internet-Anwendung namens MapKnitter geografisch ausgerichtet und zu einer größeren Luftaufnahme zusammen gesetzt werden. Der Prozess ist etwas mühsam, da die Bilder nach dem Hochladen manuell gedreht, ausgerichtet und skaliert werden müssen, bis sie exakt auf die in der Online-Luftbildkarte von Google sichtbaren Stelle eingepasst sind. Das Ergebnis kann dann für Google Earth und andere digitale Kartendienste zur Verfügung gestellt werden.

Luftbildaufnahmen rechtlich zulässig

Früher war für Luftbildaufnahmen generell einen Luftbildfreigabe notwendig, doch diese Regelung gibt es schon seit Mitte der 1990er Jahre nicht mehr. Eventuell kann es aber einzelne Sperrgebiete geben, von denen keine Luftbilder gemacht und veröffentlicht werden dürfen. Solange aus großer Höhe fotografiert wird, dürften kaum rechtliche Probleme auftreten. Wenn jedoch aus niedriger Höhe gut erkennbare Bilder von Privatgrundstücken gemacht werden, greift der Schutz der Privatsphäre. Ohne Zustimmung des Eigentümers sollte die Bilder nicht veröffentlicht werden. Das gleiche gilt für die detaillierte Aufnahme von Personen.

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