Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > Facebook >

Facebook-Eintrag verrät Flüchtling

...

Facebook-Eintrag verrät Flüchtling

25.06.2012, 13:21 Uhr | dapd, dapd

Facebook-Eintrag verrät Flüchtling. Polizei nutzte Facebook zur Verbrecherjagd (Quelle: dpa)

Polizei nutzte Facebook zur Verbrecherjagd (Quelle: dpa)

Ein flüchtiger Straftäter hat in den USA die Polizei an der Nase herumführen wollen, ist jedoch an seinem Hochmut gescheitert. "Fangt mich, wenn ihr könnt", provozierte der Mann die Beamten mit einem Facebook-Eintrag und fügte noch hinzu "Der eine, der davon gekommen ist." Zuvor wurde er wegen eines Raubüberfalls zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und sollte als Teil seiner Bewährungsauflagen eine Drogentherapie absolvieren.

Der Verurteilte wollte sich für seine Flucht in einen anderen Bundesstaat absetzen und dort einen Neuanfang versuchen, berichtete die Zeitung "The Oregonian". Sein Weg führte ihn vom Westküstenstaat Oregon bis nach Alabama. Offenbar konnte sich der Flüchtige nicht vorstellen, dass sich auch sein Bewährungshelfer in sozialen Netzwerken wie Facebook herumtreibt. "Ich bin in Alabama", schrieb er und veröffentlichte gleichzeitig ein Ultraschallbild seines ungeborenen Sohns, auf dem der Name des Bezirkskrankenhauses zu lesen war, in dem die Aufnahme entstand.

Facebook-Nutzer statt Super-Detektive

Der Bewährungshelfer beantragte daraufhin einen bundesweiten Haftbefehl, der Gesuchte wurde bei einer Verkehrskontrolle gestellt. "Wir haben den Flüchtigen über Facebook gefunden", sagte der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Michael Schmidt. "Und nicht, weil wir Super-Detektive sind."

Derselbe Richter wie zuvor

In einer zweiten Verhandlung fand sich der gescheiterte Flüchtling vor dem selben Richter wieder, über den er zuvor wütende Botschaften auf Facebook geschrieben hatte. "Wie können Sie mich darum bitten, Ihnen eine weitere Chance zu geben, um dem Gefängnis zu entgehen?", fragte Richter Eric Bloch. Er verurteilte den Provokateur schließlich zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Digital fernsehen und bis zu 305,- € sichern!*
jetzt bestellen bei der Telekom
Anzeige
Verführerische Wäsche: BHs, Strumpfhosen u.v.m.
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > Facebook

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018