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Facebook-Daten vor Schufa & Co. schützen


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Eigene Facebook-Seite vor neugierigen Daten-Spionen schützen

dpa, Andreas Lerg / mu

08.06.2012Lesedauer: 2 Min.
Facebook-Internetseite spiegelt sich in dunkler Sonnenbrille.
Auskunfteien, Firmen und Ämter spionieren Ihnen auf Facebook nach. (Quelle: dpa-bilder)
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Platzt in Zukunft der Kreditantrag für das neue Eigenheim, weil man auf Facebook die falschen Freunde hat? Die Meldung der Schufa, in Zukunft eventuell die Daten aus sozialen Netzwerken auswerten zu wollen, löste am Donnerstag bei Nutzern, Datenschützern und Politikern eine Welle der Empörung aus. Als Reaktion auf die massive Kritik wurde das Projekt nun gestoppt, der Plan wirft aber grundsätzliche Fragen auf: Was könnten die Schufa und ähnliche Auskunfteien tatsächlich via Facebook erfahren? Und wie kann man sich davor schützen?

Die Schufa wollte in einem Forschungsprojekt vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) prüfen lassen, ob und wie Informationen aus Facebook und dem Internet insgesamt zur Berechnung der Kreditwürdigkeit genutzt werden könnten. Aus Sicht der Schufa ist das sinnvoll: Sie sammelt öffentlich verfügbare Daten, und das Internet bietet eine Vielzahl an Informationen über Menschen, ihre Lebensumstände und das soziale Umfeld. Diese Informationen sind oft frei zugänglich und wurden in der Regel von den Nutzern selbst online gestellt.

Schufa sehr an Facebook-Daten interessiert

Die Daten der Facebook-Nutzer sind für Unternehmen wie die Schufa äußerst interessant. Denn nirgendwo sonst im Internet geben Nutzer freiwillig so viele Informationen über sich preis. Sie erzählen, was sie gerade tun und hinterlegen persönliche Daten und Vorlieben in ihrem Profil. Sie verraten ihren aktuellen Aufenthaltsort und zeigen, mit wem sie befreundet sind. Und wer seine Daten nicht über die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook schützt, der macht sich öffentlich durchschaubar.

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Datenzuordnung auf Facebook schwierig

Schon jetzt gibt es Unternehmen, die mit Hilfe spezieller Analyse-Software solche frei verfügbaren Daten massenhaft erfassen, beispielsweise Direktversicherer. Neben Alter und Wohnort interessieren sie sich beispielsweise für Einkaufsgewohnheiten oder das Freizeitverhalten. Facebook hat allerdings den Einsatz von automatisierten Tools in seinen Nutzungsbestimmungen untersagt. Außerdem dürfte es oft unklar sein, welcher realen Person die Facebook-Daten zuzuordnen sind, da viele Nutzer unter Pseudonymen auftreten. Facebook prüft auch nicht, ob die Angaben einer Person stimmen. So könnte ein falsches Geburtsdatum oder ein falscher Wohnort nicht ohne Gegenabgleich mit anderen Datenquellen erkannt werden.

Auch nicht-öffentliche Quellen sollten genutzt werden

Der Norddeutsche Rundfunk, dem die Projektvorschläge des HPI vorliegen, warnte, dass die Pläne weit über die Facebook-Nutzung hinausgingen. Neben Twitter, Xing, LinkedIn, Google Street View, Personensuchmaschinen oder Mitarbeiterverzeichnissen von Unternehmen sollte auch die Nutzung nicht öffentlicher Quellen aus dem sogenannten Dark Web geprüft werden. Als Dark Web bezeichnet man jene Datenbanken und Quellen, die sich der Erfassung durch Suchmaschinen entziehen und die nicht frei zugänglich sind.

Datenschutz beginnt beim Nutzer

Auf Facebook hat es jeder Nutzer selbst in der Hand, welche Informationen er über sich preisgibt. Mit unserer Anleitung schützen Sie das eigene Facebook-Profil und Ihre Daten vor unbefugten Einblicken. Außerdem sollten Sie überlegen, welche Informationen für die sinnvolle Nutzung von Facebook wirklich nötig sind und welche Sie am besten gar nicht eintragen.

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