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Facebook fragt seine Nutzer nach der Handynummer

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Facebook fragt seine Nutzer jetzt auch nach der Handynummer

15.06.2012, 18:09 Uhr | Andreas Lerg

Facebook fragt seine Nutzer nach der Handynummer. Facebook fragt jetzt auch nach der Handynummer. (Quelle: t-online.de)

Facebook fragt jetzt auch nach der Handynummer. (Quelle: t-online.de)

Facebook hat eine neue Sicherheitsinitiative angekündigt: In den nächsten Tagen fragt das soziale Netzwerk seine Nutzer nach ihrer Handynummer. Das Unternehmen will die Nummer dazu benutzen, per SMS ein neues Passwort zu verschicken, falls ein Nutzer sich nicht mehr einloggen kann. Die Angabe der Nummer ist freiwillig.

Viele Nutzer, die sich derzeit bei Facebook einloggen, bekommen gleich zu Beginn drei Sicherheitstipps angezeigt. Erstens erklärt das soziale Netzwerk, wie man Facebook-Betrug leicht erkennen kann. Zweitens wird dem Nutzer geraten, dass er ein sicheres Passwort einrichten solle, das er ausschließlich für Facebook nutzt. Und drittens wird aus Sicherheitsgründen um die Handynummer gebeten. Als Begründung heißt es: "Wenn du dein Passwort vergisst, können wir dir per SMS ein neues schicken." Die Angabe der Handynummer ist freiwillig. Sie wird im Nutzerprofil hinterlegt, der Nutzer kann allerdings entscheiden, ob sie für andere sichtbar sein soll.

Handynummer als Sicherheits-Notbremse

Mit der Handynummer kann Facebook eine Sicherheitsfunktion realisieren, die völlig unabhängig vom Internet funktioniert, also auch nicht auf E-Mails angewiesen ist. Das US-Technikblog TechCrunch erklärte nach einem Gespräch mit Facebook ein mögliches Szenario. Sollte es Hackern gelingen, die Facebook-Server zu knacken, könnte Facebook die Notbremse ziehen und mit einem Schlag alle Passwörter seiner Nutzer löschen. Anschließend bekämen die Nutzer per SMS ein neu generiertes Passwort zugeschickt. So könnte Facebook verhindern, dass Hacker mit den geklauten Zugangsdaten auf Nutzerkonten zugreifen.

Abwehrmaßnahme von Großangriffen

Laut Facebook steht die Maßnahme nicht im Zusammenhang mit den umfangreichen Passwort-Diebstählen bei den Seiten von LinkedIn und eHarmony. Bei diesen Angriffen hatten Hacker in den USA vor kurzem die Nutzer- und Zugangsdaten von 6,5 Millionen Mitgliedern erbeutet. Zwar habe der massive Hackerangriff gezeigt, dass die Betreiber populärer Dienste im Internet verwundbar sind und Sicherheitsmaßnahmen ergreifen müssen. An der eigenen Sicherheitsinitiative arbeite man allerdings schon seit längerer Zeit. Schließlich sei Facebook als das beliebteste soziale Netzwerk mit über 900 Millionen Mitgliedern für Online-Kriminelle sozusagen die "Mutter aller Ziele".

Handynummern sind wertvolle Daten

Facebook bestätigte TechCrunch, dass die Handynummer ausschließlich für Sicherheitsmaßnahmen verwendet würde. Dennoch sind einige Facebook-Nutzer misstrauisch. Auch Handynummern sind wertvolle und begehrte Daten, die man als Unternehmen gewinnbringend nutzen kann. Facebook hatte sich erst am Montag durch geänderte Nutzungsbedingungen weitreichende Rechte an sämtlichen Nutzerdaten eingeräumt.

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