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Carla Bruni: Online-Petition fordert 410 000 Euro wegen Homepage

Frankreich  

Carla Bruni: Ärger um 410.000 Euro teure Internetseite

31.07.2013, 14:24 Uhr | AFP, t-online.de

Carla Bruni: Online-Petition fordert 410 000 Euro wegen Homepage. Mann blickt auf die mit Steuergeldern finanzierte Internetseite der Stiftung Carla Bruni-Sarkozy (Quelle: dpa)

Franzosen wollen 410.000 Euro für Bruni-Webseite zurück (Quelle: dpa)

Zoff um den Internet-Auftritt von Carla Bruni. Frankreichs ehemalige First Lady wird per Online-Petition dazu aufgerufen, 410.000 Euro aus öffentlichen Mitteln dem Volk zurückzugeben. Das Geld war während der Präsidentschaft von Brunis Ehemann Nicolas Sarkozy für ihre Seite ausgegeben worden.

Eine Internetseite der früheren First Lady Carla Bruni-Sarkozy, die mit Geldern aus öffentlichen Mitteln finanziert wurde, sorgt für heftige Polemik in Frankreich. Bis Mittwochvormittag unterschrieben mehr als 88.600 Menschen eine Online-Petition, in der die Sängerin aufgefordert wird, das Geld "den Franzosen zurückzugeben" und den Betrag zu spenden.

Internetseite informiert über Aktivitäten

Der französische Rechnungshof hatte Mitte Juli in einem Bericht festgehalten, dass aus dem Präsidentschafts-Budget zwischen Januar 2011 und Mai 2012 ganze 410.000 Euro für die Internetseite carlabrunisarkozy.org ausgegeben wurden. Der Zeitraum umfasst die letzten 16 Monate der Präsidentschaft von Brunis Ehemann Nicolas Sarkozy.

Die Internetseite existiert nach wie vor, auf ihr werden die Aktivitäten der Stiftung von Bruni-Sarkozy vorgestellt, unter anderem der Kampf gegen den Analphabetismus. Während Sarkozys Amtszeit informierte die Seite aber auch über Carla Brunis Aktivitäten als Präsidentengattin.

Bruni droht mit Anwalt

Das Ex-Model hat gereizt auf die Petition reagiert und über einen Anwalt mit einem juristischen Vorgehen gegen jene gedroht, die ihre "Ehre" attackierten. Derweil haben sich Webdesigner erstaunt über die hohen Kosten von 410.000 Euro geäußert. Der Initiator der Petition, der Webdesigner Nicolas Bousquet, sagte, mit dem Geld könne er 18 Monate lang zehn Mitarbeiter für ein Internetseiten-Projekt beschäftigen.

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