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Online-Shops im Test: Direkt beim Hersteller kaufen lohnt selten


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Marken-Shops sind bei Technik meist teurer als Wiederverkäufer

Von t-online
18.12.2013Lesedauer: 2 Min.
Fabrikverkauf
Fabrikverkauf (Quelle: Müller-Stauffenberg/imago-images-bilder)
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Fabrikverkauf gibt es nicht nur vor den Toren der Städte – auch online verkaufen in Deutschland viele Markenhersteller ihre Produkte. 20 solcher Online-Shops hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen genauer untersucht. Das Ergebnis fiel wenig schmeichelhaft für die Hersteller aus. Im Schnitt bieten sie Elektro- und Unterhaltungsgeräte deutlich teurer an als der Online-Einzelhandel.

Immer mehr Hersteller von Fernsehern, Toastern, Kameras oder Kaffeemaschinen wollen sich den Umweg über den Handel sparen und eröffnen eigene Online-Shops. Bei Konsumenten kommt das gut an: Laut einer Studie des E-Commerce-Centers zeige jeder dritte Konsument eine hohe Markenaffinität und kaufe direkt beim Erzeuger.


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Dahinter dürfte nicht selten die Erwartung stehen, dass die Produkte – ähnlich wie beim Fabrikverkauf – direkt beim Hersteller günstiger sein dürften. Medion etwa, so schreibt die Verbraucherzentrale, locke mit einer 365-Tage-Hotline und sofortigem Austausch-Service. Philips bietet regelmäßige Angebote und eine große Auswahl, Panasonic sehr schnelle und unkomplizierte Lieferung.

20 Online-Shops getestet

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat sich 20 Technik-Shops angesehen, darunter Apple, Canon, Garmin, Märklin, Medion, Olympus, Panasonic, Philips, Sony, Trekstor und WMF. Die Tester verglichen insgesamt 100 zufällig ausgewählte Produkte, je fünf pro Shop, mit den günstigsten Preisen der Wiederverkäufer.

Die Ergebnisse waren ernüchternd: Statt Geld zu sparen, müssen Konsumenten im Schnitt rund ein Viertel mehr bezahlen, wenn sie direkt beim Hersteller einkaufen.

Dabei traten teils drastische Unterschiede bei den einzelnen Anbietern zu Tage. Canon und Logitech beispielsweise lagen bei den Preisen fast 50 Prozent über den günstigsten Händlern. Positiv erwähnt die Verbraucherzentrale Medion und Hewlett-Packard: Ihre Angebote waren nur wenige Prozent teurer aus die absoluten Tiefpreise. Vergleichsweise günstig bot auch Olympus seine Waren an.

Wenig Auswahl

Große Unterschiede stellte die Verbraucherzentrale auch beim Sortiment fest. Während Medion 6800 unterschiedliche Produkte anbietet, sind es im Canon-Store gerade mal 24 Geräte, von Verbrauchsmaterialien und Zubehör abgesehen. Das ist aber nicht nur bei Canon der Fall. In den meisten Online-Shops der Hersteller steht nur ein Teil, bisweilen sogar nur ein Bruchteil der Produkte zum Kauf bereit. Lediglich Epson und Kärcher konnten eine große Auswahl bieten.

Für Konsumenten ist der Vorteil des Online-Fabrikverkaufs also gering. Philips wirbt zwar damit, ein 21 Tage währendes Rückgaberecht einzuräumen, womit die gesetzliche 14-Tages-Frist verlängert wird. Regelmäßige Online-Shopper kann das aber nicht beeindrucken. Viele Händler gewähren beispielsweise vor Weihnachten eine verlängerte Rückgabe und Branchenprimus Amazon bietet grundsätzliche vier Wochen an.

Fazit: Online-Fabrikverkauf lohnt nur selten

Die Verbraucherzentrale kommt deshalb zu dem Schluss, dass sich der Online-Kauf beim Hersteller nur selten lohnt. Lediglich die individuelle Konfiguration eines Notebooks, die kostenlose Installation eines Fernsehers (Sony) oder kostenlose Gravuren bei iPods (Apple) sind ein echter Bonus für Kunden.

Versteckte Versandkosten bei Apple

Bei Apple bemängelten die Verbraucherschützer zudem, dass es selbst mit Hilfe der Telefon-Hotline nicht gelang, auf der Shop-Seite die geforderten Versandkosten von 5,95 Euro separat angezeigt zu bekommen, weder in den AGB noch im Warenkorb. Juristen sehen darin unter anderem einen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung.

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